Kimber R7 Mako: eine ungewöhnliche Subcompakt-Pistole mit Polymer-Rahmen, auch mit Optik lieferbar – erste Infos!

Und jetzt zu etwas ganz anderem ... es geht aber nicht um den alten britischen Monty-Python-Sketchfilm aus den 1970er Jahren: Kimber stellt seine neue Pistole mit Polymer-Rahmen vor – die R7 Mako. Dabei handelt es sich um eine kompakte 9-mm-Pistole mit Schlagbolzenzündung. "Die R7 Mako ist das, was jede verdeckt zu tragende Handfeuerwaffe sein sollte", erklärt man bei Kimber USA stolz. Schauen wir mal genauer auf die Werksangaben: Der Neuzugang auf dem hart umkämpften Markt ist in der Tat reich an Merkmalen, die heute als unverzichtbar für eine Polymerpistole gelten, darunter ein Magazin mit hoher Kapazität von 11+1 Schuss (13+1 Schuss mit dem mitgelieferten erweiterten Magazin), ein Performance Carry Trigger und ein Reflexvisier (beim Modell mit eingebauter Optik) – aber auch einige klassische und heute weniger übliche technische Details wie die vollständig umschlossene Auswurföffnung mit Kapuze. Der Griffrahmen besteht aus Glasfaser verstärktem Nylon mit einem zentralen Block aus Edelstahl.

Kimber R7 Mako: "Optics ready" oder direkt mit Zielgerät

Die Kimber R7 Mako ist in einer Version mit Optik erhältlich, einem Crimson Trace CTS-1500 Reflexvisier.

Die Kimber R7 Mako ist als optics-ready und optics-installed Version erhältlich. Bei letzterer ist das Visier ein Crimson Trace CTS-1500 Reflexvisier. In beiden Fällen kann auf der Waffe jedes beliebige Visier montiert werden, das in die Shield-Muster-RMSc-Aufnahmefläche passt. Die R7 Mako wird mit einem Tritium-Nachtvisier (orangefarbener vorderer Ring und weißer hinterer Punkt) mit GLOCK-geschnittenem Schwalbenschwanz geliefert, so dass viele Nachrüstungsmöglichkeiten bestehen.

Was das Verschlusssystem betrifft, so verfügt die R7 Mako über eine hinten angebrachte Laufverriegelungsnase, anstatt wie bei vielen modernen Pistolen üblich, die gesamte Laufhaube zu verwenden. Dadurch wird der Entriegelungswinkel des Laufs verringert, was zu einer gleichmäßigen Schussabgabe und einem verringerten Rückstoßgefühl führen soll. Wie bereits erwähnt, ist die Auswurföffnung mit einer Haube versehen, um Gase und Splitter von der Optik fernzuhalten.

Laut Hersteller "gibt es keinen Abzug bei einer konkurrierenden Mikro-Kompaktwaffe, der auch nur annähernd an das herankommt, was Sie mit der R7 Mako erleben werden": Der flache Abzug hat ein Abzugsgewicht von 5,0-6,75 Pfund (etwa 2300 bis 3000 g) und bietet "die Art von glattem, konsistentem, kurzem Abzug und sauberem, knackigem Abzug, den Sie von einer Single-Action-Handfeuerwaffe erwarten". Wir werden das in einem ersten Test prüfen und berichten, sobald die Waffe verfügbar ist. Wann das in DE und EU genau sein wird, ist noch offen.

Die Kimber R7 Mako verfügt über eine hinten angebrachte Laufverriegelungsnase, anstatt wie bei vielen anderen modernen Pistolen die gesamte Laufhaube zu verwenden. Beachten Sie bitte auch die vollständig umschlossene Auswurföffnung mit Haube.

Die neue Kimber R7 Mako wird mit einem flächenbündigen 11-Schuss-Magazin mit hoher Kapazität und einem erweiterten 13-Schuss-Magazin mit höherer Kapazität geliefert. Der 3,37-Zoll-Lauf aus rostfreiem Stahl mit einem Drall von 1:10 LH ist FNC-hartbeschichtet und verfügt über eine tief eingeschnittene Mündungskrone. Es gibt keine manuelle Sicherung, die einzige externe Sicherung ist der übliche, in den Abzug integrierte Hebel. Die Bedienelemente sind beidseitig bedienbar.

Was die Preise (zunächst nur für und in den USA) angeht, so liegen sie mehr oder weniger auf dem Niveau der Konkurrenz: Die R7 Mako mit Optik hat eine UVP von 599 US-Dollar, während die Version mit Optik und Crimson Trace CTS-1500 Reflex Sight auf der anderen Seite des Atlantiks für 799 US-Dollar zu haben ist.

Importeur für Europa ist das deutsche Familienunternehmen Ferkinghoff International. Auf der Website ist das neue Modell aktuell noch nicht zu finden. Da ist bei den Interessenten wohl noch etwas Geduld gefragt. Neue Modelle aus den USA brauchen aktuell etwas länger, um den Weg zu uns nach Europa zu finden. Spannend wir sicher auch der Preis sind - davon dürfte ein möglicher Markterfolg bei uns wohl maßgeblich abhängen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wie üblich, wenn ein Newcomer eintrifft, gibt es bereits eine große Gruppe von Wettbewerbern – alle subcompakten Polymer-Pistolen mit Schlagbolzen-Zündung und in 9 mm, etwa die Taurus GX3, die Ruger MAX, SIG Sauers P365, die Smith & Wesson Shield plus und die Springfield Armory Hellcat. Die offene Frage ist: Wird sich die R7 Mako durchsetzen können oder zumindest wahrgenommen werden? Wir werden sehen – vor allem in Europa. Auf jeden Fall muss man Kimber zu dem Mut gratulieren, mit einem neuen Produkt in den hart umkämpften Markt der Polymer-Pistolen einzusteigen, nachdem sich das US-Unternehmen mit seinen Pistolen mit Metallrahmen einen guten Namen gemacht haben. Wir werden Sie über die Pläne für die EU in Bezug auf Verfügbarkeit und Preise auf dem Laufenden halten.

Kimber R7 Mako: Technische Daten und Preise für beide Varianten

Kaliber: 
9 mm Luger
Gewicht ohne Magazin:
19.5 oz/553 g
Maße (L/B/H):
157 / 25 / 109 mm
Lauflänge:
3.37"/85 mm
Magazinkapazität:
11+1 Patrone (13+1 mit verlängertem Magazin)
US-Preise (UVP): 
599 USD ("optics-ready"-Version);
799 USD ("optics-installed" mit Crimson Trace CTS-1500 Reflex Sight)

Die brandneue Kimber R7 Mako im Video (ENG Original)

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