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Krieghoff Jagd- und Sportwaffen: Hightech trifft auf Manufaktur

Krieghoff Jagd- und Sportwaffen: Hightech trifft auf Manufaktur
Bei Krieghoff fertigen erfahrene Büchsenmacher, meist selbst gestande Jäger oder Schützen, das Handwerkszeug für den harten Revieralltag oder die Schießbahn.

Moderne Fertigungsmethoden sind heute in der Herstellung von Schusswaffen nicht wegzudenken – natürlich auch bei Krieghoff. Allerdings liegen bei Krieghoff alle entscheidenden Phasen bei der Herstellung einer Jagd- oder Sportwaffe trotz all der eingesetzten modernen Technik noch immer in den Händen von versierten Büchsenmachern. Meist sind sie selbst Jäger oder Sportschützen und haben eine ganz besondere Beziehung zu dem Produkt, das sie fertigen. Mit viel Liebe zum Detail führen sie ihr Handwerk aus. 

Getreu nach dem Krieghoff Motto: "Mit Hingabe arbeiten heißt nun einmal mehr zu tun, als zur Herstellung des Gebrauchsminimums eines Gegenstandes erforderlich ist."

Bearbeitung von Schäften durch einen Büchsenmacher bei Krieghoff
"Die Läufe schießen, aber der Schaft trifft!" – Getreu dieser Erkenntnis entstehen bei Krieghoff Schäfte, die für Auge und Hand ein Genuss sind.

Und sind wir mal ganz ehrlich:Längst nicht immer ist moderne Fertigungstechnik alleine der beste Weg zum optimalen Ergebnis. So treffen bei Krieghoff in Ulm Fünf-Achsen-Bearbeitungszentren, 3-D CAD Arbeitsplätze, Computer-Integrated-Manufacturing und klassische Handwerkskunst wie der Stichel des Graveurs unter der Leuchtlupe, der Handballen des Schäfters beim Einpolieren des Schaftöls oder der Meißel, mit dem der Büchsenmacher einer Basküle die letzte Form gibt, aufeinander. 

Das sind Gegensätze, wie man sie sich größer nicht vorstellen könnte. Aber das Ergebnis spricht für sich. Und das seit langer Zeit…

Die Historie von Krieghoff

Krieghoff Graveur bei der Arbeit
Das Repertoire der Krieghoff Graveure ist beeindruckend: vom tiefen Relief bis zur allerfeinsten Bulino-Gravur, von der klassischen Jagdszene bis zur vielfältigen Ornamentik verschiedener Epochen.

1886 wurde "die erste Krieghoff" gebaut. Heute vertrauen Fans auf der ganzen Welt auf die Qualität und die Präzision der Jagd- und Sportwaffen aus Ulm. Mit der Erfahrung aus inzwischen über 132 Jahren und der Innovationskraft jeder neuen Krieghoff Generation baut der Hersteller heute hochwertige Büchsen und Flinten, die weit mehr als nur eine Waffe sind. Nicht zuletzt auch deshalb hat jeder Besitzer ein ganz besonders Verhältnis zu "seiner Krieghoff". 

Die Anfänge von Krieghoff lagen 1886 im thüringischen Suhl, wo Ludwig Krieghoff mit seinem Partner die Gewehrfabrik Sempert & Krieghoff gründete. Bereits zu dieser Zeit lag der Schwerpunkt auf hochwertigen Waffen für die Jagd. Bis zum heutigen Tag gilt Ludwig Krieghoffs damalige Erkenntnis:

"Die Läufe schießen, aber der Schaft trifft!"

Das patentierte Krieghoff Schaftmaßverfahren ist auch heute noch die technische Grundlage für die hervorragenden Schusseigenschaften der Gewehre des Herstellers. 1916 gründete Ludwig Krieghoffs Sohn Heinrich eine eigene Firma in Suhl, die 1919 das väterliche Unternehmen übernahm. Als begnadeter Waffenkonstrukteur entwickelte Heinrich Krieghoff unter anderem ein Selbstladegewehr und eine hakenlose Flinte. Auch die damals schon legendären Drillinge entwickelte er weiter. Sie sind noch heute fester Bestandteil im Angebot von Krieghoff – wo sich Klassik und Moderne treffen.

Graviertes Verschlussstück einer Waffe von Krieghoff.
Ganz gleich ob es eines der zahlreichen Gravurmotive oder eine komplett individualisierte Gestaltung wird, die Krieghoff Graveure machen aus jeder Krieghoff ein Unikat für die Ewigkeit.

Sehen Sie im Video, wie eine Krieghoff K-80 Sportflinte entsteht!

Die TV-Sendung Welt der Wunder war dabei und durfte miterleben, wie eine Krieghoff K-80 gefertigt wird – ein beeindruckender Prozess. Je nach Ausstattung macht Krieghoff aus einer Sportflinte, wie der Krieghoff K-80, ein edles Einzelstück. So eine individuell angefertigte Waffe kann dann schnell mal 80 bis 100.000,- Euro kosten. Ansonsten liegt der Einstiegspreis für die K-80 bei etwa 10.000,- Euro. Sicherlich nicht zu viel, denn mit dieser High-End-Flinte hat – dank ihrer Langlebigkeit – auch mehr als eine Schützengeneration Spaß und Erfolg am Wurfscheibenschießen. Schließlich sind selbst bis zu einer Million Schuss kein Problem für diese Waffe.

Wir haben übrigens eine Krieghoff K-80 aus dem Jahr 1983 auf dem Schießstand getestet. Dabei konnten wir die Zuverlässigkeit, Haltbarkeit und Flexibilität dieser besonderen Bockflinte nur bestätigen. Außer Frage steht also, dass sich der Preis auch nach Jahren im Dauergebrauch auszahlt.

Wenn Sie nun Lust auf mehr Information zu den aktuellen Modellen von Krieghoff bekommen haben, finden Sie hier zwei Links, die Sie direkt ans Ziel führen:

Krieghoff Sportflinten

Krieghoff Jagdwaffen


Vor allem bei Drückjagden ist hin und wieder ein schneller zweiter oder auch dritter Schuss vonnöten. Doch welches Repetiersystem erlaubt in diesem Fall die schnellste Schussfolge? Wir haben verschiedene Repetiersysteme dem Geschwindigkeitsvergleich unterzogen. Bei der Aufgabenstellung "3 Treffer in möglichst kurzer Zeit anbringen" hat sich der In-Line-Repetierer Krieghoff Semprio am besten geschlagen. 

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