Im Jahr 2026 feiert die weltweite Waffenindustrie einen beispiellosen Meilenstein: fünf Jahrhunderte ununterbrochener Tätigkeit der Fabbrica d’Armi Pietro Beretta. Am 3. Oktober 1526 erhielt Bartolomeo Beretta vom Arsenal der Republik Venedig eine Zahlung für 185 Arkebusenläufe. 500 Jahre später ist das Unternehmen der älteste immer noch aktive Waffenhersteller der Welt und ein herausragendes Beispiel für italienische Ingenieurs- und Handwerkskunst sowie industrielle Kontinuität.

Bei den Feierlichkeiten zum 500-jährigen Jubiläum von Beretta geht es jedoch nicht nur darum, zurückzublicken. In dem industriellen Universum, das sich um das Unternehmen aus Gardone Val Trompia herum entwickelt hat, drückt sich die Weiterentwicklung sowohl durch den Mut zur Innovation als auch durch die Bewahrung der Tradition aus.
Erfindergeist gepaart mit Innovation: Wie die Benelli 828 S im fünften Beretta-Jahrhundert die Zukunft neu definiert
In diesem Zusammenhang entfaltet die Bockflinte 828 von Benelli, die ursprünglich als Modell „U“ eingeführt und inzwischen zum Modell „S“ weiterentwickelt wurde, ihre wahre Bedeutung. Anstatt den etablierten Prinzipien der Bockflintenfertigung zu folgen, stellte sie diese von Anfang an in Frage. Während Beretta die Kontinuität einer jahrhundertealten Tradition verkörpert, steht Benelli – 1967 in Urbino gegründet und heute Teil der Beretta-Gruppe – für die Entschlossenheit, die Zukunft durch technische Innovationen neu zu definieren. Ein Blick auf die 828 S anlässlich des 500-jährigen Jubiläums von Beretta bietet die Gelegenheit zu verstehen, wie sich der italienische Waffenbau durch zwei sich ergänzende Philosophien weiterentwickelt: die historische Handwerkskunst aus Brescia und die technologische Vision aus Urbino.

Die Einführung der Benelli 828 U markierte einen echten Wendepunkt in der Geschichte dieser Art von Kipplauf-Flinten. Bis dahin hatte sich die Konstruktion der Bockflinten an bewährte Lösungen gehalten, die auf Gehäusen aus Stahl oder Aluminiumlegierungen in Kombination mit herkömmlichen Verriegelungssystemen basierten. Benelli brach mit dieser Tradition, indem das Unternehmen sein patentiertes „Lock Plate“-System einführte.
Das Herzstück der Konstruktion bildet eine Verriegelungsplatte aus gehärtetem Stahl mit vier Verriegelungspunkten, die direkt in den Monoblock des Laufpaares eingreifen und dabei die Läufe nach hinten Gasdicht abschließen. Da beim Abfeuern der Patrone der Gasdruck so nur auf diese Abschlussplatte und in den Läufen selbst wirkt, werden mechanische Belastungen der Basküle und insbesondere der Scharnierwellen praktisch ausgeschlossen. Somit kann die Basküle hier lediglich als leichtes Gehäuse für den Abzugsmechanismus und nicht mehr als drucktragendes Bauteil angesehen werden. Dies ermöglichte es den Ingenieuren von Benelli, sie aus einer Ergal-Aluminiumlegierung herzustellen, wodurch das Gewicht der Waffe im Kaliber 12 unter der Drei-Kilogramm-Marke gehalten werden konnte und gleichzeitig der Weg für noch leichtere Entwicklungen geebnet wurde, wie etwa die schlanke Version der 828 im Kaliber 20.
Wichtige technische Daten und Meilensteine der Benelli 828:
Version | Benelli 828 U | Benelli 828 U (Kaliber 20) | Benelli 828 S A.I. Beccaccia |
| Kaliber: | 12/76 | 20/76 | 20/76 |
Basküle: | Eloxiertes/vernickeltes Aluminium | Schwarz/silber eloxiertes Aluminium | Bronze-eloxiertes Ergal |
Verriegelungs-System: | Benelli Lock Plate | Benelli Lock Plate | Benelli Lock Plate |
Gewicht | ca. 2,9 kg | ca. 2,7 kg | ca. 2,45 kg |
Verfügbare Lauflängen: | 61cm, 65 cm, 71cm, 76 cm | 65 cm, 71 cm | 61 cm (Advanced Impact-Lauf) |
Die Erweiterung von der ursprünglichen 12er-Kaliber-Plattform auf die leichtere 20er-Varianten unterstreicht die Vielseitigkeit der Konstruktion. Im kleineren Kaliber wird die Flinte spürbar schlanker und lässt sich schneller handhaben, wodurch sie sich besonders gut für die Jagd mit Vorstehhunden eignet. Die spezielle Beccaccia-Version wurde für Jäger entwickelt, die auf kurze Distanz im dichtem Wald − etwa für die Jagd auf die namensgebende Waldschnepfe (italienisch: Beccaccia) − eine maximale Streuung benötigen und gleichzeitig die Ermüdungserscheinungen während langer Streifzüge durchs Revier minimieren möchten.
Fortschrittliche Ergonomie: Perfekte Passform

Eine der traditionellen Einschränkungen von Bockflinten war schon immer die Anpassung des Schafts. Im Gegensatz zu halbautomatischen Flinten, bei denen es schon seit langem Unterlegscheibensysteme zur Einstellung von Schränkung und Senkung gibt, erforderten Kipplaufflinten in der Regel den Einsatz eines erfahrenen Schäfters, um sie optimal auf den Schützen anzupassen. Benelli hat dieses Problem mit dem „Perfect Fitting“-System gelöst. Unter Ausnutzung der Schnittstelle zwischen dem Walnussschaft und dem Aluminiumgehäuse wird die Flinte mit einem umfassenden Satz mit Zwischenplatten geliefert, mit dem sich Senkung und Schränkung in vierzig verschiedenen Kombinationen einstellen lassen. Das Ergebnis ist eine ergonomische Ausrichtung des Schützenauges zur Visierschiene, was das instinktive Anschlagen der Waffe und das Erfassen des Ziels verbessert. Die Visierschiene besteht bei der 828 übrigens aus leichtem Karbon. Ergänzt wird diese modulare Geometrie durch das im Walnussholzschaft untergebrachte Rückstoßdämpfungssystem „Progressive Comfort“. Seine flexiblen Polymerelemente absorbieren die Rückstoßenergie progressiv entsprechend der Stärke der verwendeten Laborierung und verbessern den Schießkomfort selbst bei schweren Magnum-Ladungen erheblich. Zudem reduzieren das Progressive Comfort-System auch Mündungshochschlag und ermöglicht insgesamt ein schnelles Wiederauffassen des Zieles für den Folgeschuss.
Oberflächenbehandlungen und Ballistik: Mit der Benelli 828 beginnt die Ära von BE.S.T. und Advanced Impact

Die Innovationen bei der Benelli 828 gehen natürlich über ihre mechanische Architektur hinaus und erstrecken sich auch auf die Metallurgie und die Lauftechnologie. Zu den bedeutendsten Entwicklungen in diesem Zusammenhang zählt Die Oberflächenbehandlung BE.S.T. (Benelli Surface Treatment), eine firmeneigene Schutzbeschichtung, die physikalische Gasphasenabscheidung (PVD) und plasmaunterstützte chemische Gasphasenabscheidung (PECVD) kombiniert. Die Hybridschicht sorgt für eine außergewöhnliche Oberflächenhärte und hervorragende Beständigkeit gegen Salz, Feuchtigkeit und Korrosion. Und da auch bei rauen Witterungsbedingungen, wodurch die Lebensdauer des Laufs erheblich verlängert und der Wartungsaufwand − sowohl im Revier wie auch zu Hause − entsprechend reduziert wird.
Im Inneren der Läufe sorgt das Laufprofil „Advanced Impact“ (kurz, A.I.) von Benelli für eine weitere Verbesserung der ballistischen Leistung. Durch die Neugestaltung der inneren Geometrie optimiert das System die Gasausdehnung und die Flugbahn der Schrotkugeln. Im Vergleich zu herkömmlichen 18,5-mm-Läufen im Kaliber 12 sorgt das Benelli-A.I. für eine höhere Restgeschwindigkeit der Schrotkugeln, gleichmäßigere Streubilder mit einer gleichmäßigeren Deckung sowie eine verbesserte Durchschlagskraft bei Schroten aus Blei, Stahl oder Wismut. Diese Vorteile werden erzielt, ohne die effektive Streuung bei kurzen Jagddistanzen negativ zu beeinträchtigen, wodurch die Vielseitigkeit gewahrt bleibt, die der Jäger von einer modernen Sportflinte erwartet.
Zwei Philosophien, eine Bestimmung: Tradition und Innovation im italienischen Waffenbau
Der Vergleich der jahrhundertealten Tradition von Gardone Val Trompia mit der technologischen Vision, die in Urbino entstanden ist, bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Reichhaltigkeit des italienischen Waffenbaus. Die „Fabbrica d’Armi Pietro Beretta“ hat fünf Jahrhunderte damit verbracht, die Kunst der Waffenherstellung zu verfeinern, und Klassiker hervorgebracht, die von den Bockflinten der SO-Serie über ihre renommierten halbautomatischen Gasdrucklader-Flinten bis hin zu den heutigen leichten Jagdwaffen reichen. Benelli schlug einen anderen Weg ein. Die 828 wurde nie als eine weitere konventionelle Bockflinte konzipiert, sondern als technologische Alternative, die in der Lage ist, seit langem etablierte Gegebenheiten in Frage zu stellen. Bei ihrer Konstruktion standen praktische Lösungen im Vordergrund und nicht stilistische Fingerübungen, wodurch sie dem Jäger des 21. Jahrhunderts eine neue Interpretation der Sportflinte bietet. Die Koexistenz dieser beiden Unternehmen innerhalb derselben Unternehmensgruppe zeigt, dass die italienische Führungsrolle nicht nur auf der Bewahrung von Tradition beruht, sondern auch auf deren ständiger Neuerfindung. Die schönste Würdigung der fünf Jahrhunderte langen Geschichte von Beretta besteht darin, anzuerkennen, dass derselbe Erfindergeist, der Bartolomeo Beretta im Jahr 1526 leitete, heute in Aluminium aus der Luft- und Raumfahrt, in Kohlefaser und im innovativen Lock-Plate-System der Benelli 828 weiterlebt.
Eine Benelli-Sonderedition zum 500-jährigen Jubiläum von Beretta
Die Jubiläumsausgabe bildet die ideale Brücke zwischen Benellis technischer Innovation und Berettas außergewöhnlichem historischem Erbe. Sie ist mehr als nur ein Jubiläumsmodell: Sie zelebriert den Dialog zwischen zwei sich ergänzenden Visionen italienischer Exzellenz – die eine verwurzelt in fünf Jahrhunderten Handwerkskunst, die andere angetrieben von ständiger technologischer Forschung. Um die Inspiration hinter dieser bemerkenswerten Flinte zu verstehen, muss man jedoch für einen Moment die Werkstatt verlassen und einen der symbolträchtigen Orte der italienischen Renaissance betreten: den Herzogspalast von Urbino.

Der Geist von Urbino wirkt seit der Renaissance bis heute
Wir schreiben das Jahr 1463. Unter der Leitung von Federico da Montefeltro und seinem Halbbruder Ottaviano Ubaldini begannen die Arbeiten zur Erweiterung dessen, was einst kaum mehr als eine mittelalterliche Festung war. Das Ziel der beiden war es nicht bloß, eine fürstliche Residenz zu schaffen, sondern den Palast eines aufgeklärten Herrschers – einen Ort, an dem Politik, Philosophie, Militärwissenschaft und Kultur auf höchstem Niveau nebeneinander bestehen konnten. Das Bauwerk sollte nicht nur bei den Zeitgenossen, sondern auch bei künftigen Generationen Staunen hervorrufen. Um diese Vision zu verwirklichen, wurde einer der großen Meister der Renaissance, Luciano Laurana, mit dem Projekt betraut. Um ihn herum versammelten sich einige der besten Handwerker ihrer Zeit, die das ins Leben riefen, was bis heute zu den herausragendsten Fürstenresidenzen der Welt zählt. Seine wahre Größe liegt nicht nur in seinen Dimensionen oder seiner kühnen Architektur, die später von Francesco di Giorgio Martini bereichert wurde, sondern in der Philosophie, die hinter jedem Raum und jedem Verhältnis steht. Der Herzogspalast verkörpert eine kohärente Vision des Wissens und wurde zum Inbegriff des kultivierten Hofes, der innerhalb seiner Mauern blühte.
Die Renaissance in Urbino entwickelte eine ganz eigene Prägung. Während Florenz den Blick auf Philosophie und Humanismus richtete und Venedig die klassische Antike durch Kunst und Architektur wiederentdeckte, pflegte Urbino eine tiefe Faszination für Wissenschaft und Technik. Piero della Francesca, ebenso Mathematiker wie Maler, verkörperte diese Verbindung von wissenschaftlichem Denken und künstlerischem Ausdruck auf perfekte Weise. Ebenso bedeutsam waren die sich ergänzenden Interessen von Federico und Ottaviano. Federico verlangte nach Gegenständen, die sowohl im Frieden als auch im Krieg ihren Zweck erfüllten. Ottaviano wollte die verborgenen Geheimnisse der Natur und des menschlichen Geistes ergründen und suchte nach Formen, die das Irdische mit dem Unendlichen verbinden konnten.
Nichts veranschaulicht diese Philosophie deutlicher als die Marmorreliefs, die die große Steinbank im Cortile d’Onore des Palasts schmücken. Es gibt keine Cherubim, keine Nymphen, keine heidnischen Götter. Stattdessen begegnen den Besuchern Maschinen: zivile Maschinen, militärische Gerätschaften, Instrumente, die dazu bestimmt sind, die Welt zu vermessen, zu gestalten und zu verändern. Sie feiern Wissenschaft und Technik als höchste Ausdrucksformen menschlichen Erfindungsreichtums, umgeben von Symbolen, deren Bedeutung Wissenschaftler bis heute fasziniert. Diese perfekte Synthese aus künstlerischer Schönheit und rationalem Denken bleibt eines der prägenden Merkmale der Renaissance in Urbino.
Waffenhersteller Benelli und die Seele von Urbino

Heute trägt eine der Straßen von Urbino den Namen „Via degli Scienziati“ (Straße der Wissenschaftler). Entlang dieser Straße befinden sich Gedenktafeln, die einigen der größten Köpfe der Stadt gewidmet sind, vom Mathematiker Federico Commandino über den Militärarchitekten Girolamo Genga bis hin zur berühmten Uhrmacherfamilie Barocci, deren Präzisionsinstrumente sogar von Galileo Galilei verwendet wurden. Vor diesem Hintergrund ist es kaum verwunderlich, dass Benelli in Urbino gegründet wurde. Das Unternehmen war schon immer weit mehr als nur ein Waffenhersteller. Es war eine Ideenschmiede, die strenge Ingenieurskunst mit technologischer Innovation auf eine Weise verbindet, die die intellektuelle Tradition der Stadt widerspiegelt. Die 828 verkörpert diese Philosophie bereits in ihrem Namen, während die anlässlich des 500-jährigen Jubiläums von Beretta entwickelte 828 S LE dieses Konzept noch einen Schritt weiterführt. Ihr fortschrittliches mechanisches Herz ist in eine Formensprache gehüllt, die über reine Verzierung hinausgeht und zu einer bewussten Hommage an das wird, was „Made in Italy“ so einzigartig macht: eine Kultur, in der Ästhetik, Handwerkskunst und Technologie nie getrennte Werte waren, sondern unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Denkweise.
Die streng limitierte Jubiläumsausgabe der Benelli 828 S LE zum 500-jährigen Bestehen der Muttergesellschaft Beretta
In der Jubiläumsausgabe kommt alles zusammen; das Dekor der Benelli 828 S LE dreht sich um drei prägende Elemente. Das erste ist die lasergravierte Einfassung, die sorgfältig von Hand veredelt wurde. Weit mehr als eine einfache Ranke im englischen Stil, gibt sie das Kassettendecken- und Rosettenmotiv der dritten Loggia der Torricini-Fassade des Herzogspalasts originalgetreu wieder, die auf das berühmte Studiolo des Herzogs blickt. Mehr als nur ein dekoratives Detail spiegelt sie die philosophische Bedeutung des Palastes selbst wider, in dem die Architektur zu einer symbolischen Reise von der materiellen Welt hin zum Reich des Geistes wird. Die drei übereinanderliegenden Loggien verkörpern diesen Aufstieg. Die untere Ebene, erbaut aus unverputztem römischem Backstein, steht für den Körper. Darüber symbolisiert die zweite Loggia mit ihrer Mischung aus ionischen und korinthischen Formen durch die Kapelle der Vergebung und die Kapelle der Musen die Seele. Die obere Loggia, die in einem weiterentwickelten korinthischen Stil ausgeführt ist, steht für den Geist und öffnet sich durch geschwungene Voluten und außergewöhnliche Ausblicke zur Skyline von Urbino hin.
Das zweite dekorative Motiv, das oberhalb der Bordüre eingraviert ist, ist ebenso bedeutungsvoll. Anstelle der üblichen gewöhnlichen Blumenranken reproduziert Benelli originalgetreu authentische Renaissance-Grotesken, die von den 1526 von der Familie Della Rovere in Auftrag gegebenen Verzierungen inspiriert sind, mit denen die sogenannte Wohnung der Herzogin, insbesondere die „Sala delle Veglie“, geschmückt wurden. Ihre Darstellung stellt einen direkten visuellen Zusammenhang zwischen der Jubiläumsflinte und einer der bekanntesten künstlerischen Ausdrucksformen der italienischen Renaissance her.
Das dritte und vielleicht bekannteste Element ist Gabriele d’Annunzios berühmtes Emblem mit den drei Pfeilen, die von drei Kreisen umgeben sind, begleitet von dem berühmten Motto „Dare in brocca“. Wörtlich bedeutet dies „den Krug treffen“, doch der Ausdruck steht seit langem dafür, das Ziel perfekt zu treffen. Kaum ein Motto könnte den Geist dieser bemerkenswerten Benelli-Flinte besser auf den Punkt bringen.
Die Sonderedition Benelli 828 S LE zum 500-jährigen Jubiläum von Beretta ist mehr als eine bloße Flinte
Die Benelli 828 S LE, die anlässlich des 500-jährigen Jubiläums von Beretta entwickelt wurde, verkörpert weit mehr als nur eine Jubiläumswaffe. Es gelingt ihr, Technik, Geschichte, Kunst und Kultur auf eine Weise zu vereinen, wie es nur wenige Sportwaffen vermögen. Ihr „Lock Plate“-System, die aus Aluminium in Luft- und Raumfahrtqualität gefertigte Basküle, die Visierschiene aus Kohlefaser und die „Advanced Impact“-Lauftechnologie sprechen die Sprache moderner Technik. Ihre Gravuren erzählen jedoch eine ganz andere Geschichte: eine Geschichte von Urbino, der Renaissance, wissenschaftlicher Neugier und der einzigartigen italienischen Art, Schönheit und Funktion zu vereinen. Darin liegt vielleicht die tiefste Verbindung zwischen Benelli und Beretta. Das eine Unternehmen blickt auf fünf Jahrhunderte ununterbrochener Geschichte zurück; das andere beweist, dass Innovation selbst zur Tradition werden kann. Gemeinsam erinnern sie uns daran, dass die besten italienischen Sportwaffen nie nur als Werkzeuge oder bloße Kunstwerke konzipiert wurden, sondern als Schnittstelle zwischen Technologie, Kultur und Handwerkskunst. Vielleicht erscheint es deshalb irgendwie nicht gerecht, Kreationen wie diese einfach nur auf das Wort „Flinte“ zu reduzieren.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Waffenhersteller Benelli und zu seinen Produkten.
Mehr über 500-jährige Jubiläum des traditionsreichen italienischen Waffenhersteller gibt's auf der Beretta-Homepage.










