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EU-Waffenverbot: Firearms United veröffentlicht neue Informationen

Flagge der Europäischen Union

26.02.2016 -

Firearms United schlägt erneut Alarm gegen das geplante EU-Waffenverbot, das sich unerbittlich der Umsetzung nähert. Die EU-Kommission möchte mit allen Mitteln das Verbot durchsetzen. Hier erfahren Sie exklusive Informationen der Waffenlobby.

Das Team von all4shooters.com // Pierangelo Tendas
Firearms United issues an update about the progress of the EU gun ban proposal
Nach Quellen von Firearms United hat die EU-Kommission nicht die Absicht nachzugeben. Um das geplante Waffenverbot umzusetzen, will man bis zum Äußersten gehen.

Das Netzwerk Firearms United schlägt angesichts geplanter restrektiver Änderungen an der EU-Feuerwaffenrichtlinie erneut Alarm. Gut informierte Quellen aus nächster Nähe zufolge gibt es beunruhigende Informationen über Kräfte, die unablässig daran arbeiten, die ehrlichen Bürger Europas zu entwaffnen.


Über die neueste Welle alarmierender Nachrichten sollten alle Zusammenschlüsse von Waffenfreunden in Europa, außerdem den Verbänden der Hersteller und Vertriebsfirmen von Waffen informiert werden, damit sie sich enger zusammenschließen und handeln, um unsere Rechte zu schützen.

Am 26. Januar 2016 veröffentlichte der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EESC) ein Papier, in dem er seine Ansichten über das geplante Waffenverbot der EU äußerte. Man muss wohl nicht erwähnen, dass das Dokument den Kommissionsvorschlägen zum Waffenverbot überwiegend positiv gegenübersteht und streckenweise totalitäre Züge annimmt, wo es Waffenverbote nach britischem und australischem Vorbild und die berüchtigten erzwungenen Rückkaufaktionen feiert. Mitte der 80er und Mitte der 90er Jahre sowie kurz nach der Jahrtausendwende hatten Australien und Großbritannien umfassende Waffenverbote eingeführt und gesetzestreue Waffenbesitzer gezwungen, ihre Waffen gegen eine geringe Entschädigung abzugeben − aus keinem anderen Grund als dem puren Misstrauen gegen einfache Bürger.


Durch diese Rückkäufe wurden die Rechte britischer und australischer Staatsbürger verletzt. Ihnen wurde ihr Besitz weggenommen, weil die Politik meinte, auf tragische Ereignisse mit Hauruck-Aktionen antworten zu müssen. Doch weder die britischen noch die australischen Waffenverbote und die Rückkaufaktionen konnten in der Folgezeit die Waffenkriminalität eindämmen oder Massenschießereien verhindern.

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Christian Moos, Präsident der EESC-Expertengruppe zur "Kontrolle von Waffenerwerb und Waffenbesitz".

Um seinen eigentlich nicht zu rechtfertigenden Standpunkt gegenüber der Kommission zu untermauern, schrieb der Ausschuss einen Bericht voller gefälschter Daten und falscher Informationen − die meisten davon waren durch eigene Recherchen von Firearms United bereits entlarvt worden. Es geht darin um die angeblich dringende Notwendigkeit, die Vergabe von Waffenlizenzen strenger zu gestalten und die Inhaber von Lizenzen weiter einzuschränken. Außerdem soll der Verkauf von Waffen und Waffenteilen über das Internet beschränkt werden. Grundlage ist die zweifelhafte Ansicht: "Die Verfügbarkeit von Waffen versetzt Menschen in die Lage, ihren mörderischen Impulsen nachzugeben und Massenmorde zu begehen."


Zu den vielen falschen und in Täuschungsabsicht hergestellten Daten, die sich in dem EESC-Dokument finden, gehört auch eine UNODC-Datenerhebung, die den Eindruck erweckt, dass in der EU "legal erworbene Feuerwaffen in den vergangenen zehn Jahren bei 63.000 Morden zum Einsatz gekommen sind" − aber nichts ist unwahrer als das. UNODC selbst erklärt, dass in den vergangenen zehn Jahren in den 28 EU-Mitgliedstaaten insgesamt 66.000 Morde begangen wurden, davon nur 15 Prozent mit einer Schusswaffe, ganz unabhängig von deren Rechtsstatus. Nach Ansicht verschiedener unabhängiger Experten wurden 2  bis 7 Prozent aller mit Schusswaffen begangenen Morde mit Waffen ausgeführt, die sich legal im Besitz ihres Eigentümers befanden. Doch alle diese Morde wurden unter Umständen begangen (etwa innerhalb der Familie), unter denen sie durch ein Waffenverbot auch nicht hätten verhütet werden können. Bestenfalls hätten die Mörder einfach andere Waffen verwendet, um die Verbrechen zu begehen.

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Die Behauptungen von EESC, EU-Kommission und GENVAL könnten gar nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein!

Die bekannte Waffenrechtsexpertin Katja Triebel, selbst Mitglied von Firearms United, bekam von SPD-Mitglied Christian Moos − Präsident der EESC-Expertengruppe zu "Kontrolle von Waffenerwerb und Waffenbesitz" in einer privaten E-Mail folgendes Statement zur Begründung des von der EU-Kommission vorgeschlagenen Waffenverbots: "Einfache Bürger sollten keinen Zugang zu halbautomatischen Feuerwaffen haben, die aussehen wie Sturmgewehre."


Als Triebel um ein persönliches Gespräch und um einen Austausch von Daten bat, drohte Moos ihr damit, sie bei der Polizei wegen Stalkings anzuzeigen.

Das sind die Leute, die uns entwaffnen wollen: Sie haben Angst vor einfachen gesetzestreuen Bürgern. Gleichzeitig fürchten, verachten und verabscheuen sie eine demokratische Entscheidung, die sich ihnen in den Weg stellen könnte.

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Der EESC-Ausschuss ist ein weiteres Bürokratiemonster der EU. Von hier aus wurde das Waffenverbotsvorhaben der EU-Kommission mit einem Bericht voller falscher Daten unterstützt.

Was aber genau ist der EESC-Ausschuss und was für Aufgaben hat er? Der EESC ist eine der nutzlosesten und teuersten Einrichtungen der EU. Sein Budget steigt ständig, im letzten Jahr waren es mehr als 130 Millionen Euro. Die Hälfte davon fließt in die Gehälter des Personals und in Reisekosten.


Im Jahr 2010 erstellte der EESC-Ausschuss 181 "Meinungspapiere" die jeweils etwa 660.000 Euro kosteten. Es ist völlig unbekannt, ob diese "Meinungspapiere" den Gesetzgebungsprozess in der EU in irgendeiner Weise beeinflusst haben oder nicht. Eins aber wissen wir: Die Reisekosten des EESC-Ausschusses belaufen sich durchschnittlich auf 49.000 Euro im Jahr – pro Mitglied.

Die wichtigste Aufgabe des EESC sollte eigentlich sein, die Bürger am Gesetzgebungsprozess in der EU "zu beteiligen", aber nichts deutet darauf hin, dass der Ausschuss dieses Ziel in irgendeiner Weise aktiv verfolgt: Die Besuche auf der EESC-Webseite entsprechen nur 0,35 Prozent aller Zugriffe auf die Domain europa.eu − und die Daten der Sozialen Netzwerke sind im Hinblick auf die Popularität nicht im Geringsten besser. Anträge auf Abschaffung des EESC, wie auch des CoR, einer anderen EU-Behörde, die offiziell dieselben Ziele verfolgt (bisher auch mit demselben Erfolg), stießen auf taube Ohren.
Es muss wohl kaum extra betont werden, dass das vom EESC für teures Geld erstellte Dokument inakzeptabel ist – totalitär in seinem Wesen und erstellt auf der Grundlage falscher Daten, die den von der EU selbst beigebrachten Zahlen und Fakten widersprechen. Im EU-Parlament ist der Entwurf für die Änderung der Richtlinie bereits auf Widerstand gestoßen.

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Den zentralen EU-Behörden scheint die Idee eines erzwungenen Rückkaufs nach australischem Vorbild zu gefallen – eine extrem teure Aktion, bei der die Eigentumsrechte der europäischen Bürger mit Füßen getreten werden, ohne dass die öffentliche Sicherheit dadurch in irgendeiner Weise verbessert werden kann.
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