Franchi MULE: Universelle Repetierbüchse in .308 Winchester und .223 Remington
Kompakt, aggressiv und in den Kalibern .308 Winchester oder .223 Remington erhältlich: Die Franchi MULE ist die neueste Ergänzung der Momentum-Jagdgewehrlinie. MULE steht für „Momentum Utility Lite Elite“ und bezeichnet ein handliches Gewehr mit 16,25" (413 mm) Lauf, der – wo zulässig – für die Montage eines Schalldämpfers vorbereitet ist. Entwickelt als vielseitige Lösung für nahezu jede Situation, lässt sich die MULE schnell und unkompliziert bedienen: ein echtes „Arbeitstier“. Das neue Franchi-Gewehr eignet sich insbesondere für die Jagd und bringt eine Reihe interessanter Features mit: Dazu zählen der verchromte, besonders leichtgängige 3-Warzen-Verschluss mit 60°-Öffnungswinkel, ein „Light Contour“-Lauf aus Chrom-Molybdän sowie eine extra lange, freiliegende Picatinny-Schiene. In der Standardkonfiguration besitz die Büchse ein Klappvisier mit Kimme und Korn, das für schnelle Zielaufnahme genutzt werden kann; in aufgestellter Position ist die Kimme in Höhe und Seite verstellbar und liefert ein Visierbild, das an viele moderne Sportgewehre erinnert. Der Direktabzug ist von ca. 1.360 g bis 2.700 g einstellbar. Am Vorderschaft stehen zwei M-LOK-Slots und ein QD-Anschluss zur Befestigung von Trageriemen oder Zweibein zur Verfügung. Das herausnehmbare Polymermagazin mit gerader Zuführung fasst 8 Patronen in .308 Winchester respektive 10 Patronen in .223 Remington. Der Evolved Ergonom-X Schaft kommt in VEIL TAC Black, während Lauf und System mit Cerakote Graphite Black beschichtet sind. Der empfohlene Verkaufspreis in den USA liegt bei 1.559,- US-Dollar.
Weitere Informationen finden Sie auf der Franchi-Website.
Barrett und MARS Präzisions-Granatsystem im Kaliber 30 x 42 mm
Hier ist etwas für Fans von (wirklich) großen Kalibern: Am Stand von Olympus Arms ist der 30-mm-Präzisionsgranatwerfer zu sehen, der im Rahmen des Precision Grenadier System (PGS)-Programms der US-Armee zum Gewinner des letztjährigen xTech Soldier Lethality-Wettbewerbs gekürt wurde. Das auch als Squad Support Rifle System (SSRS) bezeichnete System, entwickelt von Barrett und MARS Inc. (einem in Montana ansässiges Unternehmen für Waffenforschung und -entwicklung), verschießt Granaten im Kaliber 30 x 42 mm und arbeitet mit einem halbautomatischen System. Es verfügt über ein abnehmbares 5-Schuss-Magazin sowie einen kompakten 305-mm-Lauf mit einem Drall von 1:24"; das Gewicht liegt bei rund 6,3 kg. Vom Design her orientiert sich das SSRS an einem zeitgemäßen Infanteriegewehr und ist mit einem verstellbaren Schaft sowie einem ergonomischen Handschutz ausgestattet. Es handelt sich um ein integriertes Waffensystem aus Waffe, Munition und Feuerleittechnik, das schnelle und präzise Einsätze ermöglicht – etwa zur Bekämpfung von Zielen in gedeckten Stellungen oder zur Abwehr von Drohnen im Nahbereich. Die neue 30x42-Munitionsfamilie umfasst programmierbare hochexplosive Airburst-Granaten, Spreng-Granaten mit Annäherungszünder sowie mit Aufschlagzünder. Damit schließt das System die Lücke zwischen klassischen Kleinwaffen und schweren Unterstützungswaffen für indirektes Feuer und gibt kleinen Einheiten die Möglichkeit, leichte Fahrzeuge zu neutralisieren und Unterstützungsfeuer zu geben, ohne auf Artillerie oder Luftunterstützung angewiesen zu sein.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Barrett.
F.A.I.R. Prestige Tartaruga Gold: Jubiläumsflinte im Kaliber 16

Tartaruga Gold bewusst sehr traditionell. Gerade die 16er Flinte erlebt seit einigen Jahren wieder einen spürbaren Aufschwung: Dank guter ballistischer Leistung und eines ausgewogenen Verhältnisses von Gewicht zu Wirkung gilt sie vielen als „goldene Mitte“ zwischen 12 und 20. Für viele Jäger kann das Kaliber 16 die 12er Patrone in der Praxis ersetzen – bei weniger Masse und gleicher Zuverlässigkeit. Das Gesamtgewicht der Flinte liegt bei rund 2,9 kg, wobei Jäger auf der Pirsch oder in weitläufigen, hügeligen Revieren auch das geringere Gewicht der mitgeführten Patronen zu schätzen wissen. Die Jubilee Prestige Tartaruga Gold zählt zu den elegantesten Modellen in der F.A.I.R.-Bockflintenlinie, aufgebaut auf einem robusten Stahlsystem, maßstäblich auf das Kaliber abgestimmt. Die Läufe mit 70-mm-Patronenlager sind in 68, 71 oder 76 cm Länge erhältlich und werden mit einem Satz austauschbarer Innenchokes geliefert, die auch für Stahlschrot geeignet sind. Die Innengeometrie der F.A.I.R.-X-Cones-Läufe setzt auf verlängerte Übergangskegel für mehr Geschwindigkeit und bessere Präzision auf weitere Distanzen; zusätzlich sorgt eine Hartverchromung dafür, dass sich selbst bei längerer Nutzung weniger Rückstände ablagern – das erhöht die Lebensdauer und stabilisiert die Leistung über die Zeit. Das Verriegelungssystem arbeitet mit einem großen Querriegel (Crossbolt) und doppeltem Laufhaken, während das Schloss über Spiralfedern und Hähne mit einem doppelten Sicherungssystem angesteuert wird. Verbaut ist ein selektiver Einabzug mit Umschaltung mit vergoldetem Züngel; auf Wunsch ist auch ein Doppelabzug erhältlich, die Ejektoren arbeiten automatisch. Abgerundet wird das Paket durch einen Prince-of-Wales-Schaft und einen Schnabel-Vorderschaft. Als Holz kommt ausgesuchter europäischer Nussbaum zum Einsatz, geölt und mit einer fein ausgeführten, lasergravierten Fischhaut versehen – für sicheren Halt und präzise Kontrolle im Jagdeinsatz.
Mossberg 590R und 590RM Chisel: Kompakte und innovative Vorderschaftrepetierflinten mit Anleihen an die AR-Plattform


Die neuen Flinten im Kaliber 12 590R Chisel und 590RM Chisel von Mossberg gehören zur jüngsten Generation der taktischen 590R/590RM-Serie mit Sicherung auf dem Gehäuserücken: Sie kombinieren die klassische Pump-Action-Performance mit einer AR-15-ähnlichen Bedienlogik, einem ergonomisch geformten Vorderschaft sowie einer integrierten, einteiligen Lauf-/Systemeinheit. Die kompakte 590RM Chisel fällt nicht nur durch ihr Cerakote-veredeltes Gehäuse auf, sondern auch durch ihr zweiteiliges Kastenmagazin mit einer Kapazität von 10+1 Patronen. Dank des Chisel-Klappschaftadapters lässt sich der achtfach verstellbare Chisel-Schaft für den Transport komplett zur Seite an das Gehäuse klappen. Stählerne Zuführungslippen und stahlverstärkte Zuführrampen sorgen gemeinsam mit dem abgerundeten Zubringer für eine zuverlässige Patronenzufuhr; der Magazinlöser ist als Hebel ausgeführt.
Der Lauf ist 11,5" (292 mm) lang, besitzt ein 70-mm-Patronenlager und ist parkerisiert. Das Ladefenster wurde vergrößert und abgeschrägt, der Zubringer liegt dabei frei. Ein Abzug mit flachem Profil mit sauberem, knackigem Abzugsverhalten soll die Präzision verbessern. Für die Montage einer Optik steht eine Picatinny-Schiene auf dem Systemgehäuse zur Verfügung.
Das Modell 590R Chisel ist ähnlich aufgebaut, setzt jedoch auf ein klassisches Röhrenmagazin das 6 Patronen fasst und verfügt über eine eine verstellbare Magpul MBUS 3-Visierung. Bei Bedarf kann auch hier eine Patronen zusätzlich in den fürs Kaliber 12/76 eingerichteten 18,5" (470 mm) langen Lauf geladen werden, sodass die Waffe insgesamt auf eine Kapazität von 6+1 Patronen kommt.
Der Preis liegt bei 1.435,- US-Dollar für die 590RM Chisel mit Kastenmagazin und bei 1.330,- US-Dollar für die 590R Chisel.
Weitere Informationen finden Sie auf der Mossberg-Website.
Rise Armament: Der REV 535 Drop-In-Abzug für die AR-15-Plattform


Rise Armament ist ein US-Unternehmen, das sich auf die Fertigung von Komponenten und Komplettwaffen für die AR15- und AR10-Plattform spezialisiert hat. Besonders bekannt ist die Marke für ihre Abzüge, darunter der REV 535 Slide-and-Snap: ein Drop-in-Abzug für halbautomatische AR15-Büchsen, der sich in wenigen Sekunden und komplett werkzeuglos im Lower anbringen lässt. Das Abzugsgewicht liegt bei etwa 1.350 bis 1.500 Gramm, geliefert wird das System mit zwei austauschbaren Abzugszüngeln – einmal gebogen, einmal gerade. In unserem Short-Video von der SHOT Show sieht man, wie unkompliziert die Montage funktioniert: Ein Mitarbeiter brauchte dafür „knapp“ 18 Sekunden, der Rekord lag bei 8 Sekunden. Der REV 535 Slide-and-Snap kostet in den USA 279,- US-Dollar. Der Abzug wird in den USA gefertigt und kommt mit lebenslanger Garantie.
Weitere Informationen finden Sie unter Rise Armament
Von KJI: Neue Nomad- und Titan-Stativkugelköpfe
Zwei neue Stativ-Kugelköpfe von KJI: der Nomad Ball Head und der Titan Ball Head. Der kompakte Nomad-Kopf von KJI ist für eine maximale Belastung von rund 13,5 kg ausgelegt und verfügt über ein doppeltes Verstellsystem: einen Knopf zur Einstellung der Friktion und einen innovativen Schnellverriegelungshebel, mit dem der Nutzer mit einem Handgriff sofort von der freien in die verriegelte Position wechseln kann. Die 40-mm-Kugel aus CNC-gefrästem Aluminium ermöglicht eine saubere 360°-Drehung sowie einen vollen 90°-Neigebereich und ist mit allen gängigen ARCA-Swiss-Montageplatten kompatibel. Dazu kommen ein großer Verriegelungshebel, eingravierte Referenzmarkierungen sowohl auf der oberen Platte als auch auf der Drehbasis sowie eine oben angebrachte Wasserwaage. Der KJI Nomad passt auf alle Stative mit 3/8"-16-Gewinde und kostet in den USA 249,97 US-Dollar.
Der KJI Titan-Kugelkopf ist dagegen noch minimalistischer und setzt auf nur zwei Bedienelemente: eine ARCA-Klemme mit Arretierung und einen einzigen Verriegelungsknopf, der sich zusammen mit der Kugel bewegt. In der Praxis bedeutet das: ein großer, ergonomischer Knopf steuert die Leichtgängigkeit und Stabilität des Kopfes und bleibt unabhängig vom Winkel stets gut erreichbar. Die massive 60-mm-Kugel und der CNC-gefräste Aluminiumkörper erlauben ebenfalls eine maximale Belastung von 13,5 kg – ideal zur Unterstützung schwerer Büchsen, großer Optiken oder Spektive. Der Kopf ist 360° drehbar und 90° neigbar, verfügt über eingravierte Referenzmarkierungen für reproduzierbare Einstellungen sowie eine oben integrierte Wasserwaage. Der Stativanschluss entspricht dem Standard 3/8"-16. Der US-Preis für den KJI Titan liegt bei 349,97 US-Dollar.
Weitere Informationen finden Sie auf der KJI-Website
Chiappa Rhino Elite 60DS L-Frame: Auf 44 Stück limitierte Sonderedition

Chiappa Firearms präsentierte auf der SHOT Show einige ganz besondere Versionen seines RHINO-Revolvers – als wäre der Rhino nicht ohnehin schon einzigartig und sofort wiederzuerkennen. Der Elite 60DS L versteht sich als künstlerische Weiterentwicklung der Rhino-Plattform. Jedes Elite-Modell wird in einer limitierten Auflage von nur 44 einzeln nummerierten Exemplaren gefertigt und verbindet Waffentechnik, italienisches Industriedesign und zeitgenössische Grafikkunst zu einem Gesamtkonzept, das den Rhino von einer Hochleistungswaffe zu einem Kunstobjekt für Sammler erheben soll.

Der Rhino 44 Elite betont die besondere mechanische Architektur des Revolvers durch ein integriertes Design, das von der Low-Poly-Art inspiriert wurde. Die handaufgetragenen Grafiken interpretieren die markante, strukturierte Oberfläche des Rhino mit polygonalen Formen neu, deren Konturen gezielt mit den charakteristischen Aussparungen am Laufsteg/der Visierschiene korrespondieren. Jedes Elite-Modell besitzt dabei eine eigene Farbkombination – damit wird jeder Revolver zum unverwechselbaren Einzelstück, das so nicht reproduzierbar ist.
Technisch bleibt der Rhino 44 seinen bekannten Eckdaten treu: Er kommt im Kaliber .44 Remington Magnum, verfügt über einen 6-Zoll-Lauf, einen Double-/Single-Action-Abzug, Aluminiumgriffschalen im Hogue-Stil mit Cerakote-Beschichtung sowie eine Visierung mit Fiberoptik-Einsätzen. Der Preis in den USA liegt bei 5.775,- US-Dollar.
Weitere Informationen finden Sie unter Chiappa Firearms.
SnT Motiv K1A und K2: Zivilvarianten der südkoreanischen Sturmgewehre
SnT ist der führende Waffenhersteller in Südkorea und zeigte auf der SHOT Show 2026 die zivile Version der Sturmgewehre K1A und K2. Ursprünglich noch unter dem Namen Daewoo K1 eingeführt (die Bezeichnung bevor Daewoo von SnT übernommen wurde), ist das K1 seit 1981 das Ordonnanzgewehr der südkoreanischen Streitkräfte und gilt als eines der besten je gebauten 5,56-NATO-Sturmgewehre. Entsprechend begehrt ist das Modell bei US-Sammlern: Die einzige für den zivilen Markt bestimmte Lieferung kam vor rund 30 Jahren unter der Bezeichnung AR110 in die USA – seitdem liefern sich Enthusiasten regelrechte Bieterduelle um die wenigen verfügbaren Stücke. Der wichtigste Unterschied zwischen dem K1A und dem K2 liegt im Gassystem: Das K1A arbeitet mit einer direkten Gasabnahme (Direct Impingement), während das K2 auf einen Gaskolben nach AK-Prinzip setzt. Ein weiterer Unterschied ist der Schaft: Das K1A besitzt einen teleskopierbaren Klappschaft, während das K2 mit einem festen Schaft ausgestattet ist. Ob die zivile Variante nach Europa kommt, ist eher fraglich – aber wie es so schön heißt: Sag niemals nie.
Weitere interessante Links zu den Neuigkeiten der SHOT Show 2026 auf all4shooters.com:
In unserem Artikel zum Industry Day at the Range 2026 finden Sie außerdem weitere Informationen zu den Neuheiten der SHOT Show, die wir auf dem Schießstand getestet haben.
- Alle Neuigkeiten am ersten Tag der SHOT Show 2026
- Alle Neuigkeiten am zweiten Tag der SHOT Show 2026
- Alle Neuigkeiten am dritten Tag der SHOT Show 2026
Wenn Sie auf der Suche nach weiteren Informationen zur SHOT Show 2026 sind und sehen möchten, was in den Hallen der Venetian Expo während der Las Vegas Show passiert, dann sollten Sie unbedingt unsere Facebook-Seite all4shooters besuchen.










