ISSF Targetsprint: Spaßfaktor inbegriffen

Zugegeben, ganz neu klingt die Idee nicht. Immerhin gibt es mit dem Biathlon auf wintersportlicher Seite schon seit Jahrzehnten die etablierte Kombination von Ausdauersport und Schießen. Aber das ist auch gar nicht der Hintergedanke der ISSF. Vielmehr geht es darum, ohne teures Equipment einen breitentauglichen Sport auf die Beine zu stellen. Und damit ist man vom Biathlon schon wieder ganz weit entfernt, wenn man bedenkt, was ein angehender Biathlet für seine Ausrüstung ausgeben muss. 

Der erste Teil des Wettkampfs ist der Mittelstreckenlauf: Nach einem Massenstart geht es über 600 m Distanz zum ersten Schießstand, wo auch erst die Waffen bereitliegen. Hier gilt es, mit dem Luftgewehr fünf Klappziele zu treffen. Gehen Schüsse daneben, gibt es zwar keine Strafrunden, aber Zeit geht den Sportlern trotzdem verloren wenn sie außer Atem ein weiteres Mal nachladen müssen. Danach folgt eine weitere 600-m-Strecke, die wieder mit fünf Schüssen gekrönt wird. Zuguterletzt folgt Lauf Nummer drei. Die Ergebnisfindung ist dabei denkbar simpel und transparent: wer zuerst ankommt, hat gewonnen. 

Der erste öffentliche Auftritt steht der jungen Sportart noch bevor. Im Rahmen des ISSF-Weltcup in München vom 23. bis 30. Mai 2013 soll es zum ersten Mal auf die Strecke gehen. Der Wettbewerb selbst findet am 26. Mai statt.

Wenn Sie jetzt Geschmack an der Kombination gefunden haben, auf der Homepage der ISSF gibt es weitere Informationen

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