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USPSA Iron Sight Nationals 2017: Ergebnisse der US-Meisterschaften

Der dynamische Schießsport ist in den USA sehr populär. Mit der USPSA ist in den Staaten ein eigener IPSC-Verband vorhanden, der anspruchsvolle Matches veranstaltet. Wir waren bei einer dieser Meisterschaften mit am Start. Hier erfahren Sie, was für ein Schießsport IPSC ist. 

Die Iron Sight Nationals des USPSA fand vom 27. September bis 1. Oktober 2017 im Tactical Performance Center in St. George, Utah, statt. Mehr als 580 Schützen traten in den 3 Pistolenklassen mit mechanischer Visierung an. 

Liegende Schießposition beim USPSA Match
Schwierige Schießpositionen sowie weit entfernte Ziele und kleine Zielflächen gehörten zum Standardrepertoire des USPSA-Matches. Hier Altmeister Todd Jarrett im Liegend-Anschlag an einem tiefen Fenster.

Ablauf und Ergebnisse der USPSA Iron Sight Nationals 2017

In der mit der IPSC Standard Division vergleichbaren USPSA Limited Division (vorwiegend 2011-Hi-Cap-Single Action-Pistolen in .40 S&W) kam es zu einem heißen Gefecht. Die favorisierten Schützen Shane Coley, Robert Vogel und Nils Jonasson lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 

Shane Coley beim USPSA Match
GLOCK-Teamschütze Shane Coley sicherte sich bei der USPSA Iron Sight Nationals einen ersten US-Meistertitel in der Limited Waffenklasse.
Ben Stoeger beim USPSA Match
Der aktuelle IPSC-Weltmeister und frisch gebackene US Champion in der Production Division, Ben Stoeger, mit seiner Tanfoglio Stock II in Action.

Dem GLOCK-Teamschützen Coley gelang es, alle 17 Parcours ohne Fehler/Fehlschuss ("Miss") und mit nur einem einzigen Treffer in der "D"-Zone zu beenden. Damit erkämpfte er sich seinen ersten US Limited Division-Meistertitel. Gratulation von unserer Seite! Ein solch anspruchsvolles Match "clean" zu finishen, verlangt extreme Schießkünste. Bei der IPSC-WM in Frankreich landete Coley noch auf dem undankbaren 4. Platz hinter Eric Grauffel, Robert Vogel und Nils Jonasson. Wir haben ausführlich über die IPSC-WM berichtet.
 

In der Production Division gewann Ben Stoeger den Weltmeistertitel in Frankreich und auch bei den USPSA Iron Sight Nationals wurde er seiner Favoritenrolle gerecht. Er gewann auch hier vor dem Vorjahressieger Alex Gutt und Mason Lane. 

Elias Frangoulis wollte nach seinem Weltmeister-Titelgewinn in der Classic Division in der "Grande Nation" nicht die Waffe wechseln. Er hielt somit seiner geliebten 1911er für einreihige Magazine die Treue und entschied sich zum Start in der Limited-10-Division. Allerdings hatte er Pech: Da seine Weltmeisterwaffe im Kaliber .40 S&W nicht mit den 10er-Magazinen für die Nationals funktionieren wollte, musste er kurzfristig auf eine Leihwaffe im 1911er-Traditionskaliber .45 ACP zurückgreifen. Seiner Leistung tat dies jedoch keinen Abbruch. Er gewann die Limited-10-Wertung souverän mit fast 5 % Vorsprung vor dem weltweit bekannten IPSC-Pionier und Altmeister Rob Leatham. 

Wir von all4shooters.com beglückwünschen alle Teilnehmer zu ihren Ergebnissen.

Rob Vogel beim USPSA Match
Rob Vogel wurde mit seiner GLOCK G35 in .40 S&W mit zum Griffstückgewicht umgewandelter Waffenleuchte Dritter in der Limited Division.
Doug Koenig beim USPSA Match
"Der" Bianchi Cup-Champion Doug Koenig griff mit einer Smith & Wesson M&P 9 ins Wettkampfgeschehen der Production Klasse ein.
USPSA Match Damen
Christine Burkhalter aus der Schweiz, amtierende IPSC-Weltmeisterin in der Standard Division, mischte ebenfalls im USPSA Match mit und sicherte sich einen zweiten Platz in der Limited Division bei den Damen.

Einen ausführlichen Matchbericht finden Sie in der caliber 1/2018, die ab dem 27.12.2017 im Handel erhältlich ist. Im VS Medien Online-Shop können Sie Ausgabe bestellen.

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