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OA-15 Black Label 2

Erfolg spornt an! So hat Oberland Arms nach eigenen Angaben in den letzten 18 Monaten annähernd 4.000 Gewehre der Black Label Serie verkauft. Angetrieben durch dieses voll aufgegangene Konzept möchte man nun ein weiteres „Volks-AR“ der zweiten Black Label Generation zu einem noch attraktiveren Preis anbieten. Solcherart günstige Halbautomaten der Black Label Serie der ersten oder zweiten Generation dürften vor allem das Interesse folgender Mitmenschen wecken:

  • Puristen, die ein AR in authentischer  Standardausstattung bevorzugen
  • Einsteiger mit schmalen Geldbeutel
  • Neugierige, die ein AR besitzen, aber noch nicht in eine voll ausgestattete Variante  investieren wollen
  • Mehrfachtäter mit Drang zum zweiten  Selbstlader gleichen Bautyps
  • sowie Zubehörfreaks, die einen Träger für  den ständigen Wechsel von Schulterstützen, Pistolengriffen, Handschutzsystemen, Abzugseinheiten, Kompensatoren und anderen Komponenten aus dem Riesenangebot  der Tuningindustrie benötigen

Der Preis ist heiß


Die zweite Black Label Generation baut auf geschmiedeten Rohlingen aus Leichtmetall 7075 T6 auf, wobei die Rohteile des Griffstücks („lower receiver“) und Systemgehäuses („upper receiver“) nach wie vor in Deutschland auf fünfachsigen CNC Zentren nachgefräst werden. 

Weil hier nochmals tüchtig Maschinenlaufzeit im Vergleich zu den aus dem Vollmaterial gefrästen Systemteilen eingespart werden kann, resultiert unter anderem hieraus der niedrige Verkaufspreis der Komplettwaffen. Ausschlaggebend sind aber auch die insgesamt rationelle Serienfertigung von mindestens 200 bis 300 identischen Exemplaren sowie die puristische Standardausstattung ohne Rücksicht auf Sonderwünsche und Extrawürstchen. „Lower“ und „Upper“ werden wie gewohnt trowalisiert, gestrahlt, hart eloxiert und zum Schluss matt schwarz beschichtet. 

Familienbande (von oben): OA-15 A4 Black Label 2.0 mit 20'' Lauf, M5 mit 16,75'' Lauf, M4 mit 14,5'' Lauf und Commando mit 10,5'' Lauf.

Verbaut werden Lothar Walther Läufe aus Spezial Gewehrlaufstahl LW 19 mit 1-8“-Drall (bei Modellen A4 mit 20“- und M5 mit 16,75“- Lauflänge) sowie 1-7“ Drall  (bei Modellen M4 mit 14,5“- und Commando mit 10,5“-Lauflänge). Die sportlichen OA-15 Black Label A4 und M5 Versionen mit den längeren Läufen besitzen enge CIP Patronenlager und die nicht zum sportlichen Schießen zugelassenen, führigen M4 und Commando Varianten „OA-improved“ Patronenlager, die dem 5,56x45 mm NATO Lager ähnlich sind. 

Nach Herstellerangaben sollen ab Mitte 2012  alle Läufe eine veränderte Kontur unter dem Handschutz erhalten, was zu einer Gewichtsreduktion führen wird. Alle Läufe sind manganphosphatiert und geölt sowie mit dem metrischen 14/1 Mündungsgewinde versehen, das mehr Wandstärke als das typische, originale US-Gewinde aufweist. Neben Verschluss und Abzugseinheit nach standardmäßigen „Mil Specs“ ist auch die weitere Ausstattung originalgetreuer Standard. Schon auf den ersten Blick sind auch die neuen Black Label-Gewehrmodelle durch den trapezförmigen Halbschalen-Kunststoff-Handschutz (M4 und Commando mit doppeltem Wärmeleitblech im Inneren), die feste A2- oder einschiebbare M4-Schulterstütze, den standardmäßigen Pistolengriff und Tragegriff sowie A2 Mündungsfeuerdämpfer echte Klassiker, die ihren ganz eigenen Reiz besitzen. Dem Konzept entsprechend sind auch weitere Kleinteile, wie beispielsweise der T-förmliche Spannschieber, die einseitige Sicherung oder der Abzugsbügel übliche Standardware nach Militärspezifikationen.

Die Auslieferung erfolgt neuerdings in einem schwarzen, stabilen Hartschalen-Kunststoffkoffer mit Zahlenschloss für den gesetzeskonformen Transport. Im Lieferumfang enthalten sind ein bewährtes Oberland Arms "OA-Mag" Polymermagazin mit Körper mit einer Kapazität für 20 Patronen und eingebauter Begrenzung für 10 Patronen sowie eine deutsche Bedienungsanleitung. 

Auch wenn die Gehäuseteile nun geschmiedet und nicht mehr aus dem Vollmaterial gefräst sind, dürfte die Schussleistung aufgrund des identischen Laufmaterials mit der ersten Black Label Generation vergleichbar sein.  Und hier können wir nur Gutes berichten, denn einstmals getestete OA-15 Black Label Gewehre mit 20“- und 16,75“-Lauf brachten mit 55 Grains Hornady V-Max Fabrikmunition Beststreukreise (sitzend aufgelegt, fünf Schuß auf 100 Metern) von 20 mm und 22 mm.

Dennoch: Tests der zweiten Black Label Generation laufen bereits und Oberland Arms wird in Kürze weitere interessante Neuheiten vorstellen. Die zweite Generation der Black Label Gewehre stellt mit einem unschlagbaren Preis von 1.295 Euro das neue „Volks-AR-15“ dar und man darf gespannt sein, was den Oberländern noch alles einfällt. Bleiben Sie auf Empfang!

   Ein All4Shooters-Beitrag von


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