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Test: ZEISS Conquest V6 2-12x50 Zielfernrohr

Zeiss Conquest V6 ausgepackt liegend auf Karton

Im mittleren Preissegment von etwa 1.500,- bis 1.800,- Euro bietet ZEISS nun die überarbeiteten Conquest V6 Zielfernrohre der zweiten Generation an. Sie zeichnen sich durch hochwertige ZEISS-Qualität trotz günstigem Preis aus. Das klingt nach einem guten Kauf. Wir haben das Modell 2-12x50 der Conquest V6-Reihe bereits in der Praxis getestet. Im Video stellen wir Ihnen das Zielfernrohr mit allen technischen Daten und seinen Eigenschaften vor.

Das Team von all4shooters.com // Text: Andreas Wilhelmus / VISIER, Fotos: Michael Schippers

Die überarbeitete Conquest V6-Reihe von ZEISS ist neu auf dem Markt und verfügt jetzt über ein 6-fach Zoom. Neben einem 1,1-6x24er Drückjagdglas und einem 2,5-15x56er Ansitz-Zielfernrohr gibt es mit dem Conquest V6 2-12x50 auch ein klassisches Allround-Modell. Wir haben dieses Allround-Zielfernrohr für Sie getestet.

Einen Überblick der ZEISS Conquest V6 Zielfernrohre finden Sie hier bei all4hunters.de.

Zeiss Conquest V6 Detailaufnahme Skala 
Die Skala des neuen ZEISS Conquest V6 geht von 2 bis 12 und dient zum Ablesen der eingestellten Vergrößerung.

Wie alle neuen ZEISS V6-Modelle besitzt auch dieses ein mit Stickstoff gefülltes, schwarz-eloxiertes Aluminiumgehäuse mit einem Mittelrohrdurchmesser von 30 mm. Es ist ohne Aufpreis optional auch mit ZEISS-Innenschiene zu haben. Zur Wahl steht auch die Absehenschnellverstellung ASV am Elevationsturm. 

ZEISS Conquest V6: Was zeichnet das Allround Zielfernror aus?

Zeiss Conquest V6 Detailaufnahme der drei Türme
Das neue ZEISS Conquest V6-Zielfernrohr hat drei Türme: links die Bedienung für den Leuchtpunkt, oben die ASV, rechts der Seitenverstelltrieb.

ZEISS verspricht bei den Conquest-V6-Modellen eine Lichttransmission von 92 %. Das Absehen 60 liegt in der zweiten Bildebene. Bei Bedarf kann hier ein feiner, stufenlos dimmbarer Leuchtpunkt eingeschaltet werden. Das Dimmrad und das Fach für die CR 2032-Knopfbatterie haben die Konstrukteure bei der V6-Reihe in einen Turm auf der linken Seite des ZFs verlagert. Zum Einschalten muss dieser Turm vom Gehäuse weggezogen, zum Ausschalten herangedrückt werden. 


Den Verstellbereich gibt der Hersteller mit jeweils 250 cm auf 100 m Entfernung in Höhe und Seite an. Bei einem Klick an den Verstellelementen wandert die Zielmarke auf besagte Distanz jeweils um einen Zentimeter. Verstelltriebe ohne ASV lassen sich auch ohne Werkzeug nullen. 

ZEISS Conquest V6:Ein leistungsfähiges Zielfernrohr im mittleren Preissegment

Ein V6 2-12x50 mit ASV kostet 1.775,- Euro, ohne ASV kostet es 1.595,- Euro. Das Sehfeld auf 100 m Distanz beträgt bei 2-facher-Vergößerung 20,5 m und bei 12-facher Vergrößerung  3,4 m. Der Zoom-Ring befindet sich vorn am Okularrohr und besitzt ringsum griffige Längsrillen sowie eine Nase an der Nullmarke. Eine Gummiarmierung am Okular schützt das Auge. Am Gummi lässt sich auch der von -3 bis +2 reichende Dioptrienausgleich scharfstellen. 

Zeiss Conquest V6 liegend auf Verpackung 
Das neue ZEISS Conquest V6 2-12x50 wird in einer hochwertigen Verpackung geliefert.

Das Conquest V6 2-12x50 inklusive ASV und ZEISS-Schiene bringt es auf eine Länge von 335 mm und wiegt 655 g. Die Variante ohne Schiene wiegt 620 g. Bei der Montage des Zielfernrohres sollte der Augenabstand 90 mm betragen. ZEISS liefert die Conquest V6 Zielfernrohre in einer hochwertigen Kartonverpackung mit Magnetverschluss inklusive Kurzanleitung, Reinigungstuch und Staubschutzkappen.

Unser Test-Fazit zum ZEISS Conquest V6 2-12x50

Die neuen Conquest V6 Zielfernrohre setzen neue Standards in der oberen Mittelklasse. Das Preis-/Leistungsverhältnis des getesteten Modells ist wirklich gut. Mit dem neuen 6-fachen Zoom ist das 12x50 jeder jagdlichen Situation gewachsen. Ob Ansitz, Pirsch, Bewegungsjagden oder Weitschuss – das neue Conquest V6 ist ein echtes Allround-Talent.

Das für diese Zielfernrohrreihe verfügbare feine Absehen 60 in der 2. Bildebene sorgt für eine nur minimale Zielabdeckung. Auch ZEISS griff nun diesen Trend auf – und es spricht aus unserer Sicht nichts dagegen. Der Leuchtpunkt wird durch einen intelligenten Bewegungssensor aktiviert bzw. deaktiviert. Das hat uns gut gefallen. Die Verstellung für die Leuchteinheit sitzt nun am Mittelrohr und nicht mehr am Okular, das ist prima. Die ZEISS-LotuTec-Beschichtung lässt Regentropfen gut abperlen und das robuste und schwarzmatt eloxierte Aluminiumgehäuse schützt die Optik sehr gut.



Diesen und weitere Tests von Optiken und Waffen finden Sie in der VISIER Ausgabe 08/2017. Im VS Medien Online-Shop können Sie die Ausgabe bequem nachbestellen. 


Hier kommen Sie zur digitalen Version der VISIER 08/2017.


Weitere Informationen zu den Zielfernrohren von ZEISS finden Sie direkt auf der Webseite des Unternehmens. 



Ein all4shooters-Beitrag von 


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