Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?

Das Steyr DMR 762 ist ein halbautomatisches Gewehr im Kaliber 7,62 x 51 mm NATO beziehungsweise .308 Winchester. Ursprünglich für professionelle Anwender entwickelt, wird es nun auch für den zivilen Markt angeboten. Nach Angaben von Steyr erreicht das DMR 762 mit Match-Munition eine Präzision von unter einer Winkelminute (Sub-MOA-Garantie).

Video: Test der präzisen Selbstladebüchse Steyr DMR 762 (in englischer Sprache)

Erstmal back to basics: Was ist ein DMR?

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Auf den ersten Blick ähnelt das Steyr DMR 762 stark einem Gewehr vom Typ SR-25. Im Inneren gibt es jedoch erhebliche Unterschiede, und die meisten seiner Komponenten sind nicht mit Standardteilen des SR-25 austauschbar.

In der Militärterminologie bezeichnet DMR (Designated Marksman Rifle) ein halbautomatisches Gewehr, das zwischen dem Sturmgewehr des Soldaten und dem Präzisionsgewehr des Scharfschützen angesiedelt ist. Mit der Waffe sollen typischerweise Ziele auf Entfernungen von etwa 300 bis 600 Metern bekämpfen werden – beim Steyr DMR 762 nach Herstellerangaben auch darüber hinaus. Zudem soll ein DMR dabei auch noch eine schnellere Schussfolge als die auf größere Distanzen üblicherweise eingesetzten Repetiergewehre ermöglichen.

Der Bedarf an solchen Waffen trat besonders deutlich zutage, nachdem sich das Kaliber 5,56 mm als NATO-Standard für Sturmgewehre durchgesetzt hatte. Das galt insbesondere für Einsatzräume wie den Nahen Osten mit seinen teils großen, offenen Arealen und deutlich weiteren Zielentfernungen.

Bei polizeilichen Einsätzen werden Präzisionsgewehre in der Regel auf kürzeren Entfernungen als im militärischen Einsatz verwendet, nicht zuletzt, um in dicht besiedelten urbanen Gebieten das Risiko von Kollateralschäden zu verringern. Zwar kommen auch dort weiterhin Repetiergewehre zum Einsatz – der Name Remington 700 Police kommt nicht von ungefähr. Viele Aufgaben lassen sich heute jedoch auch mit speziell für das Präzisionsschießen entwickelten Selbstladegewehren bewältigen. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Kategorie ist etwa das Heckler & Koch PSG-1.

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Für ein Designated Marksman Rifle ist das Steyr DMR 762 bemerkenswert kompakt und dank seines nach rechts anklappbaren Schafts leicht zu transportieren.

Für Cobra entwickelt: Die Besonderheiten des Steyr DMR 762

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Die Anordnung der Steyr DMR 762-Bedienelemente entspricht der typischer "Black Rifles". Alle Elemente sind beidhändig bedienbar, während sich das − hier von einer Staubschutzklappe verschlossene − Auswurffenster nur auf der rechten Seite befindet.
Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Unser Test-Modell des Steyr DMR 762 wies dieselben Spezifikationen auf wie die für die Anti-Terror-Einheiten der österreichischen Polizei entwickelten Gewehre, die – da sie mit AUGs ausgerüstet sind – eine Sicherung mit Querbolzen bevorzugten. Hier signalisiert der weiße Ring an dem Bolzen, das die Waffe gesichert ist.
Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Für die einfache Demontage müssen der Upper- und Lower-Receiver voneinander getrennt werden. Anstatt wie bei einem AR einen Demontagestift herauszudrücken, muss hier ein spezieller Knopf gedrückt werden – ein System, das vom Konzept her dem der AK ähnelt.

Die von uns getestete Version des Steyr DMR 762 wurde ursprünglich für die Anforderungen des Einsatzkommandos Cobra entwickelt – eine Information, die inzwischen öffentlich bekannt ist. Die renommierte Spezialeinheit der österreichischen Polizei ist unter anderem für Hochrisikoeinsätze wie Geiselbefreiungen und Terrorismusbekämpfung zuständig. Bereits auf der Enforce Tac 2025 hatten wir das Gewehr kurz vorgestellt.

Aufgrund dieser Nutzergruppe und deren Einsatzzwecke erklären sich einige der Besonderheiten des DMR 762.  Die Kombination aus relativ kurzem Lauf und nach rechts klappbarem Schaft erleichtert den Transport in Rucksäcken oder Einsatztaschen bei Einsätzen im urbanen Umfeld. Zugleich bleibt die Gesamtlänge auch mit montiertem Schalldämpfer vergleichsweise kompakt. Bei Bedarf lässt sich das Gewehr auch mit eingeklapptem Schaft abfeuern.

Auch die für ein Gewehr dieser Art eher ungewöhnliche Querbolzensicherung ist auf die Anforderungen der Cobra zurückzuführen. Da die Einheit bereits das Steyr AUG nutzt, sollte das DMR 762 ein ähnliches Bedienkonzept bieten und damit die vertrauten Bedienabläufe der Einsatzkräfte beibehalten.

Auf langlebige Präzision ausgelegt: Das Steyr DMR 762

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Durch den Einsatz eines Kolbensystems konnte Steyr das DMR 762 mit einem nach rechts anklappbaren Schaft ausstatten. Bei Bedarf kann das Gewehr auch mit eingeklapptem Schaft abgefeuert werden.

Viele Bauteile des DMR 762 bestehen aus hochfestem 7075-Aluminium. Durch die Verwendung des Leichtmetalls bleibt das Gewicht der Büchse unter vier Kilogramm. Gleichzeitig soll die Steiffigkeit des Material dabei helfen, das die Waffe laut Steyr eine Präzision von unter einer Winkelminute erreicht.

Das Herzstück des Gewehrs ist ein Kurzhub-Gaskolbensystem mit einstellbarer Gasabnahme für normale und widrige Bedingungen sowie für den Einsatz mit Schalldämpfer. Hinzu kommt ein kaltgehämmerter Lauf, der laut Hersteller mindestens 10.000 Schuss ohne nennenswerte Veränderung der Schussgruppen überstehen soll. An der Mündung sitzt ein Mündungsfeuerdämpfer, der zugleich als Schnellaufnahme für einen Schalldämpfer dient.

Ein interessantes konstruktives Detail sind zwei bewegliche Gewichte an der Verschlussbaugruppe. Sie sollen ein Zurückprallen des Verschlusses beim Verriegeln verhindern und damit das Risiko eines Zündversagers beim folgenden Schuss sowie mögliche Beeinträchtigungen der Präzision verringern.

Der Upper Receiver ist nicht einteilig ausgeführt. Der Handschutz ist jedoch mit vier durchgehenden Stiften fest mit ihm verbunden. Sämtliche Oberflächen sind zum Schutz vor Korrosion, Stößen und Abrieb behandelt und damit auf eine lange Einsatzdauer ausgelegt.

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Obwohl der Handschutz nicht aus einem Stück mit dem Gehäuseoberteil gefertigt ist, lässt das robuste Befestigungssystem keinen Zweifel an seiner Stabilität. Der Handschutz verfügt über zahlreiche M-LOK-Schnittstellen.
Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Der Spannhebel befindet sich vorne und lässt sich bei Nichtgebrauch gegen den Vorderschaft zurückklappen. Er ist nicht hin- und herbeweglich und kann ohne Werkzeug auf die gegenüberliegende Seite verlegt werden.

Zubehör für das Steyr DMR 762: Auf die Mission zugeschnitten

Da das DMR 762 für das Präzisionsschießen ausgelegt ist, überrascht die durchgehende Picatinny-Schiene auf der Oberseite kaum. Sie bietet ausreichend Platz für ein Zielfernrohr und ergänzende Systeme wie etwa Leuchtpunktvisiere für kurze Distanzen, Notvisierungen sowie – je nach Einsatzzweck und rechtlichem Rahmen – Nachtzieltechnik oder Laser-/Lichtmodule.

Unsere Testwaffe war mit einem Leica Amplus 6 3-18x44i ausgestattet. Die robuste Optik passt mit ihrem Vergrößerungsbereich gut zum vorgesehenen Einsatzspektrum des DMR 762: Sie ermöglicht den Wechsel zwischen hoher Vergrößerung für präzise Schüsse und einem größeren Sehfeld im Nahbereich, um das Umfeld des Ziels besser im Blick zu behalten – insbesondere bei mehreren Zielen oder wenn sich Einsatzkräfte und Zivilisten in der Umgebung befinden.

Das Absehen liegt allerdings in der zweiten Bildebene, sodass seine Haltemarken nur bei der dafür vorgesehenen 10-fachen Vergrößerung den angegebenen Werten entsprechen. Abgesehen von dieser Einschränkung machte die Optik im Test einen überzeugenden Eindruck.

Um das DMR 762 an Nutzer und Einsatzzweck anpassen zu können, hat Steyr an den Seiten und an der Unterseite des Handschutzes zahlreiche M-LOK-Schnittstellen vorgesehen.

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Das DMR 762 ist mit Standardmagazinen vom Typ AR-10/SR-25 kompatibel. Die von Steyr hergestellten Magazine bestehen aus Polymer und haben ein Fassungsvermögen von 10 oder 20 Patronen. Die Textur des Steyr-Griffs bietet einen hervorragenden Halt
Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Die Aussparung auf der linken Seite des Magazinschachts erleichtert den Magazinwechsel, da das Magazin zur Seite gekippt werden kann: Dies ist nützlich beim Magazinwechsel in liegender Position oder wenn das Gewehr auf einer Auflage ruht und darunter nur wenig Platz ist.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede des DMR 762 mit der AR-10-Plattform

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Das Kurzhub-Gaskolbensystem des Steyr DMR 762, zerlegt in seine Hauptkomponenten.

Die meisten Bedienelemente folgen dem bei modernen "Black Rifles" üblichen Layout. Verschlussfang und Magazinauslöser sind beidseitig bedienbar. Wie bereits erwähnt, war unsere Testbüchse mit einer Querbolzensicherung ausgestattet; alternativ ist das DMR 762 auch mit einer klassischen, um 90 Grad drehbaren Hebelsicherung erhältlich.

Obwohl das DMR 762 auf einer Plattform des Typs AR-10/SR-25 basiert, unterscheidet es sich in mehreren Punkten von diesen Systemen – sowohl mit Blick auf den vorgesehenen Einsatzzweck als auch auf die auf Präzision ausgelegte Konstruktion. Ein Großteil der Komponenten ist proprietär: Upper und Lower lassen sich nicht gegen entsprechende Bauteile eines AR-10 austauschen. Auch die Zerlegung funktioniert anders. Statt wie beim AR einen Gehäusestift herauszudrücken, wird am hinteren Ende des Uppers, unmittelbar am Beginn der Picatinny-Schiene, ein Knopf gedrückt. Das Prinzip erinnert damit eher an die Zerlegung einer Kalaschnikow.

Sofern kein Schießstativ verwendet wird, kommt ein Präzisionsgewehr häufig liegend oder auf einer Unterlage abgestützt zum Einsatz. Steyr hat das DMR 762 deshalb mit einem frontseitigen Ladehebel ausgestattet, der zugleich als Schließhilfe dient und sich ohne Werkzeug auf die jeweils andere Waffenseite umsetzen lässt. In solchen Anschlagsarten ist er leichter erreichbar als der für AR-Systeme typische T-förmige Ladehebel am hinteren Ende des Uppers.

Aus demselben Grund ist der Magazinschacht seitlich entsprechend ausgeformt. Das erleichtert insbesondere bei längeren Magazinen den Wechsel: Sie können leicht seitlich angewinkelt eingesetzt werden, ohne dass der Schütze dafür seine Schießposition aufgeben muss.

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Nahaufnahme des massiven Steyr DMR 762-Drehkopfverschlusses mit seinen acht Verriegelungswarzen, dem großzügig dimensionierten Auszieher und den beiden Ausstossern. Trotz intensiver Nutzung war er am Ende des Tages noch bemerkenswert sauber.

Eine große Auswahl an Aftermarket-Teilen

Das Steyr DMR 762 ist bewusst so ausgelegt, dass es, wo möglich, mit Standardkomponenten der AR-10/SR-25-Familie kompatibel bleibt. Dazu zählen Magazine, Pistolengriffe und Schäfte.

Obwohl sich der Schaft nach rechts anklappen lässt und keine im Buffer Tube untergebrachte Rückholfeder benötigt wird, verwendet Steyr eine Standard-Schaftaufnahme vom Typ AR-15/M4. Dadurch lässt sich eine große Auswahl bereits erhältlicher und mit diesem System kompatibler Schäfte montieren.

Unsere Testwaffe war mit einem sechsfach längenverstellbaren Schaft von FAB Defense ausgestattet, dessen Verstellbereich insgesamt 82 Millimeter beträgt. Während der Entwicklung zeigte Steyr das DMR 762 auch mit verschiedenen anderen Schäften und unterstrich damit die Kompatibilität mit marktüblichen Lösungen.

Auch Drop-in-Abzüge für das AR-10 lassen sich ohne Modifikationen verwenden.

Das Steyr DMR 762 auf dem zivilen Markt

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Die Verschlussbaugruppe des Steyr DMR 762 verfügt über zwei schwimmende Gegengewichte, die ein Zurückspringen des Verschlusses beim Schließen des Verschlussmechanismus verhindern, wodurch das Risiko von Zündausfällen verringert und Störungen minimiert werden.

Nach einem längeren Entwicklungsprozess wurde das Steyr DMR 762 im Jahr 2023 erstmals öffentlich vorgestellt. Auf den zivilen Markt kam es später, nachdem die Konstruktion weiter verfeinert und zunächst die Anforderungen der professionellen Auftraggeber erfüllt worden waren.

Die zunächst für Sportschützen angebotene Ausführung entsprach weitgehend der für professionelle Anwender entwickelten Variante und verfügte über einen 13-Zoll-Lauf sowie die besagte Querbolzensicherung. Später ergänzte Steyr das Programm um eine Version mit 16-Zoll-Lauf. Daneben werden inzwischen auch Varianten mit AR-typischer Hebelsicherung angeboten. Gerade die längere Ausführung ist für den deutschen Sportwaffenmarkt von besonderem Interesse.

Für zivile Kunden wird das DMR 762 in Schwarz angeboten. In einer frühen Entwicklungsphase kursierten zudem Gerüchte über weitere Kaliber. Konkrete Informationen dazu liegen bislang jedoch nicht vor.

Das Steyr DMR 762 in der Praxis auf dem Schießstand

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Das von uns getestete DMR 762 war mit einem Leica Amplus 6 3-18x44i-Zielfernrohr ausgestattet, dessen Vergrößerungsbereich sowohl  für präzise Schütze auf weite Distanzen wie auch zur besseren Übersicht im Nahbereich zugunsten eines hinreichend großen Sehfeldes angepasst werden kann.

Im Rahmen einer Präsentation in Slowenien hatten wir die Gelegenheit, das Steyr DMR 762 auch auf dem Schießstand auszuprobieren. Zum Einsatz kam ein Gewehr in der "Cobra"-Konfiguration mit einem DUAL762-S GEN2-Schalldämpfer des finnischen Herstellers Ase Utra. Der Schalldämpfer verlängert die Waffe um gut 10 cm und soll den Schalldruckpegel in 1 m Entfernung von der Mündung um rund 23 dB reduzieren, und das bei nur geringer Treffpunktverlagerung. Geschossen wurde mit Matchmunition mit 168-Grain-HPBT-Geschossen.

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Für unseren Test wurde das Steyr DMR 762 mit einem Schalldämpfer vom Typ Ase Utra DUAL762-S GEN2 ausgestattet, der den Schallpegel um etwa 23 dB reduzieren soll.

Da es während des Schießens regnete, verzichteten wir auf Papierziele und schossen stattdessen vom Schießstativ auf rund 13 x 20 Zentimeter große Stahlziele in 200 Metern Entfernung.

Da das Zielfernrohr zuvor für den Einsatz ohne Schalldämpfer eingeschossen worden war, musste zunächst die Treffpunktlage korrigiert werden. Anschließend ließen sich die Stahlziele konstant treffen. Schnell wurde deutlich, dass die zur Verfügung stehenden 200 Meter kaum ausreichten, um das Präzisionspotenzial des DMR 762 wirklich auszuloten.

Auch technisch gab sich das DMR 762 während unseres kurzen Tests keine Blöße: Der gesamte Funktionszyklus verlief störungsfrei, die auf den Schützen wirkenden Kräfte blieben moderat und schnelle Folgeschüsse waren problemlos möglich. Damit erfüllte das Gewehr die hohen Erwartungen, die wir an es gestellt hatten.

Verfügbarkeit und Preis des über AKAH in Deutschland verfügbaren Steyr Arms DMR 762

Das Steyr DMR 762 ist, wie erwähnt, inzwischen auch im deutschen Fachhandel erhältlich. Importeur AKAH führt das Modell in seinem aktuellen Programm und nennt einen empfohlenen Verkaufspreis von 4.932 Euro. Damit gehört das DMR 762 zu den höherpreisigen halbautomatischen Sportgewehren seiner Klasse. Neben den verschiedenen Lauflängen ist auch eine "Sport"-Variante verfügbar. Diese kommt mit einem modifizierten Handschutz und verfügt in Deutschland über einen BKA-Feststellungsbescheid und ist für das sportliche Schießen zugelassen.

Steyr DMR 762: Präzisions-Selbstladebüchse im Kaliber .308 Winchester – der Biss der Cobra?
Bei unserem Test haben wir ein Schießstativ verwendet. Die uns zur Verfügung stehende Entfernung von 200 Metern erwies sich für das Steyr DMR 762 als kaum mehr als eine Routineübung.

Steyr DMR 762 – Technische Daten und Preis

Modell:Steyr Arms DMR 762
Kaliber:.308 Winchester (7,62 × 51 mm)
Magazinkapazität (zivil):10 Patronen
Verfügbare Dralllängen:

12" und 10"

Verfügbare Lauflängen:13" und 16" (330 und 407 mm)
Gewicht:

3,9 - 5,0 kg

Preis:4.932,- Euro
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