Geartester Festival 2026 – Tag 2: Es geht heiß her beim großen Test- und Erlebnisevent für die wissensdurstige und neuem aufgeschlossene Jagd-Community in Coesfeld

Die Stimmung beim des Geartester Festival 2026 ist auch am zweiten Tag des großen Communitiy-Events für die Jägerschaft aus dem deutschsprachigem Raum von freudiger Erwartung und von großem Interesse für das gebotene Programm und die präsentierten Produkte geprägt. Trotz der für den Frühling viel zu hohen Temperaturen – der kalendarische Sommer beginnt ja eigentlich erst am 21. Juni, sprich am letzten Tag des Geartester Festivals – sind die Schießstände hochfrequentiert und die Stände der mehr als 50 Austeller gut besucht. Für manchen Besucher mit Dauerticket ist es schon der zweite erlebnisreiche Tag auf dem Schießstandgelände in Coesfeld-Flamschen. Viele davon haben sicher auch am Vorabend bei der Nocpix „Into the Night“-Party gemeinsam mit alten und auch neuen Freunden und Bekannten gefeiert. 

Sowohl die Dauer- wie auch Tageskartenbesitzer durften sich auch an Tag 2 auf ein volles Bühnenprogramm mit Fachvorträgen und weitere Masterclasses (Workshops und kurze Seminare) freuen, um ihr Wissen rund um das Thema Jagd und Schießen zu erweitern. Die Damen konnten sich beim Jägerinnen-Stammtisch austauschen. Natürlich standen zudem auch wieder die Produkte, die die Austeller dabei haben, im Blickfeld. Auch wir haben uns deshalb nochmals für Sie auf die Socken gemacht und geschaut, was es neben den Waffen, die wir im scharfen Schuss ausprobieren konnten, sonst noch an nützlicher Ausrüstung zu entdecken gab. Aber sehen Sie doch einfach selbst…


Geartester Festival 2026: PARD Phoenix 4K 2.0 – digitales Tageslichtzielfernrohr vorgestellt

Mit dem PARD Phoenix 4K 2.0 wurde ein digitales Tageslichtzielfernrohr präsentiert. Das Gerät filtert Wellenlängen über 660 Nanometer heraus und liefert dennoch ein detailreiches 4K-Bild auf einem großen Display. Durch die großzügige Eyebox muss der Schütze nicht extrem nah ans Glas, was die Handhabung besonders angenehm macht. Zur Ausstattung gehören unter anderem eine Videofunktion, ein integrierter Ballistikrechner, ein Entfernungsmesser sowie ein vierfacher Digitalzoom. Die Grundvergrößerung liegt bei 4,6-fach und reicht digital bis 18,4-fach. Dank 30-mm-Mittelrohr lässt sich das Zielfernrohr flexibel montieren. Außerdem können bis zu fünf Waffenprofile gespeichert werden, was den Einsatz mit Wechselmontagen erleichtert. Auch die rechtliche Einordnung wurde laut Anbieter geprüft: Der eingebaute Filter soll sicherstellen, dass das Gerät nur als Tageslichtzielfernrohr genutzt werden kann. Und entsprechend keiner verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz ist. Mit einer UVP von 1.049,- Euro ist das PARD Phoenix 4K 2.0 preislich attraktiv positioniert. 4K-Aufnahme, Ballistikrechner, Entfernungsmesser und einfache Montage zeigen, welches Potenzial digitale Zielfernrohre künftig gegenüber klassischen Optiken haben können. Mehr Informationen zum PARD Phoenix 4K 2.0 gibt es oben im Video und direkt auf der Webseite des Herstellers.


Geartester Festival 2026: Steyr HS .50 M1 in .50 BMG mit GPO Spectra 6x – Long-Range-Kombination der Extraklasse bei AKAH

Einen der spektakulärsten Hingucker auf dem Geartester Festival 2026 in Coesfeld liefert AKAH-Repräsentant Mike Möglinger: das Steyr HS .50 M1 von Steyr Arms Austria – ein Scharfschützenrepetierer im Kaliber .50 BMG (12,7x99 mm), dem größten zivil erhältlichen Kaliber Europas. Mit einem Gewicht von 13,9 Kilogramm und einem massiven Lauf ist die Waffe ein richtiger Brocken. Sie muss für die Unterbringung in einem handelsüblichen Waffenschrank zudem in der Regel zerlegt werden. Auch sonst ist an der Steyr HS .50 M1 alles eine Nummer größer: Der ausladende Kammerstängel macht den Repetierweg für die langen Patronen gut handhabbar. Das Abzugsgewicht liegt bei rund 2 Kilogramm, was sich in der Praxis jedoch bemerkenswert geschmeidig anfühlt, wie Möglinger beteuert. Und der Rückstoß? Der gestaltet sich dank der enormen Masse der Waffe überraschend angenehm, geradezu "schulterschonend". Jetzt gilt es nur noch einen der wenigen Schießstände zu finden, die in Deutschland für dieses Kaliber überhaupt zugelassen sind. Zum Beispiel in Polen wird man hier aber für sein ganz spezielles Long-Range-Erlebnis auch fündig.

Obenauf thront beim Steyr HS .50 M1 das GPO Spectra 6x 4,5-27x50i – in diesem Fall sogar Möglingers privates Exemplar. Das Long-Range-Zielfernrohr von German Precision Optics bringt einen verstellbarem Höhenturm, seitlichen Parallaxenausgleich und einen feinen Leuchtpunkt mit. Trotz seiner Stärken auf weite Distanzen setzt Möglinger dieses ZF auch jagdlich auf Rotwild ein – ein breit aufgestelltes Glas für einen GPO-typisch attraktiven Preis: Das Spectra 6x 4,5-27x50i Zielfernrohr ist je nach Absehen für 1.299,- Euro (MOAi) bzw. 1.399,- Euro (PLRi oder LR Pro) erhältlich. Die UVP der Steyr HS .50 M1 beträgt bei AKAH hingegen 9.780,- Euro – aktuell ist die Waffe allerdings vergriffen. Alles Weitere zur Verfügbarkeit des Steyr HS .50 M1 sowie zu den Ausstattungen der GPO Spectra 6x 4,5-27x50i Varianten finden Sie unter der Großhändler-Webseite www.akah.de, mehr Infos zum gesamten GPO-Sortiment gibt es auf gp-optics.com. Mehr zum Steyr HS .50 M1 un danderen Waffen des Herstellers finden Sie auf auf der Webseite von Steyr Arms.


Geartester Festival 2026: Selbstladebüchse Savage MSR 10 auf dem Schießstand

Mit der Savage MSR 10 bekam all4shooters-Kameramann Matze eine halbautomatische Büchse nach Bauart des AR-10 in die Hand, die er zuvor noch nicht geschossen hatte. Auf dem Geartester Festival gibt es aber natürlich Fachleute, die die  Teilenehmer mit Ruhe und professionell in die entsprechenden Waffen einweisen. Entsprechend ging es zunächst darum, sich an Anschlag, Bedienung und Abzug zu gewöhnen. Nach dem ersten Kaltabschlag zeigte sich: Der Abzug hat etwas Vorweg, der Reset fällt aber angenehm kurz aus, sodass Matze schnell in den Rhythmus fand und eine sehr ordentliche Schussgruppe ins Papier stanzen konnte.

Die MSR 10-Serie steht bei Savage für Selbstladebüchsen auf Basis der AR-10-Plattform. Der modulare Aufbau, mit Schnittstellen wie Picatinny-Schiene und M-LOK-Vorderschaft passen zum Konzept einer vielseitig einsetzbaren Präzisionsbüchse. Auch die verstellbare Schulterstütze hilft dabei, die Waffe an den jeweiligen Schützen anzupassen. Grundsätzlich ist die MSR-10-Plattform in Kalibervarianten verfügbar, die sowohl für den sportlichen Einsatz als auch für jagdliche Anwendungen auf mittlere bis weitere Distanzen interessant sind. Die bekannteste ist dabei natürlich die .308 Winchester, als Standardpatrone für die AR-10-Plattform. Auf dem Stand machte die Savage MSR 10 einen sehr guten Eindruck. Mehr Informationen und Matzes genaues Ergebnis mit der Savage MSR 10 gibt es oben im Video. Und in einem Testbericht hier bei all4hunters.com, in dem wir die Hunter-Variante ausführlich testeten.


Geartester Festival 2026: Tikka T3x Varmint in Kaliber .308 mit Schmidt & Bender Meta 3-18x42 auf dem Schießstand

Bei sommerlicher Hitze auf dem Schießstand des Geartester Festivals 2026 in Coesfeld darf Reporter Matze erneut eine attraktive Präzisionskombination unter die Lupe nehmen: die finnische Repetierbüchse Tikka T3x Varmint von Sako, hier im Kaliber .308 Winchester, bestückt mit dem  Premium-Zielfernrohr Schmidt & Bender Meta 3-18x42. Die Tikka T3x Varmint ist ein bewährtes Präzisionswerkzeug für alle, die eine zuverlässige, genau arbeitende Büchse suchen. Der schwere Lauf in Heavy-Barrel-Kontur reduziert Schwingungen und verhindert ein schnelles Überhitzen, auch bei mehreren Schüssen in Folge. Für die persönlichen Ergonomie lässt sich der modulare Kunststoffschaft der Tikka T3x Varmint zudem in der Wangenhöhe und per Schaftkappe anpassen. Bemerkenswert ist der Direktabzug der T3x: so wie es sein soll − kein Vorweg, sondern sofortiges Ansprechen – trocken und sauber, wie Matze beim Abschlagen der leeren Waffe am Stand sofort feststellen kann.

Per Eratac Montage kommt das Schmidt & Bender Meta 3-18x42 zum Einsatz – kompakt, leicht und auf der Jagd äußerst führig. Das Absehen sitzt in der ersten Bildebene, skaliert also beim Zoomen mit und erlaubt so verlässliche Haltepunktkorrekturen auf jeder Vergrößerungsstufe. Besonders praktisch: Der Höhenturm lässt sich schnell und intuitiv auf weite Distanzen hochklicken, etwa auf 200 oder 300 Meter. Mit angesetzter Hinterschaftauflage lieferte das Setup dann ein eindrucksvolles Ergebnis: eine enge Dreiergruppe mit einem Streukreis von lediglich rund 1,5 Zentimetern – trotz der fordernden Hitze am Stand. Mehr zur Tikka T3x Varmint sowie den anderen Tikka-Büchsen finden Sie auf der Webseite des deutschen Großhändlers Manfred Alberts, alle Informationen zum Schmidt & Bender Meta 3-18x42 gibt es unter www.schmidtundbender.de.


Geartester Festival 2026: Alpen Optics Apex Steady – bildstabilisiertes Fernglas mit hoher Vergrößerung im Überblick

Mit dem Alpen Optics Apex Steady stand ein bildstabilisiertes Fernglas im Fokus, das vor allem für weite Distanzen interessant ist. Besonders das Modell 20x42 soll Jägern beim sicheren Ansprechen helfen, wenn hohe Vergrößerung gefragt ist und ein ruhiges Bild entscheidend wird. Das Fernglas bietet zwei Stabilisierungsmodi: einen normalen Modus und eine besonders starke Stabilisierung, die das Bild auf weitere Entfernungen fast wie eingefroren wirken lässt. Wer schon einmal eine stark vergrößernde Optik in der Hand gehalten genutzt hat, weiß: Bei 20-facher Vergrößerung ist das ein großer Vorteil, da sich ein solches Glas freihändig sonst kaum ruhig halten lässt. Die Energieversorgung erfolgt unkompliziert über eine klassische AA-Batterie.

Praktisch ist außerdem der einstellbare Augenabstand, sodass sich das Glas an unterschiedliche Nutzer anpassen lässt. Neben der 20x42-Variante bietet Alpen Optics auch weitere Modelle mit geringerer Vergrößerung an, etwa für andere Revierbedingungen oder die Naturbeobachtung. Preislich liegt das 20x42-Modell bei 1.299,- Euro (UVP), die 14-fache Variante rund 100,- Euro darunter; das 16x30-Modell soll für unter 1.000,- Euro erhältlich sein. Mehr Informationen zum bildstabilisierten Fernglas Apex Steady gibt es oben im Video und direkt auf der Webseite von Alpen Optics.

Geartester Festival 2026: Büchsen der Modellreihe CZ 600+ und die neue Bockflinte CZ Drake

Kennen Sie schon das CZ-Karussell?  Nein − dann steigen Sie doch einfach ein und begleiten Mike Möglinger vom CZ-Importeur AKAH in unserem Video auf dem Geartester Festival 2026. Der urige Bayer nimmt Sie mit und stellt Ihnen in unserem Video kurz einige Büchsen der aktuellen Modellelreihe CZ 600+ vor und mit der CZ Drake ist auch die neue, preisgünstige Bockflinte des tschechischen Waffenherstellers mit von der Partie. Neben der CZ 600+ Ergo, der Lux und der Drivenhunt, dreht sich auch die CZ 600+ Trial mit auf dem Karussell. Dabei handelt es sich um ein kompaktes, aber dennoch hochpräzises Repetiergewehr mit einem Teleskopschaft und Bedienelementen, wie man sie aus dem taktischem Bereich vom CZ Bren2 her kennt. Die Trail ist in den Kalibern .223 Remington, sowie 7,62 x39 mm und in .300 AAC Blackout erhältlich, passt bequem in den Jagdrucksack und beispielweise für die Fuchsjagd einsetzbar.

Die Bockflinte CZ Drake zählt zu den neuesten CZ-Waffen im Sortiment von AKAH und soll in Kürze auch über den Fachhandel ausgeliefert werden. Bei einem Listenpreis von 894,- Euro bringt die Flinte im Kaliber 12/76 mit Schaft aus türkischem Nussbaumholz ein sehr ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis mit. Die Drake besitzt 71 cm lange Läufe und hat eine Gesamtlänge von 116 cm, die Schaftlänge beträgt 368 mm und ihr Gewicht rund 3,3 Kilo. Mitgeliefert werden insgesamt 5 Wechselchokes. Damit empfiehlt sich die Flinte insbesondere für Jungjäger oder den gestandenen Waidmann, der eine robuste Bockflinte für die Jagd mit dem Hund unter der Flinte oder für die Entenjagd sucht, ebenso wie für Einsteiger ins Wurfscheibenschießen. Mehr zu den hier genannte Waffen finden Sie auch auf der Webseite von CZ und auf der Homepage von Großhändler AKAH.

Geartester Festival 2026: Conotech Lipot LRF – superkompakte Wärmebildgeräte mit Laserentfernungsmesser und KI-Fokus

Wer ein leistungsfähiges Wärmebildgerät sucht, das man auf der Jagd kaum spürt, sollte sich das Conotech Lipot genauer ansehen. Nur 300 Gramm bringt das Leichtgewicht auf die Waage. Das handliche Gerät lässt sich problemlos in jeder Jackentasche verstauen und ist so jederzeit griffbereit. Angeboten wird das Lipot in drei Varianten: Zwei Einsteigermodelle kommen mit einem 384 x 288-Pixel-Sensor und entweder einer 25er oder 35er Objektivlinse zum Preis von 1.199,- bzw. 1399,- Euro. Das Top-Modell für 1.899,- Euro bietet dagegen einen hochauflösenden 640 x 512-Pixel-Sensor mit 35-mm-Objektivlinse. Alle Lipots bringen ein 0,49-Zoll-OLED-Display und einen NETD-Wert von unter 15 mK mit. Bemerkenswert für die kompakten Geräte in dieser Preisklasse: Alle Modelle haben zusätzlich einen Laserentfernungsmesser integriert. Betrieben wird das Conotech Lipot mit einem handelsüblichen, wechselbaren 18650-Akku (3.400 mAh) mit rund 6 Stunden Laufzeit.

Ein für die schnelle und komfortable Bedienbarkeit besonders attraktives Feature ist der KI-gestützte Autofokus. Ein manuelles Stellrad sucht man am Lipot vergebens – stattdessen genügt ein Druck auf den schwarzen Knopf: Die Software erfasst die Wärmequelle, zeigt erst ein rotes, dann ein grünes Rechteck im Display, und das Bild ist scharf, wie uns Manuel Kraxberger am Conotech-Stand auf dem Geartester Festival 2026 erklärte. Nur die Wildart wird von der KI nicht gleich mitbestimmt – das muss der Jäger weiterhin selbst erledigen. Alle weiteren Informationen zum Conotech Lipot finden Sie direkt auf der Website des Herstellers unter cono-tech.com.