
Mit dem PARD Osprey 4K hat der chinesische Hersteller ein multispektrales Binokular auf den Markt gebracht, das Wärmebild, digitales Tagbild, Nachtsicht und Laserentfernungsmessung in einem Gehäuse vereint. Wir haben das Wärmebild-Nachtsicht-Fernglas dem Praxis-Check unterzogen. Dabei überzeugten vor allem der hochauflösende Digitalkanal, die optische Bildstabilisierung und das vielseitige Gesamtkonzept. Beim Wärmebildsensor müssen Nutzer angesichts der Auflösung von 256 × 192 Pixeln allerdings realistische Erwartungen mitbringen.
Wer nachts im Revier beobachtet, kennt den typischen Gerätewechsel: Mit der Wärmebildkamera wird zunächst die Umgebung abgesucht, anschließend kommt für das genauere Ansprechen ein digitales Nachtsichtgerät oder ein klassisches Fernglas zum Einsatz. Genau hier setzt das PARD Osprey 4K an. Das 3-in-1-Fernglas kombiniert Wärmebild, Nachtsicht und Tagbeobachtung. Hinzu kommen ein integrierter Laserentfernungsmesser sowie eine Foto- und Videofunktion.
Die interessanteste Eigenschaft des Geräts ist daher nicht ein einzelner Spitzenwert, sondern das Zusammenspiel seiner Beobachtungskanäle: Der Wärmebildmodus hilft beim schnellen Entdecken einer Wärmesignatur. Für die genauere Beurteilung kann der Nutzer direkt zum hochauflösenden digitalen Tag- oder Nachtkanal wechseln. In der jagdlichen Praxis erspart das den ständigen Griff zu einem zweiten Gerät.
PARD Osprey 4K im Test: Was leistet das multispektrale Fernglas bei der Jagd?
PARD Osprey 4K: Bauform, Gewicht und Bedienung
Das Osprey 4K misst 160 × 146 × 65 Millimeter und bringt laut Hersteller 809,5 Gramm auf die Waage. Damit ist es schwerer als ein kompaktes monokulares Wärmebild-Handgerät. Ein solcher Vergleich greift jedoch zu kurz: Das PARD vereint mehrere Beobachtungssysteme, zwei OLED-Displays und einen Laserentfernungsmesser in einem Gehäuse. Gemessen an diesem Funktionsumfang bleibt es vergleichsweise kompakt und lässt sich gut greifen.

Im Test konnte das Gerät auch einhändig bedient werden. Die oben angeordneten Tasten sind gut erreichbar, der digitale Zoom wird über ein Drehrad gesteuert. Für längere Beobachtungen ist ein Trageriemen sinnvoll; wer besonders ruhig beobachten oder filmen möchte, sollte vor dem Kauf zudem prüfen, welcher Stativadapter zum Gerät passt.
Etwas Eingewöhnung verlangt die optische Anpassung. Zwei Okulare, Dioptrieneinstellung und ein Augenabstand von 55 bis 74 Millimetern müssen auf den jeweiligen Nutzer abgestimmt werden. Das Bild wird im vorderen Bereich des Geräts fokussiert. Das wirkt zunächst ungewohnter als bei einem einfachen Wärmebildmonokular. Hat man Augenabstand und Dioptrien einmal sauber justiert, funktioniert die Bedienung im jagdlichen Alltag jedoch zuverlässig, nur der Fokus muss entsprechend nachgezogen werden.
Wie funktioniert ein multispektrales Fernglas?

Ein multispektrales Fernglas bildet die Umgebung über unterschiedliche Sensoren ab. Der Wärmebildkanal macht Temperaturunterschiede sichtbar und funktioniert unabhängig vom sichtbaren Restlicht. Dadurch lassen sich Wildkörper, Personen oder andere Wärmequellen auch in Dunkelheit, Bewuchs oder unübersichtlichem Gelände schneller entdecken.
Der digitale Tag- und Nachtkanal arbeitet dagegen mit reflektiertem Licht. Bei Tage liefert er ein farbiges Bild, nachts nutzt er vorhandenes Restlicht oder einen Infrarotaufheller. Sein Vorteil liegt in der Detaildarstellung: Konturen und körperliche Merkmale lassen sich häufig natürlicher beurteilen als in einem reinen Wärmebild. Das Osprey 4K verbindet somit die schnelle Detektion per Wärmebild mit der detaillierteren Identifikation über den 4K-Sensor.
Wärmebildkanal des PARD Osprey 4K: 256 × 192 Pixel, aber eine hohe thermische Empfindlichkeit

Der Wärmebildkanal des PARD Osprey 4K arbeitet mit einem ungekühlten VOx-Sensor mit 256 × 192 Pixeln, einem Pixelabstand von 12 Mikrometern und einer Bildfrequenz von 50 Hertz. Das 25-mm-Objektiv bietet eine vierfache optische Grundvergrößerung; digital kann in den Stufen 2x, 3x und 4x vergrößert werden. Das horizontale Sehfeld beträgt 12,3 Meter auf 100 Meter.
Beim ersten Blick fällt auf, dass die Wärmebildauflösung nicht mit aktuellen Geräten der 384er- oder 640er-Klasse konkurrieren kann. Insbesondere beim digitalen Zoomen nimmt die Detailzeichnung sichtbar ab. Positiv ist dagegen der NETD-Wert von höchstens 15 Millikelvin. Diese hohe thermische Empfindlichkeit hilft dabei, geringe Temperaturunterschiede differenziert darzustellen – etwa bei feuchter Witterung oder einem kontrastarmen Hintergrund.
PARD nennt eine Detektionsreichweite von bis zu 1.200 Metern. Wie bei allen Wärmebildgeräten bedeutet "Detektion" allerdings nicht automatisch, dass sich ein Stück Wild auf diese Entfernung sicher ansprechen lässt. Die praktisch nutzbare Distanz hängt von Größe und Temperatur des Objekts, Wetter, Bewuchs und der erforderlichen Detailerkennung ab. Im Test eignete sich der Wärmebildkanal vor allem zum zügigen Absuchen des Umfelds und zum Auffinden von Wärmesignaturen.
4K-Tag- und Nachtkanal mit optischer Bildstabilisierung

Die eigentliche Stärke des Osprey liegt im digitalen Kanal. Der CMOS-Sensor löst mit 3.840 × 2.160 Pixeln auf und arbeitet mit einem 50-mm-Objektiv. Die optische Grundvergrößerung beträgt 5,6-fach, ergänzt um einen digitalen Zoom mit 2x, 3x und 4x. Das Sehfeld liegt horizontal bei 11,5 Metern auf 100 Meter.
Das digitale 4K-Nachtsichtfernglas liefert bei Tageslicht ein detailreiches Farbbild. In der Dämmerung und bei Nacht dient derselbe Kanal zur genaueren Beobachtung. Wegen der relativ hohen Grundvergrößerung wirken Handbewegungen allerdings schneller störend. Hier erweist sich die optische Bildstabilisierung, kurz OIS, als echter Praxisvorteil: Sie beruhigt das Bild bei freihändiger Nutzung und erleichtert die Detailbeobachtung ebenso wie Videoaufnahmen.
Für vollständige Dunkelheit kann ein abnehmbarer IR-Strahler mit 850 oder 940 Nanometern genutzt werden. Seine angegebene Reichweite liegt bei bis zu 350 Metern. Die 850-nm-Ausführung bietet üblicherweise mehr nutzbare Reichweite, während ein IR-Strahler mit 940 nm für Wild und Menschen unauffälliger arbeitet. Welche Variante besser passt, hängt daher vom Einsatzzweck ab.
Zwei Full-HD-OLED-Displays und Laserentfernungsmesser bis 1.000 Meter
Das binokulare Einblicksystem besitzt zwei OLED-Displays mit jeweils 1.920 × 1.080 Pixeln. Gegenüber einem Monokular ermöglicht das Beobachten mit beiden Augen ein entspannteres und natürlicheres Seherlebnis. Zum Funktionsumfang gehören außerdem Bild-in-Bild, drei Szenenmodi, Hot-Track, Gyroskop, elektronischer Kompass und Mikrofon.
Der integrierte Laserentfernungsmesser arbeitet laut Hersteller bis 1.000 Meter. Bei der Jagd ist die konkrete Distanzangabe besonders hilfreich, weil Entfernungen in Dunkelheit leicht falsch eingeschätzt werden. Das Osprey ist damit nicht nur ein Wärmebildfernglas mit Nachtsicht, sondern zugleich eine Beobachtungsoptik mit Entfernungsmesser.
Fotos, Videos, WLAN und PARD-Vision-2-App

Fotos und Videos zeichnet das PARD Osprey 4K in 1.920 × 1.080 Pixeln auf. Als Speichermedium dient eine microSD-Karte mit bis zu 128 Gigabyte. Ob eine microSD-Karte zum jeweiligen Lieferumfang gehört, sollte vor dem Kauf beim Händler geprüft werden. Gleiches gilt für IR-Strahler, Tasche, Trageriemen, Ersatzakku und Ladegerät, da sich angebotene Sets unterscheiden können.
Über das integrierte WLAN lässt sich das Fernglas mit der PARD-Vision-2-App verbinden. Das Smartphone kann dabei unter anderem als externer Bildschirm dienen; Aufnahmen lassen sich ansehen und übertragen. Firmware-Updates werden vom Gerät unterstützt. Dafür sollte man die genaue Modellbezeichnung und Hardwareversion prüfen und ausschließlich die dafür vorgesehene Datei des Herstellers oder Importeurs verwenden.
21700-Wechselakku: praxisgerecht, aber ein Ersatzakku ist sinnvoll

Die Stromversorgung übernimmt ein wechselbarer Lithium-Ionen-Akku des Typs 21700. PARD gibt eine maximale Laufzeit von 4,5 Stunden an. Geladen beziehungsweise extern versorgt wird das Gerät über USB-C. Für einen normalen Ansitz kann das ausreichen. Bei niedrigen Temperaturen, häufiger WLAN-Nutzung, vielen Videoaufnahmen oder einem dauerhaft betriebenen IR-Strahler ist in der Praxis mit einer kürzeren Laufzeit zu rechnen.
Ein passender Ersatzakku gehört deshalb zu den sinnvollsten Zubehörteilen. Für lange Nächte kann außerdem eine Powerbank nützlich sein. Beim Kauf separater Akkus und Ladegeräte sind die vom Hersteller vorgegebenen Spezifikationen sowie ein geeigneter, geschützter Transport zu beachten.
Mit IP67 ist das Gehäuse gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt. Der angegebene Einsatztemperaturbereich reicht von −30 bis +55 Grad Celsius. Damit ist das Gerät grundsätzlich für widrige Bedingungen im Revier ausgelegt.
Das PARD Osprey 4K in der Jagdpraxis

Während des Tests zeigte sich der größte Vorteil beim nächtlichen Ansitz und bei der Pirsch. Statt Wärmebildgerät und digitales Nachtsichtfernglas getrennt mitzuführen, genügt ein Gerät. Der Wärmebildkanal ermöglicht das schnelle Scannen von Flächen und Waldrändern. Sobald eine Signatur gefunden ist, wird per Tastendruck in den digitalen Kanal gewechselt, um mehr Details zu erkennen.
Das macht das Osprey für die Wildbeobachtung bei Nacht – etwa für das Beobachten von Schwarzwild – besonders interessant. Auch bei der Naturbeobachtung oder beim Zählen von Wildtieren kann die Kombination Vorteile bieten. Für spezialisierte Aufgaben wie die Rehkitzrettung ersetzt ein Handgerät jedoch keine systematische Suche und erst recht keine Wärmebilddrohne mit geschultem Bedienpersonal. Aussagen wie "Drohnenersatz" wären deshalb zu weitgehend.
Die hohe Grundvergrößerung beider Kanäle ist auf mittlere und weitere Beobachtungsdistanzen zugeschnitten. Auf sehr kurze Entfernung fällt das absolute Sehfeld naturgemäß kleiner aus, wodurch der Überblick geringer wird. Wer hauptsächlich im dichten Wald oder auf kurzen Distanzen beobachtet, sollte das Gerät deshalb vor dem Kauf ausprobieren.
Was sagen Anwender zum digitalen Fernglas mit Nachtsichtkanal von PARD?

Wir wollten wissen, wie ein aktiver Anwender das Produkt in der Praxis beurteilt, und haben dazu Philipp Gereke gefragt. Der 32-Jährige ist passionierter Jäger und Jagdschütze und bildet an der Jagdschule Knüllwald Jungjäger aus. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin führt er Deutsch-Drahthaar und Teckel auf Drückjagden, ist aber auch selbst gerne als Schütze auf dem Stand dabei. Aktuell jagt Philipp in einem Feldrevier im Knüll. Im Interview berichtet er von seinen Erfahrungen und seiner persönlichen Einschätzung zum Produkt.
Die Redaktion: Wie bist du auf das PARD Osprey 4K aufmerksam geworden, und was hat dich gereizt, ein 3-in-1-Gerät (Wärmebild, Nachtsicht, Tagbild) statt einzelner Geräte zu nutzen?
Antwort Philipp Gereke: "Auf das PARD Osprey bin ich über Freunde (@Reviertüftler) gekommen, außerdem ist es aktuell eines der wenigen Bino-Geräte am Markt. Über mein Influencer Agreement mit PARD bin ich dann an das Osprey zum Testen gelangt."
Redaktion: Der Wärmebildsensor löst mit 256 × 192 Pixeln auf – deutlich weniger als aktuelle 384er- oder 640er-Sensoren. Wie hat sich das bei dir in der Praxis bemerkbar gemacht?
Gereke: "In Bezug auf den Sensor hat sich bei mir in der Praxis recht schnell gezeigt: Durch die weiteren Entfernungen im Feldrevier kann man Wild oft schon auf mehrere hundert Meter ins Feld wechseln sehen. Hier war ein deutliches Ansprechen oft nicht möglich, da sehe ich auf jeden Fall Potenzial, das Osprey zu verbessern. Für die Waldjagd reicht der Sensor vollkommen aus, im Feldrevier ist Pirschen notwendig. Abhilfe schafft hier jedoch der starke IR-Sensor, der bis ca. 250-300 Meter, je nach Lichtverhältnissen, Bilder liefert."
Redaktion: Der digitale Kanal löst mit 3.840 × 2.160 Pixeln auf und bietet optische Bildstabilisierung (OIS). Wie wirkt sich das im freihändigen Einsatz aus, besonders bei der 5,6-fachen Grundvergrößerung?
Gereke: "Der 4K-Digitalkanal konnte mich beim täglichen Reviergang überzeugen, das Bild ist scharf und farbintensiv. Dank des Stabilisators ist auch eine freihändige Bedienung möglich, die 5,6-fache Grundvergrößerung ist gut gewählt. Dank der sehr bedienerfreundlichen Tastenanordnung lässt sich die Vergrößerung und das Entfernungsmessen leicht umsetzen."
Redaktion: Mit 4-facher (Wärmebild) bzw. 5,6-facher (Digital) optischer Grundvergrößerung ist das Gerät eher auf mittlere bis weite Distanzen ausgelegt. Wie bewährt sich das Osprey bei dir konkret im Revier?
Gereke: "Die Vielseitigkeit des Osprey macht es zu einem guten Allround-Begleiter im Revier, das 4K-Bild macht ein Ansprechen auch auf größere Entfernung einfach, die App-Anbindung lässt auch Ansitzbegleitungen am Anblick teilhaben. An den Wärmebildsensor musste ich mich anfangs gewöhnen. Auf größere Distanzen fällt ein Ansprechen oft schwer. Hier muss man auf Körperbau und Bewegungsmuster achten, für genaues Ansprechen ist Pirschen notwendig. Der NV-Kanal ist hier eine gute Ergänzung, ich konnte das Wild auf bis zu ca. 250 Meter gut erkennen."
Redaktion: Die maximale Akkulaufzeit liegt laut Hersteller bei 4,5 Stunden, das Gerät wiegt rund 810 Gramm. Wie sieht dein "Workflow" für eine ganze Nacht im Revier aus – Ersatzakku, Powerbank?
Gereke: "Am meisten überzeugen konnte mich das Gerät durch den kompakten Aufbau, das dazu relativ geringe Gewicht (für so viel Technik) sowie die Tastenanordnung und Belegung. Der Akku hat mir für meine nächtlichen Pirschgänge und Ansitze gereicht, durch den schnellen Wechsel ist aber auch ein längerer Einsatz möglich. Ein zweiter Akku empfiehlt sich, optional lässt sich das Osprey auch per Kabel (USB-C) laden, auch im Einsatz mit einer Powerbank."
Redaktion: Wo findet man dich?
Wo können deine Follower mehr von deinen Erfahrungen mit dem Osprey 4K sehen (Reels, Stories, weitere Beiträge)?
Philipp Gereke: "Ihr findet mich im Knüll, auf Schießständen in der Region und auf Instagram unter: @waid.hunt.pitt."
Testfazit zum PARD Osprey 4K

Das PARD Osprey 4K ist ein vielseitiges multispektrales Fernglas für Jäger und Naturbeobachter, die nicht mehrere Einzelgeräte mitführen möchten. Seine größte Stärke ist der schnelle Wechsel zwischen Wärmebild und hochauflösendem Digitalkanal: Wärmequellen werden zügig entdeckt, Details anschließend im stabilisierten Tag- oder Nachtbild genauer betrachtet. Laserentfernungsmesser, Aufnahmefunktion, App-Anbindung und Wechselakku runden das Paket sinnvoll ab.
Der Kompromiss liegt klar beim Wärmebildsensor. 256 × 192 Pixel genügen zum Auffinden von Wild, bieten aber nicht die Detailreserven moderner 384er- oder 640er-Sensoren. Wer diesen Punkt kennt und den 4K-Digitalkanal bewusst in den Mittelpunkt stellt, erhält ein kompaktes All-in-One-Gerät mit einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Für den Ansitz, die nächtliche Wildbeobachtung und viele Pirschsituationen ist das Osprey damit eine interessante Alternative zum Transport mehrerer Beobachtungsgeräte.
Technische Daten des PARD Osprey 4K OS4-25/50 LRF
| Modell: | PARD Osprey 4K OS4-25/50 LRF |
| Gerätetyp: | Multispektrales Binokular |
| Wärmebildsensor: | Ungekühlter VOx-Sensor |
| Wärmebildauflösung: | 256 × 192 Pixel |
| Pixelabstand: | 12 µm |
| NETD: | ≤ 15 mK |
| Bildfrequenz Wärmebild: | 50 Hz |
| Wärmebildobjektiv: | 25 mm |
| Optische Vergrößerung Wärmebild: | 4-fach |
| Digitalzoom: | 2x/3x/4x |
| Sehfeld Wärmebild auf 100 m: | 12,3 × 9,2 m |
| Detektionsreichweite Wärmebild: | bis 1.200 m (Herstellerangabe) |
| Digitalsensor: | CMOS, 3.840 × 2.160 Pixel |
| Digitalobjektiv: | 50 mm |
| Optische Vergrößerung digital: | 5,6-fach |
| Sehfeld digital auf 100 m: | 11,5 × 6,5 m |
| Bildstabilisierung: | Optisch (OIS) im Digitalkanal |
| Displays: | 2 × OLED, 1.920 × 1.080 Pixel |
| Laserentfernungsmesser: | bis 1.000 m |
| IR-Aufheller: | abnehmbar, 850 oder 940 nm; bis 350 m |
| Foto/Video: | 1.920 × 1.080 Pixel |
| Speicher: | microSD bis 128 GB |
| Verbindung: | WLAN, USB-C |
| App: | PARD-Vision-2 |
| Akku: | 1 × wechselbarer 21700-Li-Ion-Akku |
| Maximale Laufzeit: | bis 4,5 Stunden (Herstellerangabe) |
| Schutzart: | IP67 |
| Arbeitstemperatur: | −30 bis +55 °C |
| Abmessungen: | 160 × 146 × 65 mm |
| Gewicht: | 809,5 g |
| Preis: | 999,- Euro |
Hinweis: Technische Angaben laut Hersteller. Ausstattung und Lieferumfang können je nach Markt und Händler variieren.
Überblick zum multispektralen Binokular PARD Osprey 4K: Fragen und Antworten kompakt (FAQ)
Was ist das PARD Osprey 4K?
Das PARD Osprey 4K ist ein multispektrales Binokular. Es kombiniert eine Wärmebildkamera, einen digitalen 4K-Tag-/Nachtkanal, einen Laserentfernungsmesser und zwei OLED-Displays in einem handgehaltenen Beobachtungsgerät.
Bis zu welchen Entfernungen ist das PARD Osprey 4K nutzbar?
PARD nennt für den Wärmebildkanal eine Detektionsreichweite von bis zu 1.200 Metern. Der Laserentfernungsmesser reicht laut Hersteller bis 1.000 Meter, der abnehmbare IR-Strahler bis 350 Meter. Die tatsächliche Distanz zum sicheren Erkennen oder Ansprechen liegt je nach Objekt, Wetter, Bewuchs und Beobachtungsbedingungen darunter.
Wie viel Vergrößerung hat das PARD Osprey 4K?
Der Wärmebildkanal besitzt eine vierfache optische Vergrößerung, der digitale Tag-/Nachtkanal eine 5,6-fache optische Vergrößerung. In beiden Kanälen stehen zusätzlich die digitalen Zoomstufen 2x, 3x und 4x zur Verfügung.
Was kostet das PARD Osprey 4K?
Das PARD Osprey 4K kostet 999,- Euro (UVP). Da Händlerpreise und Set-Inhalte schwanken, sollte vor dem Kauf ein aktueller Preisvergleich erfolgen.
Ist das PARD Osprey 4K gut für die Jagd?
Ja, insbesondere für den Ansitz und die nächtliche Wildbeobachtung ist die Kombination praktisch. Wärmebild hilft beim Auffinden, der stabilisierte 4K-Digitalkanal beim genaueren Beobachten. Wer höchste Wärmebildauflösung benötigt oder überwiegend auf kurze Distanz im dichten Bestand beobachtet, sollte allerdings Alternativen vergleichen.
Was ist der Unterschied zwischen Wärmebild und Nachtsicht?
Wärmebild stellt Temperaturunterschiede dar und benötigt kein sichtbares Restlicht. Digitale Nachtsicht verarbeitet Restlicht beziehungsweise unsichtbares Infrarotlicht und zeigt dafür mehr natürliche Konturen. Im Osprey ergänzen sich beide Verfahren.
Welche App nutzt das PARD Osprey 4K?
Der Hersteller nennt PARD-Vision-2 als unterstützte App. Die Verbindung wird per WLAN hergestellt.
Welche microSD-Karte passt in das Osprey 4K?
Das Gerät unterstützt microSD-Karten mit bis zu 128 Gigabyte. Ob eine Karte mitgeliefert wird, hängt vom jeweiligen Angebot ab.
Weitere Informationen zum PARD Osprey 4K bekommen Sie direkt auf der Webseite des Herstellers.



