Neuer Termin: Ab der IWA OutdoorClassics 2027 findet die Leitmesse der Waffenbranche im April statt und wird auf drei Tage verkürzt – die IWA 2026 läuft wie geplant ab

Im Jahr 2026 findet die IWA OutdoorClassics vom 26. Februar bis 1.März, also über vier Tage von Donnerstag bis Sonntag statt (hier finden Sie erste Infos zur IWA 2026 auf all4shooters). Ab dem kommenden Jahr verschiebt sich der seit Jahrzehnten gewohnte Messetermin für die IWA Ende Februar/Anfang März nun: Die IWA 2027 findet an nur drei Tagen vom Dienstag, den 13.4. bis Donnerstag, den 15.4.2027 statt. Mit dem neuen in den April verlegten und verkürzten Termin in der Wochenmitte möchten die Veranstalter verstärkt auf die Bedürfnisse der internationalen Aussteller eingehen, die für die Messe zunehmend an Bedeutung gewinnen. Getreu ihrem aktuellen Motto „Made for Trade“ positioniert sich die IWA OutdoorClassics weiterhin ganz klar als Leitmesse für die internationale Waffenbrache und unterstreicht ihre Stellung als B2B-Plattform, auf welcher der Fachhandel und die Industrie im Fokus stehen.

Die Gründe für die internationalere Ausrichtung der IWA OutdoorClassics

Veränderte gesellschaftliche, politische und technologische Rahmenbedingungen haben zu einem nachhaltigen Wandel in der Branche geführt. Die IWA OutdoorClassics reagiert darauf mit dem Anspruch, als führende B2B-Plattform den Markt aktiv mitzugestalten – unter anderem durch Formate wie IWA Vision und IWA Expert. Mit dem Leitspruch „Made for Trade“ stellt sie den internationalen Fachhandel klar in den Mittelpunkt. Die Terminverschiebung dürfte daher wohl nur der erste Schritt innerhalb einer langfristigen Strategie sein.

Mit der Terminverschiebung ab der IWA 2027 sollen laut Veranstaltungsleiterin Stefanie Leege neue Rahmenbedingungen geschaffen werden, um den Handel zu stärken.

„Wir haben sehr genau zugehört“, erklärt Stefanie Leege, Veranstaltungsleiterin der IWA OutdoorClassics. „Die Rückmeldungen waren eindeutig: Der Jahresstart ist für viele Unternehmen dicht getaktet. Mit dem neuen Termin schaffen wir Luft im Kalender und ermöglichen eine effizientere Teilnahme. Wir brauchen eine Messe, die nicht nur relevant ist, sondern auch effizient. Wir als IWA agieren mit der Verschiebung jetzt konsequent, um der Branche Entlastung zu bieten. Dabei haben wir immer einen globalen Blick auf das Geschehen“, so Leege weiter.

Was steckt nun hinter dem neuen Claim „Made for Trade“ der IWA? Hiermit stellt die Messe ihren Anspruch heraus, dass sie sich als den idealen Ort für Geschäftsabschlüsse, für das Pflegen vorhandener und das Knüpfen neuer Business-Kontakte und für strategische Gespräche sieht. Dazu bedurfte es wichtiger Impulse, wie etwa die stärkere B2B-Ausrichtung, effizientere Angebote für die internationalen Austeller und Besucher sowie ein handelsorientiertes Rahmenprogramm. „Made for Trade bedeutet für uns, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sie den Handel stärken“, erläutert Veranstaltungsleiterin Leege und unterstreicht, dass die Terminverschiebung ein logischer Schritt in dieser Entwicklung sei.

Mit der Entscheidung, die IWA ab 2027 in den April zu verschieben und sie auf drei Tage unter der Woche zu terminieren, soll den internationalen Ausstellern und Fachbesuchern insbesondere die Anreise und Teilnahme erleichtert werden: Die Aussteller haben dadurch geringere Kosten und für die Besucher gestaltet sich die Reise zur Messe einfacher. „Drei Tage sind völlig ausreichend, wenn die Qualität stimmt. Wir erwarten keine Einbußen, sondern eine höhere Konzentration auf das Wesentliche“, sagt Leege abschließend zu dem neuen Konzept.

Das sagt die Branche zum neuen IWA-Termin ab 2027 − erste Stimmen äußern sich positiv:

JSM-Präsident Olaf Sauer unterstützt die Entscheidung zur Verschiebung der IWA ab 2027.

Olaf Sauer, Präsident des Verbands der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) sieht in der Terminverschiebung eine strategische Chance, die deutsche Industrie im internationalen Wettbewerb zu stärken: „Aus Sicht der deutschen Industrie ist die Terminverschiebung ein entscheidender Schritt, um den überlasteten Jahresstart zu entzerren. Viele unserer Unternehmen stehen vor der Herausforderung, innerhalb weniger Wochen mehrere Messen zu bedienen – das bindet enorme Ressourcen. Der neue Termin gibt uns die Möglichkeit, Produkte besser vorzubereiten, Marketingkampagnen gezielter zu steuern und die Qualität unserer Messeauftritte zu erhöhen. Wir sehen darin nicht nur eine organisatorische Anpassung, sondern eine strategische Chance, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im internationalen Vergleich zu stärken. Gerade für deutsche Hersteller mit starkem Exportfokus ist und bleibt die IWA als globale Plattform unverzichtbar.“

WFSA-Präsident Tony Bernado begrüßt die Entscheidung der Veranstalter, die Messetermine für die IWA ab 2027 zukunftsorientiert anzupassen. Die WSFA Plenarsitzung findet weithin an den beiden Vortagen im Rahmen der IWA statt.

Der Präsident des World Forum on Shooting Activities (WFSA), Tony Bernado, begrüßt die Entscheidung zum neuen April-Termin unter der Woche für die IWA:  „Als World Forum on Shooting Activities (WFSA) unterstützen wir die strategische Weiterentwicklung der IWA OutdoorClassics als führenden internationalen Treffpunkt für Entscheidungsträger der Jagd-, Schießsport- und zivilen Waffenindustrie nachdrücklich. Das WFSA spielt eine Schlüsselrolle in der globalen Interessenvertretung und im politischen Dialog und repräsentiert die Interessen von Millionen Jägern und Sportschützen auf höchster internationaler Ebene, einschließlich der Vereinten Nationen. Für uns ist die IWA nicht nur ein Marktplatz, sondern ein entscheidendes Forum zur Diskussion regulatorischer Rahmenbedingungen, zur Förderung verantwortungsvoller Praktiken und zur Sicherstellung, dass die Stimme unserer Gemeinschaft weltweit gehört wird. Die Entscheidung, die Veranstaltungstermine anzupassen, spiegelt einen zukunftsorientierten Ansatz wider, der die Position der IWA als Drehscheibe für Branchenführer, politische Entscheidungsträger und Stakeholder stärkt. Wir begrüßen diese Entwicklung als Chance, die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen und konstruktive Lösungen für die Zukunft unseres Sektors voranzubringen.“

Für VDB-Präsident Michael Blendinger ist die Verschiebung der IWA ab 2027 in den April eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft.

Michael Blendinger, Präsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) erkennt deutliche Vorteile und eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft in der IWA-Terminverschiebung ab 2027: „Für den Handel – national wie international – ist die Terminverschiebung ein klares Plus. Durch den Messemarathon im 1. Quartal war es für Aussteller wie Besucher schwierig geworden, interessiert allen Entwicklungen zu folgen. Die Nähe zur Jagdsaison eröffnet nun zusätzliche Chancen für vertiefende Gespräche und Sortimentserneuerungen. Durch die vorherige Verschnaufpause kann die Branche sich orientieren und der IWA ganz klar die Aufmerksamkeit widmen, die sie verdient. Gleichzeitig bleibt die IWA der zentrale Ort für Order und Networking. Dies unterstreicht die Alleinstellung der IWA als internationale B2B-Schlüsselplattform der Branche – klar entkoppelt von den B2C-Messen. Wir als Verband sehen darin eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft: Die IWA fokussiert sich auf die Bedürfnisse des Handels und schafft eine Plattform, die effizienter und relevanter ist als je zuvor. Jetzt liegt es an uns allen, diese Veränderung aktiv zu unterstützen und die Messe gemeinsam weiterzuentwickeln.“


Weiter Infos zur Messe finden Sie auch hier auf der Webseite der IWA OutdoorClassics.

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