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Minox HG 8x56 - Ansitzglas der gehobenen Mittelklasse

Minox: Das HG 8x56 überzeugt in Qualität und Preis.

8-fache Vergrößerung und 56 mm Objektivdurchmesser gelten seit Jahrzehnten als Standardwerte bei Ansitzgläsern. Das aus Wetzlar stammende Minox HG 8x56 ist in diesem Segment der gehobenen Mittelklasse zuzuordnen. Seine Qualitätsmerkmale lassen es dicht an die Spitzenoptiken renommierter Hersteller aufrücken. Lesen Sie hier einen Bericht aus Passion - dem Kundenmagazin von Blaser, Mauser, Sauer, Zeiss und RWS - der auf sehr emotionale Weise erklärt, was dieses Fernglas ausmacht.

Das Team von all4shooters.com / Passion Magazin, Fotos: Sebastian Offel, Erich Marek und Joachim Hartmann
Minox: Schon beim ersten an die Augen nehmen spürt man die Robustheit in jedem Detail.
Minox: Schon beim ersten an die Augen nehmen spürt man die Robustheit in jedem Detail.
Minox: Die sprichwörtliche Qualität aus Wetzlar ist in jedem Detail sicht- und spürbar.
Minox: Die sprichwörtliche Qualität aus Wetzlar ist in jedem Detail sicht- und spürbar.

Ein warmer Föhnwind hat den Schnee am Waldrand bis weit in die Wiese abtauen lassen. 


Es ist schon spät, vielleicht noch zehn Minuten Büchsenlicht. Da treten sie aus, die Geiß und ihre beiden Kitze. Ich bin froh dass es Anfang Februar ist. Die Jagdzeit ist vorbei, und so komme ich gar nicht erst in Versuchung, obwohl mir laut Abschussplan noch zwei Rehe fehlen. Aber was soll‘s, der Wald in meinem Revier wird deswegen ganz bestimmt keinen großen Schaden nehmen. Auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, das Minox HG 8x56 in der Praxis zu testen. Graue Rehe vor grauem Hintergrund, und dies im allerletzten Licht. Bessere Testbedingungen gibt es kaum! Schon beim ersten an die Augen nehmen des  Minox fühlt man förmlich die Solidität des Gehäuses, die Robustheit in jedem Detail. Eigenschaften, die früher noch selbstverständlich waren, in jüngerer Vergangenheit jedoch bei so manchen Fernglas-Typen vernachlässigt wurden. 

Minox: Im letzten Licht: graue Rehe auf grauem Grund. Bessere Testbedingungen gibt es kaum.
Minox: Im letzten Licht: graue Rehe auf grauem Grund. Bessere Testbedingungen gibt es kaum.

Etwa einhundert Meter sind die drei Rehe entfernt, mal stehen sie spitz, dann wieder breit. In Gedanken vergleiche ich mein eigenes High-End Fernglas mit dem Minox HG, das ich jetzt in der Hand halte. Gewiss, mein Glas besitzt einen integrierten Entfernungsmesser.
Aber sonst? Viel länger als erwartet kann ich mit dem Minox das Bock- vom Geißkitz unterscheiden. Selbst als kaum noch etwas anderes zu sehen ist, kann ich sicher erkennen, welcher der drei Schatten die Geiß, und welcher eines der Kitze ist. Auch in Bezug auf das Sehfeld fällt mir nichts Negatives auf. Etwas später, beim Abbaumen, frage ich mich insgeheim, welches neue Fernglas ich mir heute wohl zulegen würde. Da ich die jeweiligen Schussentfernungen in meinem Revier inzwischen sehr gut kenne und deshalb hier den Entfernungsmesser nicht mehr wirklich benötige, fällt meine Entscheidung überraschend schnell. Und sie ist nicht einmal ausschließlich dem günstigen Preis des Minox HG 8x56 geschuldet.


HInweis: Mit ca. 900 € liegt der Preis für die gebotene Qualität absolut im Rahmen.

Minox: Selbst in der Dämmerung ist mit dem HG 8x56 kann man das Bock- und Geißkitz unterscheiden.
Minox: Selbst in der Dämmerung ist mit dem HG 8x56 kann man das Bock- und Geißkitz unterscheiden.

Dieser Beitrag wurde freundlicherweise vom Magazin PASSION bereitgestellt. 

Bildquellenangabe:
- Aufmacher: Fernglas und Janker (Sebastian Offel)
- Ferngläser - Detailaufnahmen: (Sebastion Offel)
- Rehgruppe: (Erich Marek)
- Ansitz: (Joachim Hartmann)


Weitere Informationen zum Minox HG 8x56.

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