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Messer von Mora für die Jagd im Praxistest

Jäger testet Mora Messer in der jagdlichen Praxis

Jagdmesser gehören zur Standardausrüstung eines jeden Waidmanns. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preiskategorien. Doch ist teuer wirklich gleich besser? Jagdausbilder Gösta Rehse zeigt am Aufbruch von Schwarzwild und Rehbock was das günstige Messer von Mora kann.

Das Team von all4hunters.de // Mathias Haack

Jagd ohne Messer ist wie Jagd ohne Hund, nämlich Schund – so ein altes Sprichwort. Es gibt etliche Situationen auf der Jagd, wo ein ordentliches Jagdmesser benötigt wird. Dementsprechend gehört eine ordentliche Klinge einfach zur absoluten Standardausrüstung eines jeden Jägers.


Die Frage, die sich jeder Waidmann und -frau stellen sollte ist: Für was brauche ich das Messer? Oder wo werde ich es zum Einsatz bringen? Denn es gibt unzählige Unternehmen, die Jagdmesser anbieten. Das Klingenmaterial reicht dabei von Damast über Edelstahl bis hin zu rostfreien 440 C Stahl. Die Griffe sind aus rutschfestem Kunststoff, Aluminium, verschiedenen Hölzern oder Gehörnen wie Hirschhorn gefertigt. Auch die Klingenlängen variieren von kurzen 10 cm bis zu 20 cm beim Bowie-Messer. Spezielle Jagdmesser können auch mal ein paar hundert Euro kosten.

Doch muss ein gutes Messer für die Jagd wirklich so teuer sein? Jungjäger und Anfänger des Waidwerks starten zumeist mit einem günstigen Messer mit Signalwirkung am Griff. Genau solche Messer kommen auch in der Jagdausbildung in der Jagdschule Rehse zu Einsatz. Was bei der praxisnahen Jagdausbildung wichtig ist, erfahren Sie hier.

Der Munitionshersteller RWS bietet ein Mora Messer im praktischen Drückjagd-Set an. Neben dem Allround-Messer in Signalfarbe wird in einer Metallbox zusätzlich eine orangene Schirmmütze, ein Messerschärfer und ein Ansteck-Pin mitgeliefert. Das alles für nur 29,95 Euro im RWS Online-Shop.

Jadmesser: Mora Messer für Jungjäger im Praxistest

"Mora machts möglich" so begrüßt der Chefausbilder Gösta Rehse die Jagdschüler. An diesem Tag wird Schwarzwild aufgebrochen. Die Sau wurde beim Morgenansitz im Raps mit einem sauberen Schuss aufs Blatt gestreckt. Geschossen von Gösta Rehse selbst mit der Heym SR30 Repetierbüchse in Kombination mit einem Zielfernrohr des Herstellers Schmidt & Bender.


Nun ist der Ausbildungschef der Jagdschule gespannt auf die Geschosswirkung am Wildkörper. Denn das Stück wurde mit dem bleifreien HIT-Geschoss von RWS gestreckt. Laut Angabe des Herstellers weist die RWS HIT eine äußerst geringe Splitterwirkung auf, da der aufgepilzte Restkörper des bleifreien Geschosses massestabil bleibt. Zudem ist die Patrone für alle heimischen Wildarten geeignet. Ob es so ist, werden Gösta Rehse und die angehenden Jungjäger alsbald sehen.

Jäger schleift Mora Messer auf der Schleifmaschine
Jagdmesser im Praxistest: Im Gegensatz zu harten Klingen lassen sich die Mora Messer aus weichem Schwedenstahl auf der Schleifmaschine sehr leicht schärfen.

Bevor es losgeht, wird das Mora Messer noch einmal geschärft. Für Gösta Rehse sind die Messer des schwedischen Hersteller MORAKNIV "das" unverwüstliche Arbeitsgerät für die Jagd, auf das er so schnell nichts kommen lässt.


"Seht mal hier, das ist Mora. Dieses Messer besteht aus sehr weichem Schwedenstahl. Der Vorteil ist, dass ihr es sehr schnell scharf bekommt. Das schafft man mit einer harten Klinge nicht so schnell. Zudem sind sie extrem preiswert, robust und haben auch noch eine Signalwirkung. Solltet ihr so ein Messer also einmal verlieren, dann schmerzt das nicht so sehr, als wenn es das teure Edeljagdmesser gewesen wäre.", so der leitende Jagdausbilder der Jagdschule Rehse.

Wild aufbrechen mit einem Mora Messer

Aufbrechen eines Wildschweins
Für den passionierten Jäger ist das Abschwarten eines Wildschweins reine Routine. Mit dem Mora Messer sitzt jeder Schnitt perfekt.
Jagdausbilder der Jagdschule Rehse zeigt Jagdmesser von Mora
Die Messer von MORAKNIV sind für den Jagdausbilder Gösta Rehse ideale Arbeitsmesser für die alltägliche Jagdpraxis.

Gösta Rehse bringt das Messer an der Schleifmaschine auf Schärfe, dann geht es auch schon ran an die Sau. Aufmerksam verfolgen die Jagdschüler die Vorgehensweise des versierten Profis. Jeder Schnitt sitzt perfekt – für den passionierten Jäger ist das reine Routine. So ist das Stück also nach wenigen Minuten aufgebrochen.


Doch nun müssen die angehenden Jungjäger zeigen was sie können: Das aufgebrochene Wildschwein wird auf Bedenklichkeiten kontrolliert. Später, als fachkundige Personen, tragen die Jungjäger schließlich die Verantwortung für das Wild, das sie an Wildhändler liefern. Somit verwundert es kaum, dass hier jeder Teilnehmer der Jagdausbildung sehr genau aufpasst als Lunge, Leber und auch Nieren auf Bedenklichkeiten untersucht werden.


Mit der Wirkung des RWS HIT-Geschosses ist der Chefausbilder Gösta Rehse übrigens sehr zufrieden. Ein kontrollierter Ein- und Ausschuss mit geringer Hematombildung sprechen deutlich für die bewährte Büchsenpatrone. 


Gösta Rehse hat die bleifreie Büchsenpatrone in der Jagdpraxis auf Rehwild und Wildschweine ausgiebig getestet. Im Video berichtet der passionierte Jäger von seinen Erfahrungen mit dem RWS HIT-Geschoss.


Schutz von Jagdhunden auf der Schwarzwildjagd: Gösta Rehse zeigt verschiedene Ortungsgeräte und Hundeschutzwesten.


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