.338 Lapua Magnum

Das Long-Range Kaliber .338 Lapua Magnum erfreut sich unter Jägern und Sportschützen stetig zunehmender Beliebtheit. Der Hintergrund: Es bietet selbst auf weite Distanzen eine hohe Effektivität und Zuverlässigkeit. Beachtet man den Historie der Patrone, so verwundert diese Entwicklung kaum. Das Kaliber wurde im Jahr 1987 von dem finnischen Unternehmen Lapua eingeführt. Dabei war die gürtellose Patrone in erster Linie für den Einsatz in militärischen Scharfschützengewehren entwickelt worden. Schließlich hatte die NATO Anfang der 1980er-Jahre eine leistungsstärkere Scharfschützenpatrone für extreme Kampfentfernungen auf mehr als 1.200 m gefordert.


In technischer Hinsicht basiert das Kaliber .338 Lapua Magnum auf der langen und durchmesserstarken .416 Rigby-Hülse. Dadurch bringt die Scharfschützenpatrone auch auf weite Entfernungen genug Energie ins Ziel. Wegen ihrer Länge und dem Patronenboden mit einem Durchmesser von 14,93 mm benötigt sie hinsichtlich der Waffe lange Magnumsysteme mit entsprechend starken Verschlusszylindern. Das Projektil zeichnet sich durch einen rund doppelt so hohen ballistischen Koeffizienten wie bei vergleichbaren Kalibern aus. Das Resultat: Die Ablenkung durch Wind und die Abbremsung durch Luftwiderstand werden merklich reduziert. In der Folge sind weniger als zehn Zentimeter Streukreis auf Entfernungen von rund 1.000 m kein Einzelfall. Im Internet finden sich sogar glaubhafte Berichte über gezielte Treffer auf Distanzen von etwa 2.500 m. Die Patrone .338 Lapua Magnum ist also logischerweise und ohne jeden Zweifel einer der engsten Favoriten "taktischer" Einsatzkräfte bei verschiedenen ELR-Wettbewerben ("extreme long range") weltweit.

.338 Lapua Magnum Gewehr für Jäger oder Sportschützen


Aber auch im zivilen Bereich überzeugt die .338 Lapua Magnum immer mehr Jäger und Sportschützen von ihren Vorzügen. Schließlich ist ein entscheidender Garant für sicheres Treffen auf große Entfernungen neben einer stabilen Auflage, präzisen Büchse, einem Zielfernrohr mit starker Vergrößerung vor allem die richtige Munition. Gerade bei Gebirgsjagden oder der Jagd auf stärkeres afrikanisches Wild – es handelt sich zumeist um weite Distanzen – sind hohe Durchschlagskraft sowie ausgezeichnete Stoppwirkung unabdingbar. In jagdlichen Extremsituationen können sich Jäger nicht an erst an ihr Ziel herantasten – schon der erste Schuss muss sicher im Leben des anvisierten Stücks sitzen. Dementsprechend offerieren renommierte Munitionshersteller wie RWS oder Norma im Rahmen ihrer Produktportfolien auch qualitativ hochwertige Laborierungen in .338 Lapua Magnum. Die Jagdpatronen der unterschiedlichen Hersteller wissen dabei in der Regel mit hoher Stoppwirkung bei gleichzeitiger Wildbretschonung sowie hervorragender Tiefenwirkung bei geringem Rückstoß zu überzeugen.


Erfahren Sie hier mehr über die bewährte Patrone .338 Lapua Magnum für das Long-Range-Schießen. Wir haben ausgewählte Repetierbüchsen dieses Kalibers im Test und bieten Ihnen echte Tipps und Tricks für die Jagd auf weite Distanzen. Entdecken Sie dabei die Besonderheiten, Vorteile und Spitzenleistungen von Laborierungen in .338 Lapua Magnum. Wir haben die Geschosse und entsprechende Waffen auf dem Schießstand selbst ausprobiert, bis ins kleinste Detail geprüft und lassen Sie gerne an unseren Erfahrungen wie auch unserem Wissen teilhaben. 


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