EnforceTac 2026 in Nürnberg: Alle Infos und Neuheiten von der großen Sicherheits-Fachmesse für Militär und Behörden

Schon beim Betreten des Nürnberger Messezentrums wird deutlich: Die Enforce Tac ist keine Bühne für Effekte, sondern ein Arbeitsort für Profis – hier treffen sich Hersteller, Spezialisten und Entscheider, um aktuelle Lösungen und Technologien rund um innere und äußere Sicherheit zu präsentieren und zu diskutieren. Auch 2026 wird das Messe-Event von einem dichten Programm aus Fachvorträgen, Konferenzen und unterschiedlichen Messeformaten begleitet. Neu ist in diesem Jahr auch ein politisches Signal: Bundeskanzler Friedrich Merz übernimmt die Schirmherrschaft der Messe. Ein Blick ins Ausstellerverzeichnis unterstreicht die Dimension der Veranstaltung, denn dort sind 1.450 Aussteller gelistet. Gleichzeitig bleibt der Rahmen klar abgesteckt: Die Enforce Tac ist eine zulassungsbeschränkte Fachmesse und ausschließlich für Angehörige der Streitkräfte sowie für Behörden und Organisationen mit polizeilichen oder militärischen Sicherheitsaufgaben zugänglich – entsprechend konsequent sind die Sicherheitsvorkehrungen vor Ort.

Ab heute liefern wir täglich Eindrücke und Produktnews von den Ständen, und in diesem Jahr bündeln wir zudem alle Neuheiten in einem einzigen Artikel, den wir fortlaufend erweitern und ständig aktualisieren, damit Sie jederzeit den aktuellen Stand haben.


Enforce Tac 2026: Primary Arms GLx 1,5-12x36 und San Tan Tactical AR-15 bei Ferkinghoff International

Auf der Enforce Tac 2026 am Stand von Ferkinghoff International stand ein neues, kompaktes variables Zielfernrohr im Mittelpunkt: das Primary Arms GLx 1,5-12×36. Die Optik ist als Brücke zwischen klassischen LPVO-Konzepten und größeren Präzisionsgläsern positioniert: 1,5× bleibt niedrig genug für schnelles Arbeiten mit offener Wahrnehmung, während 12× spürbar mehr Detailauflösung für präzisere Schüsse auf mittlere Distanzen liefert – und das in einer Bauform, die weiterhin auf ein führiges Gesamtsetup abzielt.

Ausstattungsseitig wird besonders die Parallaxenverstellung betont – ein Merkmal, das bei kompakten Gläsern dieser Klasse nicht selbstverständlich ist und gerade im sportlichen Einsatz bei wechselnden Distanzen einen praktischen Mehrwert bringen kann. Ebenfalls Thema ist die Beleuchtung: Die Helligkeit lässt sich stufenweise regeln, wobei Zwischenpositionen als "Off" ausgeführt sind. Das erleichtert es, schnell auf die bevorzugte Einstellung zurückzukehren, ohne sich durch alle Stufen klicken zu müssen. Bei der Mechanik wird ein leichtgängiger Zoomring hervorgehoben; zusätzlich ist eine Hebellösung vorgesehen, um die Vergrößerung noch schneller und mit mehr "Grip" zu wechseln – relevant für dynamische Abläufe und Stage-Transitions. Zur Robustheit wird das GLx als belastbar beschrieben, mit dem Anspruch, auch auf intensiver genutzten Plattformen standfest zu bleiben.

Montiert war das Glas auf einem AR-15 von San Tan Tactical, das Ferkinghoff für den deutschen Markt präsentiert. Das Gewehr wird als modern ausgestattetes System gezeigt, unter anderem mit beidseitiger Bedienbarkeit und auf Gewichts- bzw. Handlingvorteile ausgelegten Details. In Kombination mit dem kompakten 1,5-12×36 Zielfernrohr ergibt sich ein Setup, das sowohl schnelles als auch präzises Schießen abdecken soll. Mehr Informationen zum Primary Arms GLx 1,5-12×36 und zum San Tan Tactical AR-15 gibt es auf der Webseite von Ferkinghoff International. Am besten direkt das Video anschauen.


Enforce Tac 2026: Das Scharfschützengewehr SSG M1A2 von Steyr Arms

Auf der Enforce Tac 2026 in Nürnberg zeigt Steyr Arms mit dem SSG M1A2 eine überarbeitete Multikaliber-Repetierbüchse, die vor allem bei Modularität und Ergonomie nachlegt. Neu ist unter anderem der Handschutz mit M-LOK (3/6/9 Uhr) und einer langen ARCA-Schiene für Zubehör- sowie Stativ-/Bipod-Setups. Oben sitzt eine durchgehende Picatinny-Schiene mit 20 MOA Vorneigung, ausgelegt für Optikmontagen mit Reserven auf größere Distanzen.

Für den Anschlag an Auflagen sind gleich zwei Barricade Stops vorgesehen (vorn und zusätzlich ein massiver hinten). Dazu kommt ein beidseitig gut erreichbarer Magazinauslöser. Spannend für die individuelle Anpassung: ein kürzerer, weiterhin voll einstellbarer Hinterschaft und ein AR-kompatibler Pistol Grip, sodass sich Griffe nach persönlicher Vorliebe leicht tauschen lassen.

Beim Kaliberkonzept bleibt es flexibel: genannt werden .308 Win., 6,5 Creedmoor, .338 Lapua Magnum und als neue Option .300 Norma Magnum. Die 10-Schuss-Magazine sind kaliberunabhängig vorgesehen. Zur Verfügbarkeit wird angedeutet, dass die ersten Chargen zunächst in die USA gehen; Europa wird für das dritte Quartal in Aussicht gestellt. Preislich soll es sich auf SSG-M1-Niveau bewegen, konkrete Zahlen wurden aber noch nicht genannt. Mehr Informationen zum SSG M1A2 gibt es auf der Website von Steyr Arms. Und natürlich auch im Video.


Enforce Tac 2026: Fabarm P.S.S.10 Selbstladeflinte – Drohnenabwehr auf der letzten Meile, erhältlich über Waimex

Wie schon im letzten Jahr nimmt das Thema Drohnen auf der Enforce Tac 2026 mitsamt aller denkbaren Szenarien im militärischen und behördlichen Sektor einen zentralen Platz ein. Dazu zählt auch die Drohnenabwehr, und zwar hier auf ganz direktem Weg: Am Stand von Waimex stellt uns Hubert Bodächtel die halbautomatische Flinte Fabarm P.S.S.10 (Practical Shooting Shotgun 10) im Kaliber 12/76 vor. Das Konzept zielt auf die "letzte Meile", also Distanzen zwischen 10 und 100 Metern, auf denen elektronische Abwehrsysteme wie Störsender (Jamming) bereits versagt haben.

Die P.S.S.10 arbeitet als Gasdrucklader mit Fabarms eigenem Pulse-Piston-System und fasst 9+1 Patronen. Im urbanen Szenario – etwa beim Schutz von Stadien oder Konzerten – zeichnet sich ein Einsatz von Flinten durch geringere Umfeldgefährdung als der von Büchsen aus: Herabfallende Schrote stellen ein deutlich kleineres Risiko dar als Gewehrprojektile. Ein zentrales technisches Merkmal der Fabarm P.S.S.10 Selbstladeflinte ist der verstärkte Beschuss von 1.630 Bar, der die CIP-Norm von 1.320 Bar für Stahlschrot erheblich übertrifft und den sicheren Einsatz behördlicher Spezial-Wirkmittel auch bei vollem Choke erlaubt. Ausstattungsseitig verfügt die P.S.S.10 über eine lange Picatinny-Schiene auf Gehäuse und Lauf, eine verstellbare Visierung sowie wahlweise einen Fest- oder Klappschaft für den kompakten Transport im Fahrzeug. Die auf der Enforce Tac gezeigte Konfiguration richtet sich an Behörden – zivile Varianten von Fabarm Flinten für Sportschützen werden dann in Kürze auf der IWA folgen.

Ergänzend zeigte uns Hubert Bodächtel vor Ort noch das Heimdall AR1X: ein kompaktes 1-fach-Rotpunktvisier aus CNC-gefrästem Aluminium mit Shake-Awake-Sensor und IP67-Schutz, das auch optimal auf der Picatinny-Schiene der Fabarm P.S.S.10 Platz findet. Alle weiteren Informationen zur Fabarm P.S.S.10 Selbstladeflinte und dem Heimdall AR1X Rotpunktvisier erfahren Sie in unserem Video sowie auf der Website von Waimex.


Enforce Tac 2026: Hornady mit Erweiterung der SBR-Linie sowie neues vom Kaliber .338 ARC

Auf der Enforce Tac 2026 am Stand von Hornady drehte es sich vor allem um zwei Themen, die für viele Anwender aktuell besonders relevant sind: kurze Läufe und das aufkommende Kaliber .338 ARC. Bei der Munition stellte Hornady die erweiterte SBR-Produktlinie (Short Barrel Rifle) heraus – Laborierungen, die gezielt für sehr kurze Lauflängen entwickelt wurden, weil sich dort Funktion, Pulverabbrand und Geschosswirkung deutlich anders verhalten als aus "Standard"-Läufen. Als Beispiel wird eine bleifreie 5.56/.223-Ladung mit 60 gr CX-Geschoss genannt, abgestimmt auf 11,5"-Systeme und kürzer: gedacht als universelle Patrone mit kontrollierter Wirkung und gleichzeitig brauchbarer Barrierenleistung – ohne unnötige Überpenetration, auch bei den niedrigeren Geschwindigkeiten kurzer Rohre.

Zweiter Schwerpunkt ist .338 ARC: Die CIP-Zulassung bzw. Freigabe steht kurz bevor. Neben der bekannten Unterschall-Laborierung werden Überschall-Varianten (u. a. jagdlich und taktisch) angesprochen, mit dem Anspruch eines "Komplettpakets" aus unterschiedlichen Geschossarten. Als Hauptpunkt wird das Anforderungsprofil ähnlich zur 8.6 mm Blackout eingeordnet – mit dem Plus, dass es im AR-15-System läuft und Unter- und Überschall bei ähnlichem Gasdruck funktionieren sollen, was den Wechsel der Laborierungsarten im selben Setup vereinfachen kann. Jagdlich wird außerdem gerade getestet, ob sich je nach Lauflänge die in Teilen Europas relevante 2.000-Joule-Marke auf 100 m erreichen lässt – hier sind Messwerte und praktische Daten entscheidend. Mehr Infos zu den SBR-Ladungen und zu .338 ARC gibt es auf der Website von Hornady. Und natürlich im ausführlichen Video mit Jens Tigges.


Enforce Tac 2026: CZ P13 – Die Pistole der Bundeswehr

Auf der Enforce Tac 2026 zeigte CZ die neue Dienstpistole der Bundeswehr: die P13. Das Modell basiert auf der 9-mm CZ P-10 C OR (Optics-Ready) im Kompaktformat und soll in der Truppe perspektivisch die P8 A1 (USP-basiert) ablösen. Die P13 kommt in Flat Dark Earth (FDE), ist eine striker-fired Pistole mit 4"/102-mm-Lauf mit Polymergriffstück, wechselbaren Griffrücken, 15-Schuss-Magazin und einem Gewicht von 746 g.

Am CZ-Stand wurde außerdem betont, dass bei einer Beschaffung dieser Größenordnung nicht nur der Preis zählt: Entscheidend ist zunächst das Erfüllen einer umfangreichen Liste an technischen Forderungen. Dazu gehören insbesondere die Kompatibilität mit der Bundeswehr-Munition (abweichend von ziviler Standardmunition), Anforderungen an Lebensdauer, Funktions- und Fallsicherheit sowie Umwelttests nach NATO-Standards. Auch für die Schießausbildung sind Anpassungen zu erwarten, weil das striker-fired Konzept ohne außenliegende Sicherung und ohne Entspannhebel andere Bedienabläufe mitbringt. Als Vorteil wird die moderne Ergonomie genannt, die – auch in Verbindung mit den wechselbaren Griffrücken – unterschiedliche Handgrößen besser abdecken soll.

Ergänzend wurde ein Trainingspaket vorgestellt: Eine separat ausgeführte Trainingswaffe, die eine Verwechslung von Teilen mit der scharfen Pistole verhindern soll, dabei aber ladefähig bleibt und Trockentraining ohne ständiges Repetieren ermöglicht. Mehr Infos zur CZ P13 und zur Plattform P-10 gibt es auch auf der Webseite von CZ. Außerdem am besten direkt das Video anschauen.


Enforce Tac 2026: Licht- und Laser für Kurz- und Langwaffe bei Nextorch

Auf der Enforce Tac 2026 ging es am Stand von Nextorch um die breite Palette an Licht-Lösungen für Behörden- und Einsatzanwender – von kompakten Kurzwaffen-Waffenlampen über Kombi-Geräte mit Licht/Laser bis hin zu Langwaffen-Modulen mit Weißlicht und IR-Funktionen für Nachtsichtanwendungen. Mit dabei war die lebende Legende Hermann "Rosi" Rosenberg, der den Fokus klar auf Operator-first legt: Bedienung muss intuitiv, schnell erlernbar und unter Stress abrufbar sein.

Exemplarisch wurde die WL15 aus der German Line gezeigt. Sie ist als reine Lichtlösung konzipiert und liefert 1.200 Lumen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht "noch ein Feature", sondern die Schaltlogik: Die Lampe soll so bedienbar sein, dass der Schütze im normalen Anschlag bleibt und nicht in unpraktische "Drücken-und-Halten"-Abläufe gezwungen wird. Ziel ist ein sauberer Bewegungsablauf – aktivieren, arbeiten, zurücknehmen – ohne den Griff oder die Handposition ständig zu verändern. Als weiteres Beispiel aus der Pistolenlinie wurde die WL20 genannt, als Ergänzung innerhalb der Familie für unterschiedliche Setups und Nutzeranforderungen.

Darüber hinaus zeigt Nextorch Lösungen, die über die reine Kurzwaffenlampe hinausgehen: Modelle mit Licht + Laser, sowie Langwaffen-Module mit klarer Bedienlogik, bei denen sich je nach Bedarf Licht, Laser oder IR-Beleuchtung/IR-Pointer auswählen lassen. Auch das Thema Montage wird breit gedacht (z. B. M-LOK/Picatinny) – inklusive Optionen, die je nach Plattform sowohl direkte Bedienung als auch alternative Bedienwege ermöglichen.

Mehr Infos zur gesamten Produktpalette gibt es auf der Website von Nextorch. Am besten für alle Details direkt das Video anschauen.


Enforce Tac 2026: Mossberg 590M Breacher – Ferkinghoff International zeigt kompakten Türöffner für Spezialeinheiten

Bernd Richter von Ferkinghoff International präsentiert uns auf der Enforce Tac 2026 ein Schuss-Werkzeug mit beeindruckend kompaktem Design, das er auch gern als "Universalschlüssel" für Spezialeinsatzkräfte bezeichnet: die Mossberg 590M Breacher – eine besonders kurze Pump-Action-Schrotflinte, die eigens für das taktische Breaching, also das kontrollierte Öffnen von Türen, entwickelt wurde.

Neu bei der 590M Breacher in Kaliber 12/76 ist Mossbergs patentiertes Wechselmagazin, das mit 10+1 Patronen mehr Kapazitäten für das schnelle Nachladen unter Einsatzbedingungen schafft. Denn mehr einsatzbereite Patronen bedeuten mehr geöffnete Türen in kürzerer Zeit. Der 11,5-Zoll-Lauf der Mossberg 590M Breacher trägt an der Mündung passend für den Anwendungsbereich ein integriertes Stand-off-Device mit gezacktem Rand: Direkt auf eine Tür aufgesetzt, reduziert es den Rückdruck beim Schuss, da so auch zwischen Mündung und Material Gase entweichen können – ein zusätzlicher Effekt zum verbauten Mündungsfeuerdämpfer. Abgerundet wird diese jetzt noch kürzere Konfiguration der Mossberg 590M durch einen Pistolengriff sowie eine ambidextere Sicherung im AR-Stil.

Die Plattform glänzt bereits länger mit militärischer Bewährung: Die Mossberg 590A1 ist die Pump-Action-Schrotflinte, die den US-Militärstandard Mil-Spec 3443E bestanden hat – inklusive 3.000 Schuss unter Volllast sowie Korrosions- und Falltests. Die 590-Familie ist entsprechend bei allen Teilen der US-Streitkräfte im Einsatz. In Deutschland gilt die gezeigte Konfiguration gemäß § 40 WaffG als verbotene Waffe und ist ausschließlich Behörden und Spezialeinsatzkräften vorbehalten. Alle weiteren Informationen zur Mossberg 590M Breacher Schrotflinte sowie weiteren Waffen des Herstellers finden Sie auf der Webseite des Importeurs Ferkinghoff International.


Enforce Tac 2026: Haenel LR/ONE Short Repetierbüchse – Kompakte Präzision für Long-Range-Schützen

Aus dem thüringischen Suhl kommt eine der kompaktesten Präzisionsbüchsen im .308-Winchester-Segment: die  Haenel LR/ONE Short. Vincent Koch hat am Stand von C.G. Haenel erneut die Waffe dabei, welche genau vor einem Jahr erstmals auf der Enforce Tac ihre Premiere feierte. Die Haenel LR/ONE Short ist mit lediglich 420 mm Lauflänge die Kurz-Variante der beliebten LR/ONE Präzisionsbüchse und richtet sich in erster Linie an Einsteiger in Long Range und PRS. Doch auch für die Jagd könnte das Kurzmodell durchaus interessant sein. Ausgeklappt misst die Repetierbüchse je nach Einstellung der werkzeuglos verstellbaren Schulterstütze zwischen 89 und 97 Zentimeter. Der AR-kompatible Klappschaft mit MDT-Klappgelenk reduziert das Transportmaß sogar auf nur 720 Millimeter.

Ein kaltgeschmiedeter Matchlauf mit 19 Millimeter Durchmesser verspricht hohe Präzision und eine lange Lebensdauer, während ein klassischer Zylinderverschluss mit 60-Grad-Öffnungswinkel schnelles Repetieren ermöglicht. Das Aluminium-Chassis mit M-LOK-Vorderschaft sowie die hinter dem geriefelter Barrikadenstopp positionierte ARCA-Aufnahme sorgen für universelle Kompatibilität mit Anbauteilen wie Zweibeinen und Stativen. Oben am M-LOK-Schaft befindet sich zudem eine eingefräste NAR-Schiene.

Das Gewicht der Haenel LR/ONE Short ohne Anbauteile beträgt ca. 4,35 Kilogramm. Ein M15×1-Mündungsgewinde erlaubt die Montage von Kompaktschalldämpfern wie dem 400 Gramm leichten Haenel LR/ONE Short Signaturdämpfer, der zusammen mit B&T speziell für dieses Modell entwickelt wurde und den Mündungsknall um ganze 29 Dezibel dämpfen kann. Alle weiteren Details zur Haenel LR/ONE Short gibt's im Video und auf der Webseite von C.G. Haenel unter cg-haenel.de.


Enforce Tac 2026: Blackhawk Bundeswehr Carry System – modulares Holster-Tragesystem für die deutschen Streitkräfte

Erst im Januar 2026 wurde bekannt, dass Blackhawk – in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Generalimporteur Helmut Hofmann GmbH – den Großauftrag für das neue Holster-Tragesystem der Bundeswehr gewonnen hat. Auf der Enforce Tac 2026 führte uns Nicholas Hofmann am Stand von Helmut Hofmann das System aus den USA nun vor.

Im Zentrum des Tragekonzepts steht das bewährte Quick Disconnect System (QDS) von Blackhawk: ein Male/Female-Steckverbinder, der es Soldaten erlaubt, das Holster werkzeuglos und in Sekunden an Trageplattformen anzubringen, die an verschiedenen Stellen am Körper positioniert werden. Der Male-Adapter sitzt fest am Holster, die Female-Aufnahmen an den Plattformen – die Verbindung löst sich per Knopfdruck. Das Holster lässt sich dabei um 360 Grad rotieren und in verschiedenen Winkeln arretieren, damit der Soldat Ergonomie und Zugriffswinkel individuell exakt anpassen kann.

Die vier verfügbaren Plattformen decken das gesamte Einsatzspektrum eines Infanteristen ab: Der MOLLE/PALS-Adapter positioniert die Waffe an der Schutzweste im Brustbereich, die hohe Gürtelschlaufe (High Ride) direkt und hoch am Gürtel, die Jackenschlitz-Gürtelschlaufe etwas tiefer für Einsatzjacken, und die Micro-Beinplattform ermöglicht das klassische Drop-Leg-Tragen am Oberschenkel – ideal bei voluminöser Oberkörperausrüstung. Das System ist kompatibel mit dem Blackhawk QD-Adapter sowie G-Code RTI-Komponenten und lässt sich so nahtlos in bestehende Ausrüstung integrieren. Weiterführende Informationen zum Blackhawk Bundeswehr Carry System finden Sie auf der Webseite von Helmut Hofmann. Die konkrete Anbringung des Systems am Dummy sehen Sie in unserem Video.


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