Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand

Der Trend zu schlanken, subkompakten Pistolen im Kaliber 9 mm Luger hält an – nicht zuletzt, weil solche Modelle durch ihre Abmessungen auch als Fangschusswaffe interessant sein können. Entscheidend ist am Ende aber, was die kompakte Konstruktion in der Praxis leistet. Genau das klärt dieser Test: Wie schlägt sich das neue, subkompakte Modell der SFP9 auf dem Schießstand, und wo liegen ihre Stärken und Grenzen?

Mit Schlagbolzenschloss: Die HK SFP9

Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand
Im Test: Die HK SFP9 CC OR im Kaliber 9 mm Luger.

Heckler  &  Koch ist mehr als nur ein Waffenhersteller aus Deutschland. Um HK gibt es geradezu einen Fankult. Schaut man genauer hin, verbirgt sich hinter Heckler  &  Koch ein innovationsstarkes Unternehmen mit Blick auf den Markt und dessen Anforderungen. Diese haben in der Vergangenheit immer wieder zu Entwicklungen geführt, die technologische Meilensteine gesetzt haben. So auch die etwa vier Jahre dauernde Entwicklung der Pistole SFP9. Diese ist in den USA fast baugleich unter der Bezeichnung VP9 bekannt. Witzigerweise wird für die amerikanische Bezeichnung ein deutscher Begriff, nämlich „VP“ für „Volkspistole“, und in Europa und damit auch im deutschsprachigen Raum ein englischer verwendet. „SFP“ ist die Abkürzung für „Striker Fired Pistol“. Das Grundprinzip, mit dem Glock vor einigen Jahren berühmt wurde, basiert auf einem hahnlosen Schlagbolzenschloss. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenzmodellen wird die SFP9 komplett vorgespannt und muss nicht durch Betätigung des Abzugs zu Ende gespannt werden, bevor der Schlagbolzen freigegeben und damit der Schuss ausgelöst werden kann.

Die Ziffer  9 steht für das Kaliber 9 mm Parabellum. In einigen Ländern ist die Pistole auch im Kaliber .40 S & W erhältlich. Der Logik folgend, heißt sie dann HK  SFP40. Mit Einführung der SFP9 im Jahre  2015 zeichnete sich schnell eine wahre Erfolgsgeschichte ab. Die Polymer-Pistole mit Schlagbolzenschloss entwickelte sich schnell für Heckler  &  Koch zum Verkaufsschlager. Allein bei den deutschen Polizeien der Länder und der Bundespolizei sowie weiterer Dienste sind deutlich über 100.000  Stück in diversen Varianten im Einsatz. Die gesamte Zahl aller verkauften Exemplare liegt inzwischen bei über einer Dreiviertel-Million in unterschiedlichsten Ausführungen weltweit.

Heckler und Koch SFP9 in allen Variationen

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Praktische HK SFP9 CC OR: Zum einen die Möglichkeit, Leuchtpunktvisiere zu montieren und zum anderen den Spannungszustand des Schlagbolzens anhand des gut sichtbaren, roten Punktes auf der Rückseite des Verschlusses zu erkennen.

Bereits kurz nach Markteinführung erblickten neben dem Grundmodell weitere Ausführungen das Licht der Welt. Es entstand eine „L-Variante“ mit einem 5“-Lauf und damit einer um 21  Millimeter längeren Visierlinie, die zum Beispiel Sportschützen sehr zu schätzen wissen. Auch Rotpunkt-Visierungen fanden schnell ihren Weg auf die Verschlüsse der HK  SFP9. Diese Modelle, für die es fünf unterschiedliche Adapterplatten für die entsprechenden „Footprints“ (Fußabdrücke) diverser Reflexvisiere gibt, werden bei HK als „Optics Ready“ oder kurz mit dem Zusatz OR gekennzeichnet. Hierbei erlaubt die Konstruktion, dass die Kimme auf dem Verschluss verbleibt und die Platte unmittelbar davor verschraubt wird. Soll die Optik wieder demontiert werden, so muss die offene Visierung, also Kimme und Korn, nicht erneut eingeschossen werden. 

Für spezielle Anforderungen gibt es ebensolche Modelle. So bietet die SFP9-Familie zum Beispiel auch eine SD-Spielart. Neben einem 119  mm langen Lauf mit Gewinde zur Aufnahme eines Schalldämpfers, Pate bei der Namensgebung „SD“, ist hier auch die Visierung angepasst. Sie ist, vereinfacht beschrieben, höher, um auch über den aufgeschraubten Schalldämpfer hinweg über Kimme und Korn zielen zu können. Gleiches gilt auch für eventuell verbaute Optiken, deren Bauhöhe dann unter Umständen berücksichtigt werden muss. Für besondere Anwendungen gibt es neben den Standard- oder Fullsize-Größen auch noch Compact- und Subkompakt- Ausführungen. Diese finden zum Beispiel im Zusammenhang mit einer verdeckten Trageweise ihren Einsatzbereich oder bei Jägern, die gern eine etwas kleinere und leichte Fangschusswaffe mit sich führen möchten.

Nun wäre HK nicht Heckler  &  Koch, wenn die Modellfamilie hier schon abschließend beschrieben wäre. Die meisten der genannten Modelle können mit zwei unterschiedlichen Abzugsvarianten ausgestattet werden. Der sogenannte SF-Abzug („Special Forces“) erfordert einen geringeren Abzugswiderstand im Vergleich zum Abzug gemäß der Technischen Richtlinie (TR), bedeutend für Behörden wie zum Beispiel die Polizei. Gleichzeitig ist der Trigger-Reset-Weg bei den SF-Varianten um ein paar Millimeter kürzer. Der Sportschütze dürfte damit bei den Special Forces-Abzügen besser aufgehoben sein. Im Übrigen setzen viele Sondereinheiten bei den Behörden ebenfalls auf den SF-Abzug. Eine weitere Konfigurationskomponente ist die Magazinauslösung. Neben der bekannten „Paddle“-Ausführung, welche sich im Abzugsbügel befindet und nach unten gedrückt wird, gibt es noch den „Pushbutton“ (Druckknopf) im Griffstück. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Während der Pushbutton umgebaut werden kann respektive muss, eine jederzeit komplett beidseitige Bedienung also nicht vorgesehen ist, kann mit dem Paddle das Magazin stets von rechts oder links ausgelöst werden. Je nach vorgesehener Verwendung oder Schwerpunkte können diese gewählt werden. Um hier nicht zu sehr abzudriften, sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass es eine Vielzahl an weiteren Ausführungen gibt, wie zum Beispiel eine salzwasserbeständige SFP9 sowie unterschiedliche Ausbildungs- und Trainingspistolen.

Manchmal ist weniger mehr: Die kleine SFP9 CC OR im Detail

Standard bei der SFP9 ist die Möglichkeit zur Anpassung des Griffstücks. Hierzu werden Griffrücken mitgeliefert, so dass die Größe des Griffstücks an die Hand des Schützen angepasst werden kann. Darüber hinaus gibt es auch Varianten, die unterschiedlich große Beavertails zur Verfügung stellen und damit ergibt sich eine maximale Flexibilität. Seit ein paar Jahren bringen viele Pistolenhersteller auch kleine Versionen ihrer beliebtesten Pistolen auf den Markt. Die Firma Heckler  & Koch springt mit der SFP9  CC nunmehr auf diesen Zug der sogenannten Concealed Carry Guns auf. Unter der Formulierung „Concealed Carry“ ist das verdeckte Tragen von Schusswaffen zu verstehen. In den USA und in anderen Ländern, wie zum Beispiel Tschechien, sind EDC Guns („Everyday Carry“) für den unbescholtenen Bürger legal. In Deutschland undenkbar, erfreuen sie sich jedoch als leichte Fangschusswaffen immer größerer Beliebtheit bei Jägern. Viele Jahre eher eine Nische und nicht sonderlich beachtet, hat sich dieser Pistolentyp mittlerweile zu einem eigenen Produktsegment entwickelt. Auch als Back-up- oder Zweitwaffe wissen viele amerikanische Dienstwaffenträger die kleinen Kraftpakete durchaus zu schätzen. 

Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand
Das Griffstückkonzept der SFP9-Familie ist vollumfänglich in der „Concealed Carry“-Variante mit aufgegangen. Mit Hilfe der mitgelieferten Austausch-Griffrücken lässt sich die HK SFP9 CC OR an jede Handgröße anpassen.

Was aber kennzeichnet solch eine Waffe? Die Frage ist relativ schnell beantwortet. Die Trageweise hat sehr wenig bis gar nicht mit einem Holster an einem Koppel zu tun. Hier kommen häufig IWB-Holster („Inside Waist Band“) zum Einsatz, also Holster, die im Inneren des Hosenbundes getragen werden, ebenso zum Einsatz, wie auch besondere Holster, die an die Situation beziehungsweise Garderobe angepasst sind. Um die Waffe maximal unauffällig führen zu können, ist es erforderlich, dass die Pistole möglichst schmal ist, wie dies bei der HK SFP9 CC der Fall ist. Unterstützt wird dies durch schmale Bedienelemente, die zwar entsprechend angepasst sind, aber dennoch immer sicher und gut erreicht und bedient werden können. Um auch die letzten Wünsche befriedigen zu können, gibt es aus Oberndorf natürlich auch eine Optics Ready-Variante. Damit komplettiert sich der Name auf HK SFP9 CC  OR.

Erster Eindruck: Unboxing der Heckler & Koch SFP9 CC OR

Wie immer ist das Unboxing mit einer der aufregendsten Momente. Das diesmalige Objekt der Begierde kommt in einem für Heckler  &  Koch typischen hochwertigen Koffer. Im Inneren liegen die HK  SFP9 CC  OR als auch ihr Zubehör wie gewohnt aufgeräumt an ihrem jeweiligen Platz. Der erste Eindruck entspricht, man muss es leider schon fast so sagen, den Erwartungen an eine HK-Waffe. Optisch sieht die HK  SFP9  CC OR aus wie ihre Fullsize-Schwester  –  nur kleiner, aber genauso hervorragend verarbeitet. Die Oberflächen der Waffe zeigen ein gleichmäßiges Finish, ohne Klappern oder zu viel Spiel in den beweglichen Teilen. Die Durchladerrillen im Verschluss sind sauber gefräst und sorgen auch mit Handschuhen für einen sicheren Griff. Zur Unterstützung beim Durchladen sind unterhalb der Kimme rechts und links Elemente verbaut, die ebenfalls ein Abrutschen verhindern sollen, ein kleines, aber cooles Detail. Kimme und Korn bieten beim Visieren einen schmalen, aber angenehmen Lichtspalt. Der weiße Punkt im Korn unterstützt bei der schnellen Zielaufnahme. Ein Signalstift hinten im Verschluss zeigt mit einem roten Punkt an, ob der Schlagbolzen gespannt ist. 

Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand
Der Lieferumfang der HK SFP9 CC OR umfasst auch ein zweites Magazin und eine Ladehilfe.

Die mitgelieferten Metallmagazine fassen je zehn Patronen. Der kleine Finger sucht jedoch etwas vergeblich nach Halt. Hier leistet das etwas längere optional erhältliche Magazin für zwölf Patronen ein wenig Abhilfe. Mit dem verlängerten Magazin geht das präzise Schießen auf Distanzen jenseits der zehn Meter schon etwas leichter von der Hand. Der Abzug, mit einer Züngelsicherung versehen, erreicht nach rund 7  mm seinen Druckpunkt und bricht nach weiteren knapp 3  Millimetern. Der Auslösewert beträgt im Durchschnitt mehrerer Messungen 1.990  Gramm, ermittelt mit einer Lyman-Abzugswaage. Der Rückstellweg des Züngels zur erneuten Schussbereitschaft liegt bei lediglich 5  Millimeter. Damit sind alle Parameter des Special Forces-Abzugs erfüllt. Den kleinen Maßen der Pistole geschuldet muss man sich daran erst einmal gewöhnen, aber der Abzug läuft und bricht sauber, ohne zu kratzen oder zu scheuern. 

Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand
Um die Heckler & Koch SFP9 CC OR zu zerlegen, muss der Verschluss geöffnet und das Magazin entnommen sein, da sonst der Hebel zur Freigabe des Verschlusses nach vorn heraus blockiert ist. Ein wichtiges Sicherheitsmerkmal der SFP9-Baureihe.

Der Polygonlauf misst 80  mm und gibt dem Geschoss zur Stabilisierung einen Rechtsdrall. Die Steuerkulisse unterhalb des Patronenlagers verrät, dass sich die SFP9  CC  OR des Browning-Verschlusssystems in modifizierter Form bedient. Als aufschießender Rückstoßlader gleitet dabei der Lauf nach dem Schuss zunächst gerade nach hinten, bevor er nach unten abkippt und Patronenlager und Stoßboden trennt. Dieser Bruchteil einer Sekunde ist wichtig, damit die im Schuss entstehenden Gase maximal auf die Vorwärtsbewegung des Geschosses wirken und dabei den Schützen durch die heißen Verbrennungsgase durch das Auswurffenster nicht gefährden. Bedingt durch die sehr kompakte Bauweise ist eine spezielle Konstruktion der Schließfeder notwendig. Sie leistet, wie sich später noch zeigen wird, dennoch sehr gute Arbeit. Aufgrund der Verarbeitung hat die HK SFP9 CC  OR das Potenzial für einen Handschmeichler. Allerdings verschwindet selbst bei sehr kleinen Damenhänden das Griffstück fast komplett in der Hand.

Auf dem Stand: Die Subkompakte SFP9 CC OR im Schuss

Bei dem kurzen Lauf in Verbindung mit dem Kaliber 9  mm Luger hinterlässt das für den einen oder anderen ein leicht unschönes Gefühl im Schuss. Man überlegt, wie man die kleine Pistole am besten hält, um auch den Rückstoß und Hochschlag der Folgeschüsse ordentlich zu parieren. Hier ist ein wenig Übung erforderlich, aber es ist durchaus machbar. Auf dem Schießstand merkt man schnell, dass die ungeladen 590  Gramm leichte Kurzwaffe bis auf eine Entfernung von 15 m gute Resultate erzielt. Ein Streukreis von 40 mm mit der Hornady Home Defense ist ein durchaus respektables Ergebnis  –  aber eben auf 15  Meter. Darüber hinaus gehen die Streukreise deutlich auseinander. Bei 25  Metern liegt der kleinste Streukreis schon bei 72  mm und schnell klettern die Trefferbilder auf über zehn Zentimeter. Aber die kleine SFP9 CC  OR ist auch nicht für Sportschützen und deren Anspruch auf enge Schussgruppen konzipiert, sondern dazu, um sie möglichst versteckt zu führen und auf kurze Distanz einzusetzen. Und was das angeht, schneidet die kleine Oberndorferin sehr gut ab. Auch in der Bedienungsanleitung ist der effiziente Einsatzbereich von maximal 15  Meter vermerkt. 

Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand
Auch wenn außerhalb der vom Hersteller genannten Reichweite ermittelt, sollten dennoch die Streukreise auf 25 Meter Entfernung nicht fehlen.
Subkompaktpistole in 9 mm Luger: Die HK SFP9 CC OR im ausführlichen Praxistest auf dem Schießstand
Für realistische Streukreise für die HK SFP 9 CC OR muss der vom Hersteller genannte Bereich auch eingehalten werden – 15 Meter.

Nach dem Schießstandbesuch folgt das obligatorische Zerlegen und die Reinigung der Waffe. Hier erkennt man ein weiteres Merkmal für die Ingenieurskunst aus dem Hause Heckler und Koch. Das Zerlegen der HK SFP9 erfordert zwingend eine entladene Waffe. Das bedeutet, dass der Verschluss sich in der hinteren Position befindet, das Magazin aus der Waffe entnommen werden muss und das Patronenlager leer ist. Erst dann lässt sich der auf der linken Seite befindliche Demontagehebel um 90  Grad nach unten drehen. Löst man nun den Schlittenfanghebel, so kann der Verschluss nach vorne entnommen werden, während die Waffe gleichzeitig entspannt wird. Der Zusammenbau erfolgt schnell und unkompliziert in umgekehrter Reihenfolge. Zum Abschluss noch ein Goodie: Wird die HK-Sicherheitsfahne nach Kontrolle des leeren Patronenlagers eingesetzt, so spannt sich die Pistole nicht, da der Verschluss nicht vollständig geschlossen ist. Hiermit kann die Pistole ohne das bei anderen Waffen erforderliche Abschlagen und die damit gegebene Belastung des Schlagbolzens entspannt weggelegt werden.

Technische Daten und Preis: HK SFP9 CC OR

Modell:

Heckler und Koch SFP9 CC OR

Kaliber:

9 mm Luger

Magazinkapazität:

10 Patronen

Visierlänge:

129 mm

Lauflänge:

80 mm (3,15“)

Abzugswiderstand:

1.990 g

Gewicht:

589 g

Abmessungen:153 x 28 x 112 mm
Preis:1.029,- Euro

Ausstattung: Kunststoffkoffer, zwei Zehn-Schuss-Magazine, Ladehilfe, Griffrücken, Bedienungsanleitung.

Fazit: Das kann die in Deutschland via WAIMEX vertriebene HK SFP9 CC OR

Die Qualität der HK  SFP9  CC  OR ist hervorragend. Zu berücksichtigen ist bei dieser Ausführung der vom Hersteller vorgesehene Einsatzzweck. Und dieser liegt im Kurzbereich bis maximal 15  Meter. Und genau dafür ist sie entwickelt worden. Heckler  &  Koch hat sie dort verortet, wo sie hingehört: Selbstverteidigung und Behörden. Und genau dort ist sie auch auf der Hersteller-Webseite zu finden. Auf dem heimischen Zivilmarkt wird diese Ausführung nur sinnvoll im Bereich der Jagd als Fangschuss- oder Verteidigungswaffe eingesetzt werden können. Aus sportlicher Sicht macht das „SFP9-Baby“ keinen Sinn. Im Konzept und als Teil der Familie ist sie aber eine absolut sinnvolle Abrundung des Portfolios und damit nicht nur wettbewerbsfähig, sondern mit Blick auf die Ausstattungsmöglichkeiten, das Zubehör und die Variantenvielfalt wahrscheinlich sogar führend. Ob dies allerdings den empfohlenen Verkaufspreis von gut 1.000,-  Euro rechtfertigt, das muss jeder für sich selbst entscheiden. In Deutschland sind die Waffen von Heckler & Koch via Großhändler WAIMEX erhältlich.


Dieser Test erschien auch in der VISIER, Ausgabe 01/2026. Dort ist auch die Schießtabelle mit den Ergebnissen von 10 getesteten Laborierungen enthalten. Das Heft können Sie im VS Medien-Shop online kaufen. Dort ist es auch als ePaper erhätlich.

Weitere Informationen zur SFP9 CC OR gibt es direkt bei Heckler & Koch und auch bei Großhändler WAIMEX.