Der Kalaschnikow Konzern präsentiert eine neue Markenstrategie

Der weiße Buchstabe „К“ im roten Rechteck, dessen oberes Teil an das AK-Magazin erinnert, wird für die Kriegswaffen des Konzerns verwendet. Die Jagdwaffen  werden zukünftig unter der Handelsmarke Baikal geliefert werden, und die Sportgewehre und Sportpistolen werden das Logo „IZHMASH“ tragen. 

Die neuen Outfits der Marken des Kalaschnikow Konzerns wurden von der Media-Gruppe „Apostol“ entwickelt, die der bekannten russischen TV-Moderatorin Tina Kandelaki gehört und die als Gewinner des entsprechenden Tenders für 15 Mio. Rubel hervorgegangen ist. 

The "Kalashnikov Group" launches a new company website and corporate logo!
Der Kalaschnikow-Konzern, wurde aus einer Zusammenlegung verschieden wichtiger russischer Waffenherstellern 2013 gegründet, ist einer von den weltweit wichtigsten Industrien in diesem Bereich.
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Über die letzten zwei Jahre hinweg musste sich der Konzern diversen internen Entwicklungen unterziehen - derzeit obliegt eine Handelssperre der USA und der EU.
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Die Unternehmen vereinigten sich unter dem Kalaschnikow-Konzern in den Bereichen Manufaktur, Jadf, Sport, Abwehr und MIL/LE Schusswaffen, in jeweils klassischem und modernen Design, wieder.

Hintergrund:

Der aktuelle Kalaschnikow Konzern wurde erst Anfang 2013 gegründet. All4shooters.com hatte über die Gründung und die Gesellschafter berichtet. 

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Inländische Waffenverkäufe laufen nicht besser: Das AK-12 Projekt dürfte vom Tisch sein, wenn es sich nicht gegen die ZID's A545 im ''Ratnik'' Wettbewerb für einen neuen russischen Büchsenservice durchsetzt.
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Die amerikanischen und europäischen Handelssperren verursachen mittlerweile massive wirtschaftliche Verluste für den Konzern.

 

Und auch wenn der Beginn des Jahres 2014 vielversprechend ausgesehen hat, und die Schlagzeile lautete „Kalaschnikow Konzern verdoppelt die Produktion“, so sah die Realität gar nicht so rosing aus.

Insgesamt war das Jahr 2014 für den Konzern wohl doch sehr unerfreulich, hatte man aus politischen Gründen (Embargo) die wichtigsten Märkte in USA, Kanada und Europa verloren. Und auch wenn man versucht hatte, das Embargo durch eine weitere Privatisierung zu umgehen, laufen die Geschäfte für Russlands größten Waffenkonzern schlecht.

 

Doch wenn wir uns ansehen, was Alexej Kriworutschko (Generaldirektor und Mitgesellschafter) auf der Pressekonferenz sagte – dass über 90% aller von Kalaschnikow Konzern eingesetzten Technologien in der Tat überholt sein, bleibt die Frage offen, wozu man dann ausgerechnet jetzt ein neues Re-Branding und Investitionen in ein Corporate-Image Projekt braucht, in das man sehr viel Geld steckt.

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Derzeit verlieren in Russland produzierte Waffen an Popularität und Wettbewerb auf dem internationalen Waffenmarkt gegenüber europäischen, amerikanischen und allgemein westlichen Produkten.
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Auf einer Veranstaltung am 2. Dezember sagte die Konzernführung einer festgelegten Geldsumme zu. Diese soll in eine verbesserte Produktion investiert werden.
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Laut allgemeiner EInschätzung wird leider wohl mehr als nur eine ,,Make-Up'' Erneuerung benötigt, um das Image des Kalaschnikow-Konzerns auf dem weltweiten Markt zu verbessern
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Der Kalaschnikow-Konzern erneuerte aktuell seinen Markenauftritt: Oben das Firmenlogo - unten die jeweiligen Produkt-Marken für die im Text beschriebenen Waffen-Segmente

Weitere Information finden Sie hier: Kalaschnikow Konzernseite.

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