Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C OR Ported im Kaliber 9 mm Luger

Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
Die Shadow 2 Carry mit Leichtmetallrahmen und Spannabzug bestückten wir mit einem Shield AMS Sight in geschlossener und die P-10 C Ported mit Polymerrahmen und Schlagbolzenschloss mit einem Noblex Sight in offener Bauweise.

Kein Zweifel, die neue CZ Shadow 2 Carry ist eng mit der Shadow 2 Compact verwandt, die wir damals bereits vorgestellt haben. Gegenüber der erfolgsverwöhnten Full-Size-Ganzstahlpistole Shadow 2 baut die Compact-Ausführung auf einem Leichtmetallgriffstück auf und besitzt ihrer Modellbezeichnung entsprechend verkleinerte Dimensionen mit einem von 120 mm auf 102 mm geschrumpftem Lauf. Daraus resultiert ein Gewichtsverlust von satten 400 Gramm, was sich beim Führen am Mann deutlich bemerkbar macht. Wer bereits eine ausgewachsene Shadow 1 oder 2 sein Eigen nennt, kann die bereits gewohnten Handhabungseigenschaften auch im Hinblick auf die Abzugscharakteristik bei der kleineren Compact oder Carry zu seinem Vorteil nutzen. In den 1990er-Jahren waren die sogenannten „Wondernines“ oder „Double Action Autos“ – also feuerstarke Pistolen mit DA/SA-Abzug und Leichtmetallgriffstück – noch häufig vertreten, heute sind sie eine seltene Spezies geworden. Das einfacher zu fertigende Polymergriffstück und die Schlagbolzenschloss-Abzugssysteme mit konstantem Abzugsgewicht und Abzugsweg vom ersten bis zum letzten Schuss haben die Marktherrschaft übernommen. Für alle, die dahingehend „Old School“ unterwegs sein wollen, hat CZ mit der Shadow 2 Compact genau das richtige Eisen im Feuer. Doch nichts ist so beständig wie der Wandel und so legt man mit der Shadow 2 Carry noch einmal nach.

CZ Shadow 2 Carry kommt mit Entspannhebel statt Flügelsicherung

Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
Ein wichtiges Merkmal der CZ Shadow 2 Carry gegenüber der sonst baugleichen Compactausführung ist der Entspannhebel, mit dem sich die Waffe sicher wieder in den Double-Action-Modus zurücksetzen lässt.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Shadow 2 Carry statt einer Flügelsicherung einen Entspannhebel aufweist. Durch Betätigung dieses Bedienelements wird das Schlagstück entspannt, was wesentlich sicherer ist, als den Hammer mit Daumen und Zeigefinger festzuhalten und dann über den Abzug zu entspannen. Im Stress oder mit kalten, nassen Fingern kann einem hier schnell mal der Hammer durchrutschen. Dem Autor dieser Zeilen sind persönlich zwei Vorfälle bekannt, bei denen es bei dieser Art der Entspannung zu ungewollten Schussabgaben kam. Neu ist diese Technik für CZ nicht, mit dem Modell 75 Omega hat man diese Entspannfunktion schon vor einigen Jahren etabliert. Beim Entspannen über den dafür vorgesehenen Hebel wird der Hahn in der Sicherheitsrast abgelegt und hat somit keinen Kontakt zum Schlagbolzen. Zudem ist noch eine abzugsgesteuerte Schlagbolzensicherung verbaut, die man bei der regulären Shadow 2 Compact nicht findet. Sicher ist sicher. Positiver Nebeneffekt der Sicherheitsrast ist, dass der Weg des Spannabzuges etwas geringer ausfällt. 

Shield-Fußabdruck: CZ Shadow 2 Carry kommt ohne Adapterplatte aus 

Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
Größenvergleich der CZ Shadow 2 Carry und einer CZ Shadow 2, die durch das Stahlgriffstück satte 400 Gramm schwerer ist.

Für die nächste Änderung muss man sich bemühen, die Abdeckplatte auf der Verschlussoberseite zu liften. Der Fensterausschnitt für die Montage eines Leuchtpunktvisiers wurde gleich mit einem Fußabdruck für Shield-Leuchtpunktvisiere versehen, sodass die Optik besonders tief angebracht ist und man hierbei auf eine zusätzliche Adapterplatte verzichten kann. Somit können alle Mini Red Dot Sights (MRDS), die sich den Shield-Fußabdruck teilen und nicht länger als 40 mm sind, direkt in den Ausschnitt wandern. Warum CZ diesen nicht gerade populärsten Fußabdruck gewählt hat, hängt eventuell mit dem recht kurz geratenen Ausschnitt im Verschluss zusammen, denn schließlich benötigen die Kimme und die horizontal bewegliche Schlagbolzensicherung auch ihren Bauraum. Der britische Hersteller Shield Sights kann mit einem breitgefächerten Programm an Leuchtpunktvisieren von superkompakten Modellen über Sportausführungen mit großer Linse für die besonders schnelle Zielerfassung bis hin zu Modellen mit geschlossenen Gehäusen für harte Einsatz- und Klimabedingungen aufwarten. Die englischen Leuchtpunktvisiere sind seit kurzem über das gute Vertriebsnetz von Frankonia zu bekommen. Die werksseitig montierte mechanische Visierung ist mit lumineszierenden Punkten versehen und sogar quergeriffelt, ein Feature, was man sonst nur bei Sportwaffen findet. Ob sie sich als Back-Up-Visierung nutzen lässt, hängt von der Bauhöhe des MRDS ab. Das Abzugsgewicht des Spannabzuges maßen wir mit annehmbaren 4.800 Gramm und im Single-Action-Modus bei vorgespanntem Hammer betrug es rund 2.300 Gramm. Die CZ Shadow 2 Carry kostet 1.849,- Euro, die CZ Shadow 2 Compact liegt preislich bei 1.889,- Euro.

Zweite Pistole im Test: Die CZ P-10 C Ported 

Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
Lauf und Verschluss der P-10 C Ported weisen ein integrales Kompensatorsystem auf, ...
Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
... was für eine formschöne Waffensilhouette sorgt.

Kompensatoren an Dienstpistolen oder Defensivpistolen im Kompakt- und Subkompaktformat für die verdeckte Trageweise werden zu Recht kontrovers diskutiert. Die einen sehen darin eine Möglichkeit, die Mündungsauslenkung besser in den Griff zu bekommen und somit schnellere Treffer platzieren zu können, für andere ist es aber nur ein überbewertetes Gimmick, um den Coolness-Faktor zu unterstreichen. Fakt ist allerdings, dass der Kompensator das Mündungsfeuer zum Teil nach oben lenkt. Das kann nicht nur zur Blendung führen, sondern auch nicht verbrannte Pulverpartikel nach hinten befördern. Im Sportbereich kein Problem, wenn man eine Schutzbrille trägt; im Ernstfall, ohne Brille, möchten wir damit nicht konfrontiert werden.

Die CZ P-10 C Ported im Detail

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Die kompensierte Version der CZ P-10 C besitzt die gleichen Außenabmessungen wie die Standardversion. Die Greifrillen im vorderen Verschlussbereich finden sich auch auf der Oberseite wieder, was die Handhabung verbessert.

Den Begriff „durch das Feuer sehen“, den so mancher in einer Schießausbildung schon mal gehört hat und das Follow-Through-Prinzip (Nachhaltetechnik) umschreibt, wird hier im wahrsten Sinne des Wortes Realität. Schlussendlich muss jeder für sich selbst die Entscheidung pro oder contra Komp treffen. Ganz neu ist die Idee nicht, den Lauf einer leichtgewichtigen Polymerrahmenpistole mit Gasentlastungsbohrungen zur Steigerung der Schusskontrolle zu versehen. Der Klassenprimus im Reich der Polymerpistolen, GLOCK, griff dieses Konzept schon in den 1990er Jahren auf, allerdings mit begrenztem Erfolg und mittlerweile hat man diese Modelle auch wieder aus dem Programm gestrichen. Dessen ungeachtet, gibt es vor allem in den USA eine ganze Reihe an Kleinserienherstellern und Büchsenmachern, die auf GLOCK-Basis veredelte Komplettpistolen, Wechselsysteme oder Läufe mit Kompensatoren offerieren. Diesem Boom entsprechend, besitzt eine „tacticoole“ Polymerpistole heutzutage dann einen skelettierten Schlitten, einen Kompensator sowie ein Leuchtpunktvisier und eine Waffenleuchte oder ein Licht-Laser-Modul an der Montageschiene des Griffstücks. 

Mit der CZ P-10 Ported mischt der tschechische Hersteller in diesem Marktsegment nun auch mit. Wir erinnern uns, die P-10 C, die vor rund zehn Jahren das Licht der Welt erblickte, war CZs erster Vorstoß, eine leichte Polymergriffstückpistole mit Striker-Fire-Action (Schlagbolzenschloss) zu lancieren. So manch einer sah diesen Weg als recht spät eingeschlagen an, hatten doch andere Mitbewerber schon ihre leichtgewichtigen Dienstpistolen auf dem hart umkämpften Markt platziert. Gleichwohl hat sich die Baureihe inzwischen sichtbar im Markt etabliert, was nicht zuletzt auch der Umstand unterstreicht, dass die optikfähige, nicht portierte P-10 C OR bei der Bundeswehr als neue Standardpistole P13 eingeführt wird. Mittlerweile gibt es neben der kompakten C-Variante mit 102 mm Lauflänge und Feuerkraft von 15+1 Patronen auch eine ausgewachsene Full-Size-Ausführung mit 114 mm Lauflänge und 19 Patronen Magazinkapazität sowie eine Subkompakt-Variante mit 90 mm Lauflänge und 12 Patronen Fassungsvermögen.

Um die Gesamtlänge der Testwaffe in Gestalt der P-10 C Ported möglichst kompakt zu halten, entschieden sich die Tschechen wohl gegen einen aufgeschraubten Kompensator, was die einfachere Lösung gewesen wäre. Stattdessen wurde der Lauf im Mündungsbereich mit einer Gasentlastungsbohrung und der Verschluss mit einem 14 mm breiten und 8 mm langen Fenster auf der Oberseite versehen, sodass das System als Ein-Kammer-Kompensator wirkt. Diese Integrallösung sorgt für ein sehr gefälliges Gesamterscheinungsbild der Kompaktpistole. Aus dem Sportbereich ist bekannt, dass Schützen in der IPSC Open Division auch gerne Kompensatoren benutzen, um die Waffe im Schuss ruhiger zu halten. Allerdings kommen hier zwei bis vier Expansionskammern zum Einsatz, um über die vielen Prallflächen mehr Wirkung zu erzielen. Somit erscheint ein Ein-Kammer-Kompensator ein Kompromiss aus reduzierten Abmessungen und Wirkungseffektivität zu sein. Bei solch einer kurzen Lauflänge von 102 mm kann man an der Bohrung von einem Gasdruck von bis zu 600 bar ausgehen; wie sich das in der Praxis bemerkbar macht, sollte der Schießstandbesuch zeigen.

Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
Der dickere Lauf (links) der kompensierten Ausführung ist etwas zurückgesetzt und angetrichtert, was zum eigenständigen Erscheinungsbild im Vergleich zur P-10 C Standard (rechts) beiträgt.

Aber damit nicht genug, die Entwickler bei CZ griffen zu einem weiteren in seiner Einfachheit nicht zu schlagenden Mittel, dem Hochschlag Paroli zu bieten – mehr Masse. Denn der Lauf der P-10 C Ported ist rund 1,5 mm dicker als bei der standardmäßigen P-10 C und bringt somit 14 Gramm mehr auf die Waagschale. Nicht viel, aber zumindest etwas. Das Korn musste natürlich nach hinten weichen, was die Visierlänge um 14 mm reduziert. Bei den typischen Einsatzdistanzen dürfte das aber nicht ins Gewicht fallen. Weil die Pistole ohnehin nur als OR (Optics Ready)-Ausführung mit der Möglichkeit der Leuchtpunktvisiermontage angeboten wird, dient die mechanische Visierung eventuell nur als Rückfallebene, wenn das primäre Zielelement ausfallen sollte. Bei dem Abzugssystem handelt es sich um einen komplett vorgespannten Single-Action-Abzug in Kombination mit einer in der Abzugszunge integrierten Sicherung und einer automatischen Schlagbolzensicherung. Das Abzugsgewicht betrug 2.300 Gramm. Die 15 Patronen fassenden Stahlblechmagazine sind mit dem markant roten Zubringer ausgestattet, den man bei allen P-10-Modellen findet und auch bei widrigen Lichtbedingungen gut erkennbar ist. Es lassen sich natürlich auch die 19 Patronen fassenden Container der Full-Size-Variante verwenden. Für die kompensierte Version muss man mit 849,- Euro nur 130,- Euro mehr als für die Standardausführung zahlen.

Kompakte Pistolen von CZ auf dem Schießstand: Shadow 2 Carry und P-10 C OR Ported

Da beide Pistolen nicht für den Sportbereich gedacht sind, sollten sie auf der 15-Meter-Distanz ihre Präzision unter Beweis stellen. Die Shadow 2 Carry passt zudem perfekt in die blauen Ransom-Rest-Adapter der Full-Size-Variante, sodass wir die Hilfe der Ransom Rest Schießmaschine gerne annahmen. Alle sieben Laborierungen lieferten Gruppen von bis zu 50 mm ab, was für den Einsatzzweck hinreichend genau ist. Mit der straff geladenen 147 Grains Subsonic-Laborierung von Magtech gelang uns sogar eine 10-Schuss-Gruppe von 24 mm. Wichtiger ist jedoch die Funktionssicherheit und da gab es keinerlei Negatives zu berichten. Von 108 Grains bis 147 Grains, zum Teil mit stumpfnasigen Geschossen, lief die Shadow 2 Carry sauber durch. Auch aus der Hand geschossen, machte die Neue aus Tschechien richtig Spaß. Durch das Aluminiumgriffstück erhält die Waffe eine gelungene Haptik und das höhere Eigengewicht gegenüber Polymergriffstücken macht sich im Rückstoßverhalten positiv bemerkbar. Wer Einschränkungen bei der Haltekraft oder ein instabiles Handgelenk hat („Limp Wristing“), den können bei leichtgewichtigen Polymerpistolen in Verbindung mit moderater Munition schon mal Waffenstörungen ereilen. Fehlt das Gegenlager beim Rückstoßlader, zeigt sich das gerne mit einer im Verschluss gefangenen Hülse, da dieser sich nicht ganz öffnen kann. Da bieten Pistolen mit Leichtmetallgriffstück von Hause aus mehr Beharrungsvermögen und somit Funktionssicherheit.

Test von zwei Kompaktpistolen: CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported im Kaliber 9 mm Luger
Bei der Magtech 95 Grains kann man gut erkennen, wieviel Mündungsfeuer am Kompensator der CZ P-10 Ported nach oben abgeblasen wird.

Die P-10 C Ported wurde sitzend aufgelegt unter Verwendung eines Schießgestells auf Schussleistung überprüft, weil sich Polymerpistolen prinzipiell nicht in der Schießmaschine einspannen lassen. Auch hier sollten sieben unterschiedliche Laborierungen von 91 bis 147 Grains zur Anwendung kommen. Hier lagen alle Patronensorten im Bereich bis 70 mm, was für den angedachten Einsatzzweck sicherlich ausreichend ist. Auch in Sachen Funktionssicherheit gab es keine Beanstandungen. Spannender sollte es werden als wir die kompensierte Variante gegenüber einer Standardausführung wechselseitig schossen, um das Schuss- und Hochschlagverhalten besser einschätzen zu können. Bei den Standardlaborierungen mit 124 Grains oder noch mehr Geschossgewicht stellte sich kaum eine fühlbare Wirkung ein. Lediglich die schnelle Magtech 95 Grains, die mit viel Treibladungsmittel auch viel Gasvolumen liefert, konnte hier eine etwas geringere Mündungsauslenkung aufweisen. In schnellere Schuss-zu-Schuss-Zeiten ließ sich das aber nicht wirklich umsetzen. Der richtige Gripp mit der Unterstützungshand und ein steifes Handgelenk können hier dem Hochschlag wesentlich mehr Paroli bieten als eine kleine Bohrung im Lauf. Was uns bei den dynamischen Drills gut gefallen hat, waren die vollflächigen Greifrillen am Verschluss, die auch der Standardausführung gut stehen würden. Abschließend hat uns noch interessiert, mit welchen Leistungseinbußen man durch den Integralkompensator rechnen muss. Schließlich reduziert sich die effektive Lauflänge von 99 mm auf rund 84 mm. Mit der 95 Grains Magtech fiel die Geschwindigkeit um rund 16 m/s ab. Bei der Top Shot mit dem 124 Grains FMJ waren es gerade einmal 7 m/s. Keine nennenswerte Geschwindigkeitsdifferenz war mit nur 1 m/s bei 147 Grains Federal American Eagle auszumachen. Erstaunlich! Hätten Sie es vermutet?

CZ Shadow 2 Carry & P10-C Ported: Technische Daten und Preise

Modell:

CZ Shadow 2 Carry

CZ P-10 C OR Ported

Kaliber:

9 mm Luger

9 mm Luger

Magazinkapazität:

15 Patronen

15 Patronen

Griffstück:

Aluminium

Polymer

Verschluss:

Stahl

Stahl

Lauflänge/-profil:

100 mm / 6x Feld-Zug

99 mm / 6x Feld-Zug

Kimme:

3,5 mm, seitlich driftbar mit nachleuchtenden Punkteinlagen

3,0 mm, seitlich driftbar mit nachleuchtenden Punkteinlagen

Korn:

3,5 mm, Balkenkorn mit nachleuchtender Punkteinlage

3,5 mm, Balkenkorn mit nachleuchtender Punkteinlage

Visierlänge:

152 mm

158 mm

Sicherung:

Abzugsgesteuerte Schlagbolzensicherung

Abzugssicherung, abzugsgesteuerte Schlagbolzensicherung

Abzugssystem, -gewicht  (Mittel aus 10 Messungen mit dem Manthei Trigger Scan System):

DA, 4.810 Gramm; SA, 2.300 Gramm

SA, 2.320 Gramm

Gesamtgewicht (inkl. Magazin):

860 Gramm

749 Gramm

Abmessungen:

220 x 37 x 147 mm

220 x 37 x 147 mm

Preis:

1.849,- Euro

849,- Euro

Ausstattung:Hartschalenkoffer mit einem ReservemagazinHartschalenkoffer mit einem Reservemagazin

Fazit: Das können CZ Shadow 2 Carry und CZ P-10 C OR Ported

Die CZ Shadow 2 Carry ist besonders für alle interessant, die bereits eine sportliche Ganzstahlausführung auf dem Schießstand nutzen und somit auch mit vertrauter Bedienung eine leichtgewichtige Kompaktversion mit dem sicherheitserhöhenden Zusatznutzen des Entspannhebels führen möchten. Bei der P-10 C Ported kann man geteilter Ansicht sein. Unserer Meinung nach ist der integrale Ein-Kammer-Kompensator mehr ein cooles Gadget als ein Feature mit praktischem Mehrwert. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine moderne Striker-Fire Action-Polymerpistole mit einem in ergonomischer Hinsicht sehr gelungenen Griff und überzeugenden Handhabungseigenschaften.


Text: Tino Schmidt und Stefan Perey

Dieser Test erschien auch in der caliber, Ausgabe 2/2025. Dort sind für beide Pistolen auch die ausführlichen Schießtabellen mit jeweils sieben Laborierungen enthalten. Das Heft können Sie im VS Medien-Shop online kaufen. Dort steht es auch als ePaper zur Verfügung.

Weitere Informationen zu der CZ Shadow 2 Carry und der CZ P-10 C Ported erhalten Sie direkt beim Hersteller. Außerdem auch bei Importeur AKAH.